Baumerkmale und Arten von Sportwagen und Supersportwagen

Schwarzer Tachometer mit gelben Zahlen, der weiße Zeiger zeigt auf 210

Sportwagen sind schnell, flach und im Innenraum knapp bemessen - Alltagstauglichkeit steht im Hintergrund, auf Tempo kommt es an

Sportwagen lassen sich nicht nur in ihrer Leistungsfähigkeit voneinander unterscheiden. Auch Komfort und Alltagstauglichkeit spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, die Fahrzeuge in unterschiedliche Arten einzuteilen. Sportwagen sind auf Geschwindigkeit getrimmte Zweisitzer, Supersportwagen können deren Leistung gar noch übertreffen. Doch es gibt auch andere Unterschiede zwischen beiden Sportwagenkategorien.

Typische Baumerkmale von Sportwagen

Nirgendwo steht geschrieben, welche Eigenschaften ein Fahrzeug zu einem Sportwagen machen. Dennoch weiß jeder, der sich für Autos interessiert, was für einen Wagen er sich unter dieser Bezeichnung vorstellen muss. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem Sportwagen um einen Zweisitzer, der möglichst flach gehalten ist, eventuell ist er mit Notsitzen im Fond ausgestattet.

Traumauto für Polizisten in Dubai - Lamborghini als Streifenwagen

Wer schon immer einmal mit einem Lamborghini Streife fahren wollte, kann sich bei der Polizei des Emirates Dubai bewerben: Dort kommt einer der italienischen Luxusschlitten ab jetzt als reguläre Streifenwagen zum Einsatz. Bei dem grün-weiß lackierten Modell mit den Insignien der Dubai Police Force handelt es sich um einen Lamborghini Aventador, der eine Spitzengeschwindigkeit von 349 km/h schafft und ein Preisschild von ca. 400.000 US-Dollar hat.

Dubai ist nicht das erste Land, in dem ein Lamborghini zum Einsatz kommt: auch in Qatar, Großbritannien und Italien gibt es schon ganz spezielle Einsatzwagen, mit denen flüchtige Verbrecher verfolgt werden können. Dubais Vize-Polizeichef General Khamis Matter a-Muzaina gab jedoch zu, dass der neue Polizeiwagen weniger zur Verbrecherjagd gedacht ist, als zur Imagepflege: Mit dem teuren Wagen will Dubai zeigen, dass man nach der Wirtschaftskrise 2008 wieder "voll da" sei.

Der Lamborghini Aventador soll vor allem rund um den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, und die umliegendenen Shopping Malls eingesetzt werden. Um Verkehrssünder auf den Autobahnen besser verfolgen zu können, hat die Dubai Police zudem einige amerikanische Camaros bestellt.

Masse, Leistung und Aerodynamik

Seinem Namen gemäß ist man mit dem Sportwagen sportlich unterwegs, kann also innerhalb einer kurzen Zeit eine sehr hohe Fahrleistung erzielen. Möglich machen diese:

  1. ein gut konzipiertes Verhältnis aus Masse und Leistung sowie
  2. die durchdachte Aerodynamik der Karosserie.

Zwischen 40 und 50 Prozent der Achslastverteilung entfallen beim Sportwagen auf die Vorderachse. In Kombination mit dem recht tiefen Schwerpunkt ergibt sich daraus eine gute Lenkbarkeit. Auf diese Weise konfigurierte Fahrzeuge neigen weder zum Über- noch zum Untersteuern in Kurven.

Bremsen und Sportfahrwerk

Bezeichnend für einen Sportwagen sind außerdem seine zuverlässigen Bremsen sowie das straffe Fahrwerk, welches den typischen Namen Sportfahrwerk trägt. Alltagstauglich sind Sportwagen nur bedingt, schon aus dem Grunde, dass der Stauraum sehr klein gehalten ist beziehungsweise ganz entfällt.

Älteren FIA-Reglements ist zu entnehmen, dass ein Fahrzeug nur dann ein Sportwagen sein kann, wenn er eine Zulassung für den Straßenverkehr erhalten könnte. Fahrzeuge, die an Rennen teilnehmen sollten, mussten mindestens in einer Auflage von 50, später von 25 Stück produziert worden sein.

In Sachen Geschwindigkeit

Doch so, wie sich die Reglements ändern, ändern sich auch die Eigenschaften, die ein Sportwagen besitzen kann. Die Geschwindigkeit des einstmals als schnellstes Fahrzeug der Welt bezeichneten Fiat Mefistofele von knapp 235 Kilometern in der Stunde ringt Kennern heute nur ein müdes Lächeln ab.

