Druckausgleich beim Tauchen - Zweck und Techniken

Taucher taucht durch einen Fischschwarm an einem Korallenriff

Warum ein Druckausgleich wichtig ist und worin sich die verschiedenen Techniken unterscheiden

Eine überaus wichtige Rolle beim Tauchen spielt ein kontrollierter Druckausgleich. So drohen ohne ihn gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Der menschliche Gehörgang
Ohne Druckausgleich drohen Verletzungen am Mittel- oder Innenohr und folglich Hörschäden

Beim Druckausgleich handelt es sich um einen Vorgang, bei dem es in mehreren Räumen, die mit dem gleichen Medium gefüllt sind, zur Herstellung desselben Drucks kommt. Dabei kann es sich um Flüssigkeit wie Wasser oder Gas handeln.

Im Tauchsport bildet sich im Mittelohr des Menschen im Vergleich zur benachbarten Umgebung ein Unterdruck oder Überdruck. Über die Eustachische Röhre (Tuba auditiva Eustachii), auch als Ohrtrompete bekannt, besteht eine Verbindung zwischen Mittelohr und Rachen. Normalerweise ist diese nicht geöffnet. Dies geschieht erst beim Schlucken, wodurch sich ein Druckausgleich herstellen lässt. Durch das Mittelohr ist ein Hohlraum vorhanden, in dem der Druckausgleich herbeigeführt wird.

Beim Abtauchen nimmt der äußere Druck auf das elastische Trommelfell (Membrana tympani) deutlich zu, wodurch dieses nach Innen gedrückt wird. Fällt die Beanspruchung deswegen zu hoch aus, macht sich dies durch Schmerzen in den Ohren bemerkbar. Beim Vornehmen eines Druckausgleichs wird die Luft aus dem Rachen via Ohrtrompete ins Mittelohr gedrückt. Auf diese Weise bewegt sich das Trommelfell in die äußere Richtung, sodass die Schmerzen oder Druckgefühle wieder zurückgehen.

Leidet man allerdings unter einer Erkältung, besteht das Risiko einer Verstopfung der Eustachischen Röhre, wodurch kein Druckausgleich möglich ist.

Welchen Sinn hat der Druckausgleich beim Tauchen?

Der Druck auf den menschlichen Körper fällt unter der Wasseroberfläche deutlich höher aus als an Land. Besonders betroffen davon sind mit Luft gefüllte Organe wie die Nasennebenhöhlen oder das Mittelohr. Beim Tauchsport können sich diese Körperstrukturen nicht an die Druckverhältnisse, die unter Wasser herrschen, anpassen.

Dies hat zur Folge, dass durch den Taucher eigenständig ein Druckausgleich herbeigeführt werden muss. Das ist überaus wichtig, da dem Taucher ansonsten Verletzungen am Mittelohr oder am Innenohr drohen, die wiederum langfristig Hörschäden zur Folge haben. Im schlimmsten Fall kann sogar das Trommelfell reißen, was sich durch Übelkeit, Erbrechen und erhebliche Schwindelgefühle bemerkbar macht.

Training zum Druckausgleich wichtig

Gerade Tauchanfänger besitzen noch keine Erfahrung darin, einen Druckausgleich herbeizuführen. Aus diesem Grund sollten sie dieses Vorgehen vor dem ersten Tauchen unbedingt trainieren. Dabei gilt es, unterschiedliche Techniken einzustudieren.

Eine weitere wichtige Voraussetzung bildet der Gesundheitszustand des Tauchers. So muss dieser unbedingt körperlich fit und gesund sein, denn nur Rachen und Ohren, die gesund sind, können dem starken Druck unter Wasser standhalten. Überprüfen lässt sich dies durch eine Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

Grafische Darstellung eines Druckausgleichs
Nicht nur beim Fliegen, auch beim Tauchen geht es nicht ohne Druckausgleich

Verschiedene Techniken zum Druckausgleich

Um einen Druckausgleich beim Tauchen herbeizuführen, stehen unterschiedliche Techniken zur Verfügung.

Simple Techniken

Die simpelsten Verfahren können bereits an Land durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um

  • das Schlucken,
  • das Gähnen,
  • das Bewegen des Kiefers sowie
  • das Neigen des Kopfes.
Tauchanänger bei einem Tauchkurs
Bei einem Tauchkurs lernen Tauchanfänger auch den kontrollierten Druckausgleich

Diese Methoden kommen vor allem Tauchern zugute, deren Eustachische Röhre verhältnismäßig weit ist. Deswegen haben sie auch keine Probleme beim Druckausgleich. Fällt die Ohrtrompete jedoch enger aus, ist ein zusätzlicher Druckausgleich erforderlich.

