6. Oktober 2011
Sportwagen sind auf Geschwindigkeit getrimmte Zweisitzer, Supersportwagen können deren Leistung gar noch übertreffen. Doch es gibt auch andere Unterschiede zwischen beiden Sportwagenkategorien. Sie machen sich vor allem im Handling bemerkbar.
Weder Sportwagen noch Supersportwagen sind in der Literatur genau definiert, so dass es keine eindeutige Zuordnung gibt. Dennoch machen einige Kriterien einen Sportwagen zu einem Supersportwagen. Wenigstens für eine gewisse Zeit. Sportwagen sind verhältnismäßig flach konstruiert, Supersportwagen aufgrund noch besserer Aerodynamik noch flacher. Bereits beim Einsteigen zeigt sich, dass erstere Kategorie alltagstauglicher ist, gerade große Fahrer und Beifahrer werden dies im Kopf- und Beinbereich zu schätzen wissen.
Leistungsstarke Motoren, ein gut kalkuliertes Leistungsgewicht, die perfekte Achslastverteilung und das Sportfahrwerk sorgen dafür, dass der Wagen schnell auf Tempo kommt. Auf ein Höchsttempo, das sich im öffentlichen Straßenverkehr nur schwer austesten lässt. Doch dafür gibt es schließlich Rennstrecken. Der Supersportwagen übertrifft den Sportwagen in Sachen Höchstgeschwindigkeit, allerdings müssen dabei zeitgleich produzierte Modelle miteinander verglichen werden. Denn die Entwicklung schreitet voran. Ein heute noch als superschnell bezeichneter Wagen kann morgen nur noch schnell sein. Im Ergebnis bedeutet dies, er büßt seinen Status als Supersportwagen ein und wird Sportwagen.
Leistung hat natürlich ihren Preis. Höchstleistung verlangt einen besonders hohen. Vergleicht man die Anschaffungspreise miteinander, sind Sportwagen teuer, Supersportwagen super teuer. Auch in der Unterhaltung setzt sich diese Kostenverteilung fort. Nicht umsonst ist die Anzahl derer gering, die sich einen Supersportwagen leisten können, was dazu führt, dass Supersportwagen nur in minimaler Stückzahl produziert werden.
Doch nicht nur das Fahren im Sport- und Supersportwagen sorgt für Spaß, auch das Bremsen ist eine sichere Sache. Aktuelle Sport- und Supersportwagen schaffen es bei einem leichten Tritt auf das Bremspedal, innerhalb von etwa 7 Sekunden von Tempo 300 zum Stehen zu kommen.
Zum Schluss sei die Eigenschaft benannt, die eigentlich als erste auffällt: die Optik. Egal, ob es sich um einen Porsche, einen Mercedes, einen Ferrari oder Audi handelt, Sportwagen zeigen sich in sportlicher Eleganz. Schnittig und geradlinig präsentieren sie sich. Genauso könnte man ihre Fahreigenschaften bezeichnen. Und so ist es kein Wunder, dass der Traum fast jeden Mannes ein möglichst aktueller Sportwagen ist. Wenn nicht sogar ein Supersportwagen.
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