Diverse Umbauten, wie ein gestrecktes Chassis, machten es möglich, dass das Fahrzeug den Motor eines Kampffliegers verbaut bekam. Der Hubraum betrug 21,7 Liter. Der Wagen galt nicht umsonst als eine echte Sensation. Ebenfalls auffällig waren die knapp acht Kilogramm schweren Kolben, die erst einmal positioniert werden mussten.

Doch das war im Jahr 1924. Die Entwicklung ging weiter und dauert fort. Heute noch als Supersportwagen eingestufte Modelle können morgen schon ganz normale Sportwagen sein.

Gelbe Autos in Deutschland immer beliebter

Während braune Autos ihre Beliebtheit einbüßen, feiert die Trendfarbe aus den Siebzigern ein Comeback

Rückansicht Rennwagen auf Straße
Speed © V. Yakobchuk - www.fotolia.de

Die meisten Autos sind

  • schwarz
  • silberfarben
  • grau oder manchmal auch
  • blau

Gelbe Fahrzeuge sah man in den letzten Jahren höchstens noch bei der Post, doch eine der Trendfarben der 1970er Jahre feiert jetzt ihr Comeback.

Gelb gewinnt, Braun verliert an Beliebtheit

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) stiegen im Jahre 2014 die Zulassungszahlen für gelbe Autos um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 51.000 Zulassungen beträgt ihr Marktanteil rund zwei Prozent.

Auch Blau verzeichnete einen Zuwachs von 13 Prozent. Braune Autos sind in Deutschland mit einem Minus von 15,5 Prozent dagegen zunehmend unbeliebter.

Silber und Schwarz weiterhin an der Spitze

Ein Grund liegt darin, dass immer mehr Hersteller ihre Fahrzeuge in Gelb anbieten. Dazu gehören nicht nur Kleinwagen, wie etwa der Opel oder der Renault Twingo, sondern auch Sportwagen wie der Mercedes AMG GT in der Sonderlackierung "AMG solarbeam".

Doch trotz der zunehmenden Beliebtheit gelber Autos: Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der in Deutschland zugelassenen Autos zeigen sich in Silber/Grau oder Schwarz.

Teures Hobby: Rennwagenbesitzer im Alltag gefrustet

Ob Porsche, BMW oder Audi, viele Automobilhersteller produzieren Sportwagen, die im alltäglichen Straßenverkehr nicht einmal ansatzweise zeigen können, welche Leistung unter ihren Haube stecken. Daher produzieren sie immer häufiger eigene Rennserien, die auf den Rennstrecken dieser Welt unter Beweis stellen können, wozu sie fähig sind.

Private Rennwagenbegeisterte haben jedoch häufig nur die Möglichkeit, sich auf speziellen Rennbahnen ihrem teuren Hobby zu widmen und ihre Wagen vollständig auszufahren. Audi bringt nun mit dem 500 PS starken R8 LMS einen Rennwagen für 312.000 Euro auf den Markt. BMW poliert sein Image mit der Entwicklung und dem Bau eines 355.000 Euro teuren Z4 Modells, welches mit 480 PS in drei Sekunden von Null auf 100 Km/h beschleunigt. Mit 150.000 Euro schneidet Porsche mit seinem 911 Cup-Fahrzeug hierbei noch am günstigsten ab.

Autokäufer als Spiegel der Gesellschaft - Kunden werden immer älter

Das höchste Alter haben Autokäufer der Marke Jaguar und Mercedes

Alter Mann mit Glatze hält Hand an Brillenbügel, weißer Hintergrund
Elderly man with massive glasses isolated on white background © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de

Die Menschen werden immer älter, ihre Lebenserwartung steigt und auch der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung nimmt stetig zu, eine Entwicklung, die sich auch beim Autokauf widerspiegelt. Das stellten Forscher der Uni Duisburg-Essen jetzt in einer Studie fest.

Alter der Neuwagenkäufer

Ein Käufer eines Neuwagens ist mittlerweile im Durchschnitt 50,8 Jahre alt und die Tendenz ist weiterhin steigend. Neuwagenkäufer ab 70 Jahren machen mittlerweile 11,3% am Markt aus, Käufer unter 40 Jahren hingegen gibt es immer weniger. Waren es im Jahre 2006 noch 23,3%, so sind es in diesem Jahr nur noch 20,2%.

Beliebteste Automarken

Am ältesten sind die Käufer der Automarken Jaguar mit einem Durchschnittsalter von 56,5 Jahren und Mercedes mit 56,1 Jahren. Ebenfalls beliebt bei der älteren Generation ist Opel mit Käufern im Alter von 53,1 Jahren, BMW, deren Käufer im Schnitt 52 Jahre alt sind und VW mit einem Kundenalter von 50,7 Jahren.