Bei Tauchanfängern kommt es bei der Anwendung dieser einfachen Techniken nicht selten zu Fehlern, wodurch sich bei diesen nach dem ersten Tauchversuch im Schwimmbad mitunter ein Barotrauma einstellt. Das Mittelohr-Barotrauma gehört zu den häufigsten Verletzungen von Tauchern. Aus diesem Grund ist es wichtig, die einzelnen Verfahren gut zu kennen und solange zu üben, bis der Schüler die für ihn geeignete Technik beherrscht.

Zusätzliche Techniken

Zu den besonderen Druckausgleichstechniken zählen

  • die Valsalva-Methode,
  • die Frenzel-Methode,
  • die Lowry-Methode,
  • die Toynbee-Methode,
  • die Beance Tubaire Volontaire-Methode,
  • die Edmonds-Methode sowie
  • die Roydhouse-Methode.
Valsalva-Methode

Die bekannteste Technik zum Druckausgleich stellt die Valsalva-Methode dar. Sie wurde nach dem italienischen Anatomen Antonio Maria Valsalva (1666-1723) benannt, der sie erstmals beschrieb.

Ablauf: Der Taucher hält sich seine Nase mit den Fingern zu und pustet in sie hinein, als wolle er ausatmen.

Auf diese Weise schließt sich die Stimmritze (Glottis). Zur gleichen Zeit bauen Bauchmuskulatur und Zwerchfell Druck in der Rachenhöhle auf. Das Öffnen und Belüften der Nasenhöhle kommen passiv zustande.

Nach Angaben der DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) birgt die Valsalva-Methode jedoch gewisse Risiken in sich, da es zu Schäden am Ohr kommen kann. Außerdem drohen Probleme mit dem Kreislauf. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, angestrengtes Pressen bei der Valsalva-Methode unbedingt zu vermeiden. Der Taucher darf den Druckausgleich nicht erzwingen.

Frenzel-Methode

Als beste Technik für den Druckausgleich beim Tauchen gilt die Frenzel-Methode. Sie wurde von dem deutschen Luftwaffenkommandanten Herrmann Frenzel entwickelt, der mit diesem Verfahren während des 2. Weltkrieges Sturzkampfflieger ausbildete. Beim Fliegen schreitet die Druckveränderung langsamer und sanfter voran als beim Tauchen. Allerdings macht sie sich beim Piloten rascher bemerkbar.

Neuer Weltrekord im Zeittauchen

Der Taucher Tom Sietas aus Hamburg hat unter Beobachtung der AIDA (Association Internationale pour le Dévelopment de l’Apnée) einen neuen Weltrekord im Zeittauchen aufgestellt.

Er blieb ohne Atemgerät acht Minuten und zwölf Sekunden unter Wasser. Damit wurde der alte Weltrekord des Tschechen Martin Stepanek mit 8:06 Minuten um sechs Sekunden übertroffen.

Tauchen vom Anfänger zum Profi

Die moderne Ausbildung ermöglicht es Einsteigern nach dem Erwerb des Basisscheins sich schnell zu spezialisieren. Wie z.B. für das Nachttauchen oder das Wracktauchen.

Richtig tauchen lernen kann man überall, in dem Badesee um die Ecke, in der Ostsee oder dem Mittelmeer.

Ablauf: Im Rahmen der Frenzel-Methode riegelt die betroffene Person ihre Stimmbänder ab. Dabei hält sie sich ihre Nasenlöcher zu und stößt einen K-Laut oder Guh-Laut aus. Auf diese Weise wird der hintere Abschnitt der Zunge angehoben, wodurch es zum Hochzucken des Adamsapfels kommt.

Das Wippen des Adamsapfels gilt sowohl für Sturzflieger als auch für Taucher als geeignete Methode zum Druckausgleich. Da die Anstrengung dabei nur kurz ist, lässt sich die Frenzel-Methode rasch und beliebig oft wiederholen. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass die Nase nicht unbedingt verschlossen werden muss, wodurch die Hände frei bleiben.

Lowry-Methode

Ablauf: Bei der Lowry-Methode hält sich der Taucher seine Nase mit den Fingern zu. Anschließend atmet er langsam gegen die Nase aus und schluckt dabei.