Die Käufer von Autos der Marke Mini hingegen stellten sich in der Studie mit durchschnittlich 44,7 Jahren als die Jüngsten heraus.

Käufer für ein Raketenauto gesucht

Der US-Milliardär Steve Fossett hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht Weltrekorde zu brechen. Sein nächstes großes Projekt sollte das Durchbrechen der Schallmauer mit einem Raketenauto sein. Doch noch bevor er die Fahrt antreten konnte, starb er im Jahr 2007 bei einem Flugzeugabsturz. Das Raketenauto für den Rekordversuch ist bereits fertiggestellt, es fehlt nur noch jemand der das Projekt übernehmen soll.

Das Unternehmen “Project 100 Communications Ltd” übernimmt den Verkauf des gesamten Projekts. Der Käufer muss nicht nur den drei Millionen Dollar Kaufpreis des "Sonic Arrow" berappen, sondern auch noch das Team finanzieren, wenn der Rekordversuch denn unternommen werden soll. Laut Verkäufer kann das Raketenauto eine Spitzengeschwindigkeit von 1.400 km/h erreichen. Damit hätte man den Weltrekord von 1.228 km/h auf jeden Fall in der Tasche.

Verschiedene Sportwagenarten

Reine Sportwagen sind lediglich auf Geschwindigkeit ausgerichtet. Alltagstauglichkeit spielt bei ihnen nur eine untergeordnete Rolle. Supersportwagen sind die schnellsten Fahrzeuge überhaupt und für das Fahren im öffentlichen Verkehr aus Sicherheits- und straßenbaulichen Gegebenheiten kaum geeignet.

Dennoch gibt es Sportwagenarten, die für längere Strecken konzipiert wurden, ohne dass die Insassen auf Komfort verzichten müssen. In diese Kategorie ist der Gran Turismo einzuordnen.

Beim "Chem"-Car-Autorennen werden die Autos durch chemische Reaktionen angetrieben

In Mannheim wurde am 8. und 9. September 2009 das "Chem"-Car-Rennen ausgetragen. Das besondere daran ist, dass die kleinen Autos, in der Größe eines Schuhkartons, nicht mit Benzin- oder Elektroantrieb fahren dürfen, sondern nur aufgrund von chemischen Reaktionen bewegt werden.

Teilnehmer waren Studenten von den verschiedenen Hochschulen in Deutschland. Über eine Strecke von 20 Metern soll das Auto auch eine Last von bis zu 500 Gramm transportieren und danach selbstständig anhalten können.

Einer der Konstrukteure hatte in sein Auto einen Hubkolbenmotor, der durch Kohlenstoffdioxid angetrieben wird, eingebaut. Das Kohlenstoffdioxid erhält man, wenn Salzsäure Natriumhydrogencarbonat zersetzt, was man mit einer Brausetablette vergleichen könnte. Das entstandene Gas wird in Zylinder geleitet und erzeugt einen Druck von zirka zwei bar.

Über die Kurbelwelle, die mit den Kolben verbunden ist, werden dann die Räder angetrieben.

Die Organisation des Wettbewerbes fand in Zusammenarbeit mit der Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie statt.

Gran Turismo

Der Gran Turismo kann sowohl ein sportliches Fahrwerk als auch jede Menge Komfort präsentieren. Unter anderem verfügt er über einen großen Innenraum. Ursprünglich galt er als Klassiker bei Langstreckenrennen, deren Route über 1.600 Kilometer reichte.

Stets begleitete den Fahrer ein Beifahrer, der als Mechaniker und Wegweiser hilfreich war. Später konnte aufgrund des Streckenaufbaus auf ihn verzichtet werden. Der Gran Turismo kann durchaus in Großserie produziert werden, indem Hersteller leistungsstarke Limousinen gewichtsmäßig erleichtern oder Leichtmodelle mit leistungsstärkerer Technik versehen.

Das FIA-Reglement schrieb unter anderem im Jahr 1965 vor, dass GT-Fahrzeuge in einer Auflage von mindestens 100 Stück produziert worden sein mussten. In der Folgezeit erhöhte sich die Anzahl auf 500 beziehungsweise 1000. Außerdem gab es vorgeschriebene Abmessungen, die der Kofferraum aufzuweisen hatte.

Die Innenbreite war auf mindestens 1,10 Meter festgelegt. Die Bauweise durfte offen oder geschlossen sein, wobei auch die Windschutzscheibe gewisse Maße einhalten musste. Seit 2005 werden die Fahrzeuge in die Gruppen GT2 und GT1 unterschieden.

Muscle-Cars

Eine weitere Kategorie unter den Sportwagen bilden die Muscle-Cars. Bei diesen handelt es sich ebenfalls um Serienfahrzeuge, allerdings sind auch sie mit leistungsstärkeren V8-Motoren ausgestattet. Ursprünglich stammen diese Wagen aus Amerika. Besonderes Interesse weckten die Muscle-Cars bei den Jugendlichen, was unter anderem an dem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis liegen mag.

In den 50er Jahren erschien der Hemi-Motor, der in Eigenarbeit häufig frisiert wurde. Zunächst wurden illegale Rennen durchgeführt. Später gab es legale Drag-Strips. Als Motiv für den Geschwindigkeitsrausch kann wohl immer die Suche nach Herausforderung und Nervenkitzel gelten.

Große Stückzahlen der Muscle-Cars wurden zwischen 1960 und 1974 gefertigt. Bekannt sind die Variationen als Coupé oder als Cabrio.

Ferrari für guten Zweck: Versteigerung eines Sondermodells für Erdbebenopfer

Am Sonntag, den 17. Mai 2009, findet eine Versteigerung der besonderen Art statt. Das Objekt ist ein Einzelstück des 490 PS starken Ferrari F430, zur Verfügung gestellt von Ferrari.

Das besondere an diesem Modell ist, dass er in den Farben der Stadt L'Aquila lackiert ist, also in Gold und Silber. L'Aquila ist der Ort, der am stärksten von den Erdbeben am 6. April betroffen war, und dessen Opfern der Erlös der Ersteigerung zu Gute kommt.

Neben der exclusiven Lackierung, den goldenen Felgen und dem goldenen Zierstreifen kann sich der neue Besitzer in der Zentrale von Ferrari in Maranello eine individuelle Innenausstattung aussuchen.

Neuer Rekord bei Versteigerung eines Ferrari aus dem Jahr 1957

Einen neuen Rekord hat die Versteigerung eines Ferrari aus dem Jahr 1957 aufgestellt, die Summe beträgt 9.020.000 Euro. Hierbei handelt es sich um den legendären Ferrari Testa Rossa Serie 150, wovon auch nur 34 Modelle in der italienischen Stadt Maranello hergestellt wurden.

Bei mehreren Rennen war dieser Wagen in Nord- und Südamerika als erster im Ziel. Die alte Rekordsumme, die im letzten Jahr für einen Ferrari Modell 250 GT Baujahr 1961 bezahlt wurde, lag bei gut 7 Millionen Euro.

Bei einer Versteigerung Rekordsumme von 237.000 Euro für eine Bugatti Kühlerfigur bezahlt

Persönlicher Besitz der Witwe vom Schweizer Industriellen Fritz Schlumpf nach ihrem Tod versteigert

Der Schweizer Industrielle Fritz Schlumpf und sein Bruder Hans hatten über 500 Luxusautos weltweit aufgekauft. Im Jahr 1977 ging die Textil-Firma pleite und die Arbeiter hatten seinerzeit die Halle mit den Autos zwei Jahre lang besetzt. Die beiden Brüder wurden dann auch später wegen Veruntreuung, Steuerhinterziehung und Bankrott verurteilt.

Versteigerung aus persönlichem Besitz

Jetzt kann man die Autosammlung, es handelt sich um eine der schönsten auf der Welt, im nationalen Automobilmuseum in Mühlhausen im Elsass bewundern. Im letzten Jahr verstarb dann die Witwe und die Erben haben die Versteigerung aus dem persönlichen Besitz organisiert, wobei ein Teil, eine silberne Kühlerfigur in Form eines Elefanten, die der Bruder vom Autobauer Ettore Bugatti, der Bildhauer Rembrandt Bugatti entworfen hatte, die Rekordsumme von 237.000 Euro erzielte.

Es wurden seinerzeit nur 6 Exemplare hergestellt, doch nur noch dieses eine ist existent. Ein Kinderauto, das Bugatti 1927 für seinen 5-jährigen Sohn gebaut hatte, wechselte für 65.000 Euro den Besitzer. Insgesamt wurden etwa 200 Stücke versteigert.

James Bonds Dienstwagen für 120.000 Euro versteigert

Bei einer Auktion in Oxfordshire bei London ging das Auto von James Bond für 120.000 Euro an den nächsten Besitzer. Der Wagen stammt aus dem Film "In tödlicher Mission" aus dem Jahr 1981 und wurde vom britischen Autohersteller Lotus gebaut.

Der Käufer stammt aus dem nahen Osten. Ursprünglich gab es noch ein zweites Modell des Wagens, dieses wurde aber beim Dreh in die Luft gesprengt.