Um zur gleichen Zeit die Nase zu verschließen, Druck auszuüben und zu schlucken, bedarf es einiger Übung. Beherrscht der Taucher die Lowry-Technik jedoch erst einmal, erweist sie sich als sehr wirkungsvoll. Durch die Lowry-Methode kommt es zum Zunehmen und Abnehmen von Druck sowie zum Belüften der Nasennebenhöhlen.

Empfohlen wird die Lowry-Technik von renommierten HNO-Ärzten aus der Tauchmedizin.

Toynbee-Methode

Die Toynbee-Methode wurde nach dem englischen Mediziner Joseph Toynbee (1815-1866) benannt, der als erster Mensch das Knackgeräusch identifizierte, das beim Öffnen der Tube entsteht, wenn es zum Schlucken kommt.

111 Meter: Neuer Weltrekord im Tieftauchen

Der 36-jährige Österreicher Herbert Nitsch ist eigentlich Pilot. Dennoch zieht es ihn auch immer wieder in die Tiefe. Einer seiner Tauchgänge hat ihm im Rahmen der diesjährigen Freitauch-Weltmeisterschaften nun einen neuen Weltrekord beschert. Nitsch ist eigenen Angaben zufolge 111 Meter ohne Hilfsmittel (wie z.B. Pressluftflaschen) getaucht.

Bereits im Sommer 2006 hatte Nitsch einen neuen Weltrekord aufgestellt: Mit Hilfsmitteln tauchte er 183 Meter tief. Noch im nächsten Jahr peilt der Wiener mit dem Spitznamen "Flying Fish" die 200-Meter-Marke an.

Ablauf: Bei der Toynbee-Methode werden die beiden Nasenlöcher verschlossen, während der Taucher gleichzeitig schluckt. Die Eustachische Röhre wird durch die Halsmuskeln geöffnet, wodurch die Luft für einen Druckausgleich in Richtung Mittelohr sorgen kann.

Für Taucher, die mit ihrem Sport erst begonnen haben, gilt die Toynbee-Methode jedoch mitunter als schwierig. Dies trifft vor allem beim Einatmen von trockener Luft zu. Außerdem eignet sich die Technik nicht für schnelle Abstiege, da es zu Schwierigkeiten kommen kann, wenn der Druckausgleich nicht sofort eintritt. So hat die Eustachische Röhre Probleme damit, sich nach dem Verpassen des richtigen Moments zu öffnen.

Beance Tubaire Volontaire-Methode

Beance Tubaire Volontaire-Methode (BTV) ist die Bezeichnung für ein Druckausgleichverfahren, das in den 50er Jahren von der französischen Marine entwickelt wurde. Übersetzt bedeutet der Begriff "Freiwilliges Öffnen der Tube". Da diese Methode als recht schwierig gilt, wird sie nur von rund 30 Prozent aller Tauchsportler sicher beherrscht.

Ablauf: Bei dem Verfahren erfolgt die Kontraktion des Gaumens. Gleichzeitig wird die Eustachische Röhre von den oberen Halsmuskeln aufgezogen. Die Technik lässt sich mit der Endphase des Gähnens vergleichen.

Das Problem der Beance Tubaire Volontaire-Methode besteht in erster Linie darin, dass manche Taucher über ein naturgegebenes Talent verfügen, sie zu beherrschen, während andere mit ihr überhaupt nicht zurechtkommen.

Edmonds-Methode

Ein weiteres Verfahren zum Druckausgleich bildet die Edmonds-Methode. Sie wurde von dem australischen Autor Carl Edmonds erdacht, der ein Buch über Tauchmedizin herausbrachte.

Ablauf: Bei dieser Technik kommt der Druckausgleich durch das Kombinieren der Frenzel-Methode oder der Valsalva-Methode mit dem Kopfneigen oder Bewegungen des Kiefers zustande. Auf diese Weise findet eine effizientere Öffnung der Eustachischen Röhre statt.

Roydhouse-Methode

Ähnlich wie die Beance Tubaire Volontaire-Methode läuft die Roydhouse-Methode ab, deren Entwickler der neuseeländische Sportmediziner Noel Roydhouse ist.