Versteigerung von Mercedes CLK GTR und GTR Roadster

Bei RM Auctions in London findet am 28. Oktober eine Versteigerung der Superlative statt: Zwei absolute Kultwagen, nur 20 bzw. 5 Mal produziert, werden an den Mann gebracht: der Mercedes CLK GTR sowie der GTR Roadster, beide im bisherigen Besitz vom Sultan von Brunei.

Die beiden Sportwagen sind im Besitz eines 6,9 Liter großen V12 von AMG und beschleunigen in nur 3,7 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Die PS-Angaben sind nicht genau definiert; sie liegen zwischen 612 und 720 PS und die Höchstgeschwindigkeit kommt auf über 320km/h.

Bei einem damaligen Kaufpreis von 1,5 Millionen Euro pro Modell rechnet das Auktionshaus bei der Versteigerung mit einem Erlös von 410.000 Euro bis 433.000 Euro für den CLK GTR und 477.000 Euro bis 555.000 Euro für den Roadster.

Ford Mustang aus "Transformers" wird versteigert

Bis zum 14.Januar kann der Ford Mustang Saleen S281 aus dem Kinofilm "Transformers" ersteigert werden. Der Wagen hat erst 8378 Meilen runter und befindet sich in einem sehr guten Zustand - Für Sportwagen-Fans, aber auch Transformer-Fans ein absolutes Highlight!

Welcher Fan hätte nicht gerne das Auto, auf dem sich Schauspielerin Megan Fox geräkelt hat? Der Mustang wurde eigens für den Film umgebaut und soll bis zu 550 PS haben.

Der Aston Martin aus dem James Bond Film Goldfinger wird versteigert

Auto aus James Bonds "Goldfinger" kommt unter den Hammer

Hölzener Auktionshammer mit Sockel
auction hammer © luckystudio - www.fotolia.de

Für schätzungsweise 4,8 Millionen Euro wird der silberfarbene Aston Martin DB5, mit dem der Super-Agent 007 etliche Verfolgungsfahrten machte, im Oktober in London versteigert werden.

Die Ausstattung

Im Jahr 1964 kam damals der dritte James Bond Film "Goldfinger", nach "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau", in die deutschen Kinos und der Hauptdarsteller Sean Connery, der Gegenspieler war Gert Fröbe als Mister Goldfinger, lieferte sich wilde Verfolgungsjagden mit seinen Gegnern. Der pfiffige Ingenieur "Q" hatte den Wagen auch mit einigen Extras ausgestattet, so war der Wagen natürlich kugelsicher, zudem verfügte er über automatisch wechselnde Nummernschilder, ein Navigationssystem, vorne neben den Scheinwerfern waren Maschinengewehre installiert und das High-Light war ein Beifahrer-Schleudersitz, der über einen roten Knopf im Steuerknüppel ausgelöst werden konnte.

Auktion für den guten Zweck

Nun, heute funktioniert dieser Sitz nicht mehr, auch die Maschinengewehre wurden herausgenommen, doch ansonsten fährt der Wagen noch einwandfrei. Der jetzige Besitzer der amerikanische Radiomoderator Jerry Lee, der 1969 das Auto für 12.000 Dollar erwarb, will mit dem Erlös seine Stiftung für Verbrechensbekämpfung finanziell unterstützen.

Der Wagen vom Agenten 007 aus dem Film "Goldfinger" wurde jetzt versteigert

Der Film "Goldfinger" aus dem Jahr 1964 war der dritte James Bond Film mit dem Schauspieler Sean Connery. In diesem Film bekam der 007-Agent von seinem Waffenmeister "Q" einen silberfarbenen Aston Martin DB5 übergeben, der so über einige Extras verfügte. So konnte unser Agent automatisch die Nummernschilder wechseln, gegen Kugeln von einem nachfolgenden Wagen gab es einen dementsprechenden Schutz, neben den Scheinwerfern vorne sorgten zwei Maschinengewehre für freie Fahrt und der Clou war ein kleiner roter Knopf im Schaltknüppel, über den man einen lästigen Beifahrer mit einem Schleudersitz beseitigen konnte.

Von diesem Modell gab es seinerzeit für den Film nur zwei Exemplare und jetzt ist eines versteigert worden. Der Aston Martin hat eine Vier-Liter-Maschine mit 400-PS und erreicht eine Geschwindigkeit von 235 Km/h. Der alte Besitzer hatte seinerzeit nur 12.000 Dollar bezahlt, der neue Besitzer musste jetzt dafür einen Millionenbetrag hinblättern.