Ablauf: Roydhouse erweiterte die Beance Tubaire Volontaire-Technik um Hinweise zur exakten Reihenfolge beim Anspannen der Halsmuskeln. So müssen sowohl die Gaumenheber (Levator veli palatini) als auch die Gaumenstrecker (Tensor veli palatini) kontrahiert werden. Dadurch kommt es zum Anheben des Zäpfchens, das sich im Hals befindet, welches sich ein wenig in die vordere Richtung bewegt. Außerdem öffnet sich durch das Anspannen der Gaumenstrecker die Tube.

Im weiteren Verlauf der Roydhouse-Methode gilt es, die Zungenmuskeln derart anzuspannen, dass sich durch das Öffnen der Tube ein knackendes Geräusch bildet. Nicht selten lässt sich dieser Vorgang durch einen Kieferstoß unterstützen.

Besonders bevorteilt sind bei der Roydhouse-Methode Taucher, die das Blasen von Rauchringen beherrschen. Auf diese Weise kann der Taucher erkennen, welche Muskeln er zum Öffnen der Eustachischen Röhre benötigt.

Mögliche Probleme mit dem Druckausgleich

Kommt es zu Problemen beim Druckausgleich, kann der betroffene Taucher unter starken Druckschmerzen beim Auftauchen oder Abtauchen leiden. Zumeist zeigt sich ein stechender Schmerz in der Stirnhöhle oder in den Ohren. Er kann über der Nase oder zentral auftreten.

Probleme beim Druckausgleich werden in den meisten Fällen durch Erkältungen hervorgerufen. Dabei liegt eine Verstopfung der Eustachischen Röhre vor. Im Falle einer Erkältung gilt es grundsätzlich, auf Tauchgänge zu verzichten.

Auch ein zu schnelles Abtauchen kann der Grund für Schwierigkeiten beim Druckausgleich sein. Dabei steigt der Außendruck so rasch an, dass der Druckausgleich keine Wirkung mehr erzielt. In diesem Falle sollte der Taucher wieder auftauchen und erneut einen Druckausgleich versuchen. Gelingt dies nicht, muss der Tauchvorgang beendet werden.

Eine Tauchsportversicherung für gesetzliche versicherte Taucher ist empfehlenswert

Wie der Verband Deutscher Druckkammerzentren (VDD e.V.) nun mitteilte, wird Tauchern, die Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, dazu geraten, eine Tauchsportversicherung abzuschließen, da die ambulanten Behandlungen der Tauchunfälle in einer Druckkammer von den Kassen nicht erstattet werden.

Wer sich also zum ersten Mal unter das Wasser begibt, sei es auch nur in einem Schnupperkurs, tut Gut daran, sich vorher zusätzlich abzusichern. Kommt es zu einem Unfall, ist die Behandlung in einer Druckkammer für die Sauerstoffatmung Pflicht. Und dies kann je nach Unfallfolge ganz schön teuer werden.

Zwar kann man die Kostenerstattung in einer Klage vor dem Sozialgericht theoretisch einfordern, jedoch ist dies realistisch gesehen so gut wie unmöglich, da die Behandlung in einer Druckkammer so schnell wie möglich durchgeführt werden muss. Wer sich also Stress und Geld ersparen möchte, sollte sich für die Zusatzversicherung entscheiden.

Wann zum Arzt?

Ein Druckausgleich lässt sich nicht erzwingen. Scheitert er trotz mehrmaliger Versuche, ist es besser, auf das Tauchen zu verzichten und einen Arzt zu konsultieren. Es besteht die Möglichkeit, dass gesundheitliche oder anatomische Probleme vorliegen, die ein Gelingen des Druckausgleichs verhindern. Dabei kann es sich um

  • Polypen,
  • eine verkrümmte Nasenscheidewand oder
  • blockierte Nasennebenhöhlen

handeln. Mitunter lassen sich die Probleme durch einen operativen Eingriff beheben.

Von einem Weitertauchen bei Schmerzen ist unbedingt abzuraten. So besteht dadurch das Risiko eines Trommelfellrisses, der wiederum den Verlust des Gehörs nach sich ziehen kann.

Grafische Darstellung eines Trommelfellrisses
Die Folge eines fehlenden Druckausgleichs kann ein Riss des Trommelfells sein
Tauchen in den Schlagzeilen

Tauchen und Fitness - Gesundheits-Check vor dem Tauchurlaub

Taucher mit Taucherausrüstung unter Wasser bei Korallen
diving © Irmina Mamot - www.fotolia.de

Tauchen zählt zu den schönsten und faszinierendsten Sportarten. Bei guter Gesundheit und Fitness ist Tauchen leicht erlernbar und bis ins hohe Alter möglich. Ein guter Gesundheitszustand und eine Grundfitness sind aus Sicherheitsgründen aber erforderlich.