Sportwagen-Sammlung wird verkauft

Sammler trennt sich von Sportwagen - als gefragtestes Stück gilt der Ferrari Enzo

Lenkrad und Armatur eines Oldtimer-Sportwagens
Cockpit eines alten Sportwagens © krizz7 - www.fotolia.de

Ein anonymer Sammler will sich nun von seinem Hobby trennen und bietet seine Sportwagen-Sammlung zum Verkauf an. Hierbei handelt es sich um zwei Dutzend Ferrari, drei Lamborghini sowie noch einige andere Sportwagen-Typen.

Der Sammler hat auch zum Teil diese Wagen überhaupt nicht bewegt, so dass sie teilweise noch den Kilometerstand von der damaligen Auslieferung haben.

Besonders wertvoll: der Ferrari Enzo

Für die jeweiligen Fahrzeug-Typen muss man allerdings schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen, denn der Wert der einzelnen Stücke liegt im sechs- bis sieben-stelligen Bereich. Das Paradestück in dieser Sammlung stellt der Supersportwagen Ferrari Enzo dar, der umgerechnet rund 1,4 Millionen Euro kosten soll. Aber auch andere Modelle von Ferrari sind dabei wie beispielsweise der F50.

Beim Lamborghini kann man noch wählen zwischen dem Diablo oder dem Countach, aber auch ein Jaguar XJ 220 ist in der exklusiven Sammlung vorhanden. Deutsche Fans finden auch zwei Porsche-Modelle 911 in blau oder grau und diese sind relativ günstig für "nur" 160.000 Euro im Angebot.

Ein kleines Stückchen Beckham – Porsche zu ersteigern

Wer David Beckham und Sportwagen liebt, der sollte jetzt bei eBay zuschlagen. Denn das Internetauktionshaus hat ein ganz besonderes Highlight im Angebot. Beckhams Porsche 911 wird versteigert.

Vor zwei Jahren kaufte der weltberühmte Fußballer den matt schwarzen Luxusporsche für 100.000 Dollar. Nicht genug, er steckte auch noch einmal 50.000 Dollar hinein. Dafür bekommt der Gewinner der Auktion einen individuellen Beckham-Porsche. In die Ledersitze wurde Beckhams Rückennummer 23 eingestickt.

Beckham trennte sich bereits vor längere Zeit von dem Luxusschlitten. Angeboten wird er nun von einem amerikanischen Autohändler. Momentan steht das Gebot bei rund 170.000 Dollar. Wer noch mitsteigern will, muss sich beeilen. Die Aktion läuft bis zum 14. Januar 2011.

Auch wenn der Porsche verkauft ist, der vielleicht zukünftige Ritter muss dennoch nicht aufs Fahrrad umsteigen. In seinem persönlichen Fuhrpark findet er immer noch unzählige Sportwagen und Luxusschlitten. Auch ein Rolls-Royce ist dabei.

Der Porsche von Steve McQueen aus dem Film "Le Mans" wird verkauft

Der Porsche des Rennfilms "Le Mans" von Steve McQueen soll auf einer Auktion versteigert werden

Hammer für Auktionen liegt auf Holztisch
gavel for auctions or sessions © Mykola Velychko - www.fotolia.de

Im Oktober 1971 fand die Premiere von dem Film "Le Mans" statt. Der Hauptdarsteller und Co-Produzent war Steve McQueen, den viele auch aus dem Western-Klassiker "Die glorreichen Sieben" kennen.

Luxuriös ausgestatteter Porsche für Rennfilm

Der Film "Le Mans" selber handelt von dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans im Jahr 1970, in dem McQueen einen dunkelgrauen Porsche 911 S fuhr. Dieser Wagen kostete seinerzeit 30.000 DM und war mit vielen Extras ausgestattet, beispielsweise eine Klimaanlage, getönte Scheiben und ein Blaupunkt-Radio "Frankfurt", sowie natürlich Ledersitze.

Der Film selber brachte aber nicht den großen Erfolg, trotz des spannenden Rennen zwischen dem US-amerikanischen Rennfahrer Michael Delaney (Steve McQueen) und dem deutschen Rennfahrer Erich Stahler, gespielt von Siegfried Rauch, so dass heute der Film aber dennoch als einer der besten Rennfilme gilt.

Steve McQueen hatte aber schon nach den Dreharbeiten den Porsche wieder verkauft und nun soll das gute Stück bei einer Auktion am 19. August vom Auktionshaus RM Auctions im amerikanischen Monterey angeboten werden.

eBay versteigert Unfallwagen von Ronaldo - Roter Original-Ferrari

Im Jahr 2009 hat der portugiesische Fußballstar Christiano Ronaldo seinen 250.000 Euro teuren Ferrari in einem Tunnel in Manchester schrottreif gefahren. Fans können den Wagen bald auf der Internetplattform eBay ersteigern.

Derzeit befindet sich das Fahrzeug im Besitz des Straßburger Autohändlers "Star Autos", der den roten Sportwagen einem portugiesischen Händler für 33.000 Euro abgekauft hatte. "Star Autos" hatte den Wagen bereits einmal auf eBay angeboten, als ein potenzieller Käufer 125.000 Euro bot, beendete eBay die Auktion allerdings vorzeitig. Dem Internetriesen war die Herkunft des Autos nicht hinreichend geklärt.

Nachdem "Star Autos" eBay nun Beweise vorgelegt hat, dass es sich um den Original-Ferrari von Ronaldo handelt, soll in Kürze ein neuer Anlauf in dem virtuellen Auktionshaus starten.

Ferrari 330 GT von John Lennon kommt unter den Hammer

Das Aktionshaus Bonhams wird beim Festival of Speed in Goodwood am 12. Juli John Lennon´s allererstes Auto versteigern.

Damals zahlte das einstige Mitglied der Band "Beatles" für seinen himmelblau lackierten 65er Ferrari 330 GT 2 +2 Coupé knapp 6.500 britische Pfund, was nach heutigem Geldwert in etwa 130.000 Euro entsprechen dürfte.

Neben dem prominenten Vorbesitzer hat der Ferrari noch die Besonderheit, dass seinerzeit gerade mal 500 Exemplare hergestellt wurden. Das Aktionshaus rechnet mit einem Versteigerunsgerlös von rund 250.000 Euro.

Schottischer Multimillionär bringt seine exklusive Rennwagensammlung unter den Hammer

Der schottische Multimillionär und ehemalige Rennfahrer Irvine Laidlaw will seine exklusive Rennwagensammlung mit Hilfe des britischen Auktionshauses RM am 7. September dieses Jahres unter den Hammer bringen. Laut eigenen Aussagen ist ihm seine Sammlung anscheinend zu schade, wenn seine exquisiten Fahrzeuge nur in der Garage stehen.

Neben Raritäten wie dem Ferrari 275 GTB Competizione, Porsche 904 oder Jaguar D-Type steht auch ein Maserati Tipo 61 oder das Einzelstück Maserati 250 S zum Verkauf. Die Interessenten sollten jedoch über ausreichend Mittel verfügen, da jedes der Sammlerobjekte nicht unter einer Millionen Euro versteigert werden dürfte.

Kostbarer Silberpfeil wird zum "Festival of Speed" in Goodwood versteigert

Neben Stirling Moss und Hans Herrmann feierte auch der legendäre Rennfahrer Manuel Fangio in den 1950er-Jahren unzählige Erfolge mit den Silberpfeilen vom Typ W 196. Ab und zu kann man einige noch gut erhaltene Exemplare von Mercedes auf diversen Oldtimer-Veranstaltungen bewundern - Kauf ausgeschlossen.

Nicht so beim kommenden "Festival of Speed" im britischen Goodwood am 12. Juli, wo ein originaler W 196 vom Auktionshaus Bonhams versteigert wird. Nachdem im vergangenen Jahr ein 1936er Mercedes 540 K Special Roadster für knapp neuen Millionen Euro unter den Hammer kam, rechnet das Auktionshaus bei der kommenden Versteigerung mit einem Rekorderlös für dieses Jahr.

Vieles spricht dafür, da dieser originale W 196 von Juan Manuel Fangio gefahren wurde und der letzte klassische Silberpfeil war. Der 2,5 Liter große Reihen-Achtzylinder leistete schon damals erstaunliche 280 PS und katapultierte den gerade mal 650 Kilogramm schweren Rennwagen auf bis zu 290 Stundenkilometer.

Lotec Mercedes Benz C1000 kommt unter den Hammer - Unikat mit Millionenwert

Kleine Figuren Mann und Frau vor riesigem Richter Hammer
Familienrecht © GaToR-GFX - www.fotolia.de

Sicherlich nicht vielen Motorsport-Fans dürfte der Name Lotec Mercedes Benz C1000 ein Begriff sein. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich nämlich um ein im Jahre 1995 von Lotec in Zusammenarbeit mit Mercedes Benz gebauten Unikat. Der Vorgänger dieses Supersportlers namens Lotec C1000 brachte es im Jahr 1990 auf stolze 850 PS, was einem schwer reichen Geschäftsmann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten anscheinend nicht genug war - er wollte das weltweit schnellste straßenzugelassene Auto und legte dafür 3,5 Millionen Dollar hin.