Daher sollte ein erfahrener Taucharzt den gesundheitlichen Zustand vor dem ersten Unterwassererlebnis klären. Ohne gültige tauchsportärztliche Untersuchung bekommt man in den Tauchbasen im Urlaub keine Ausrüstung, und auch die Tauchschulen in Deutschland lehnen die Teilnahme an ihren Kursen ab.

Regelmäßige Wiederholung der tauchsportärztlichen Untersuchung

Es empfiehlt sich, eine solche Tauchtauglichkeitsuntersuchung alle ein bis drei Jahre oder vor besonderen Tauchreisen zu wiederholen. In einigen Ländern ist der Nachweis einer solchen Untersuchung sogar Pflicht. Informationen über Tauchmediziner gibt die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM).

Überprüft werden der Hals-, Nasen- und Ohrenbereich, die Brustorgane (Herz, Lunge), das Nervensystem und das Sehvermögen. Weiterhin sind ein Ruhe-EKG und ein Belastungs-EKG sowie die Messung der Lungenfunktion vorgesehen. Zu der Untersuchung zählt auch die Angabe der vollständigen Krankheitsvorgeschichte.

Gesundheitliche Störungen die das Tauchen verbieten

Problematisch sind Trommelfelldefekte und chronische Entzündungen im Ohrbereich. Auch Menschen mit eingeschränkter Lungenfunktion, Herzrhythmusstörungen und Herzfehlern sowie nicht druckstabilen Herzschrittmachern und Epilepsie müssen auf das Tauchen verzichten.

Zwei Taucher waren im Mittelmeer zehn Tage unter Wasser

Der 37-jährige Stefano Barbaresi und die 29-jährige Stefania Mensa haben zehn Tage ohne Pause auf dem Meeresgrund des Mittelmeers verbracht.

Sie hielten sich während der Zeit in speziell fixierten Unterwassermöbeln auf. Das Experiment wurde vor der italienischen Insel Ponza durchgeführt um die Auswirkungen auf die Haut zu studieren.

Mosambik ist nicht nur für Taucher ein Geheimtipp

In Mosambik Walhaie und Buckelwale in freier Wildbahn beobachten

Unterwasseraufnahme eines Rochen im Meer mit Korallen und gelbem Fisch
eaglerai © Ian Scott - www.fotolia.de

Wer als Taucher hautnah Wale, Haie und Mantas erleben will, ist in Mosambik richtig. Der afrikanische Staat gilt bisher noch als Geheimtipp für Unterwassefreunde.

Walhaie in freier Wildbahn

Doch kaum irgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt von Walhaien über Buckelwale, Teufels- und Adlerrochen, Delfine und Schildkröten bis hin zu Zackenbarschen, Barrakudas sowie verschiedenen Haiarten. Besonders begehrt ist das Land bei Tauchern ob der Möglichkeit, Walhaie in freier Wildbahn zu erleben.

Die Riesenfische finden im klaren Wasser des Indischen Ozeans besonders viel Plankton als Nahrung und lassen sich auch von Zuschauern nicht stören. Die Wahrscheinlichkeit, die Walhaie zu sehen, soll zwischen April und Oktober bei über 90 Prozent liegen.

Beobachtung von Buckelwalen

An dem von Einheimischen als "Manta Coast" bezeichneten Küstenstreifen im Süden des Landes können Taucher das faszinierende Bild der bis zu zwei Tonnen schweren Rochen genießen, die elegant im Wasser gleiten. Ganz so nah sollte man sich nicht an die Buckelwale heranwagen, die zum Kalben zwischen Juli und Oktober vor die Küste Mosambiks kommen.

Die Riesen der Ozeane lassen sich aber sehr gut vom Boot oder auch Strand aus beobachten.

Und auch entlang der 2700 Kilometer langen Küste finden normale Urlauber jede Menge Erholung an einsamen Stränden wie aus dem Bilderbuch.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Diver swims through tropical fish on coral reef © frantisek hojdysz - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Druckausgleich beim Fliegen © Henrie - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: gehörgang © ingenium-design.de - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: scuba diving lesson © wiktor bubniak - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Trommelfellriss im Ohr.Ruptur © Henrie - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: diving © Irmina Mamot - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Taucher am Höhleneingang © Frank Waßerführer - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Gasflaschen Ventil © Carsten Steps - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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