Mit 1000 PS maximal 431 Stundenkilometer

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Dank seiner Kohlefaser-Karosserie bringt es der Lotec Mercedes-Benz C1000 auf gerade mal 1000 Kilogramm Leergewicht, womit der 5,6-Liter-V8 mit zwei Turboladern und stolzen 1000 PS leichtes Spiel hat. Innerhalb von nur 3,4 Sekunden sprintet der C1000 auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 431 Stundenkilometern. Im Innenraum geht es eher spartanisch zu, neben zwei Renn-Sitzen mit Drei-Punkt-Gurten sind eine Klimaanlage sowie eine verstellbare Lenksäule und Pedale die einzigen Annehmlichkeiten.

Verkaufspreis von 1,3 Millionen Dollar erwartet

Am kommenden Samstag, dem 2. November, wird der Supersportler in North Carolina vom Auktionshaus RK Motors Collectors Car Auditions versteigert. Während der anonyme Geschäftsmann damals für den C1000 noch 3,5 Millionen Dollar hinlegte, rechnet das Auktionshaus nun mit einem Verkaufspreis von rund 1,3 Millionen Dollar.

Fahrzeuge von Maserati erzielen große Wertsteigerungen

Nahaufnahme linker Seitenspiegel eines Autos
rear mirror © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Einige Klassiker der italienischen Sportwagenmarke Maserati haben in dem letzten Jahrzehnt eine enorme Wertsteigerung erzielt. Dies gilt laut Classic Data insbesondere für das Cabrio des Oberklasse-Sportwagens 3500 GT, der mit einem Plus von 422 Prozent die höchsten Zuwächse innerhalb dieses Zeitraums erfuhr. Während man für den von 1957 bis 1966 gebauten Spyder im Jahr 2004 knapp 69.000 Euro hinlegen musste, rangiert er inzwischen für 360.000 Euro in der Liste.

Weitere Wertsteigerungen bei Maserati

Daneben hat auch die geschlossene Version des 3500 GT enorm an Wert gewonnen. Vor zehn Jahren war das Coupé für 43.000 Euro zu haben, aktuell steht es mit 129.000 Euro in der Datenbank. Unter Insidern und Experten ist auch der von 1966 bis 1972 gefertigte Maserati Ghibli als einer der schnellsten Sportler seiner Zeit äußerst beliebt. Der Ghibli 4700 Coupé in gutem Zustand war im Jahr 2004 noch mit 43.500 Euro gelistet, inzwischen erhält man das Modell nicht unter 99.000 Euro - eine weitere Wertsteigerung so gut wie garantiert.

Einer der kostbarsten Fahrzeuge der italienischen Traditionsmarke ist die offene Version des Ghibli, von denen damals nur 125 Exemplare das Werk verließen. Erst im vergangenen Februar zahlte ein Liebhaber für solch ein Modell stolze 749.000 Euro, womit es sich um den teuersten jemals verkauften Maserati handelte.

Die Unterschiede zwischen Sportwagen und Supersportwagen

Weder Sportwagen noch Supersportwagen sind in der Literatur genau definiert, so dass es keine eindeutige Zuordnung gibt. Dennoch machen einige Kriterien einen Sportwagen zu einem Supersportwagen. Wenigstens für eine gewisse Zeit.

Konstruktion

Sportwagen sind verhältnismäßig flach konstruiert, Supersportwagen aufgrund noch besserer Aerodynamik noch flacher. Bereits beim Einsteigen zeigt sich, dass erstere Kategorie alltagstauglicher ist, gerade große Fahrer und Beifahrer werden dies im Kopf- und Beinbereich zu schätzen wissen.

Geschwindigkeit

Supersportwagen kommen ein Höchsttempo, das sich im öffentlichen Straßenverkehr nur schwer austesten lässt. Zu diesem Zweck gibt es schließlich Rennstrecken. Dafür, dass der Wagen schnell auf Tempo kommt, sorgen:

  1. Leistungsstarke Motoren,
  2. ein gut kalkuliertes Leistungsgewicht,
  3. die perfekte Achslastverteilung und
  4. das Sportfahrwerk.

Der Supersportwagen übertrifft den Sportwagen in Sachen Höchstgeschwindigkeit, allerdings müssen dabei zeitgleich produzierte Modelle miteinander verglichen werden. Denn die Entwicklung schreitet voran. Ein heute noch als superschnell bezeichneter Wagen kann morgen nur noch schnell sein. Im Ergebnis bedeutet dies, er büßt seinen Status als Supersportwagen ein und wird Sportwagen.

Preis

Leistung hat natürlich ihren Preis. Höchstleistung verlangt einen besonders hohen. Vergleicht man die Anschaffungspreise miteinander, sind Sportwagen teuer, Supersportwagen super teuer. Auch in der Unterhaltung setzt sich diese Kostenverteilung fort.

Nicht umsonst ist die Anzahl derer gering, die sich einen Supersportwagen leisten können, was dazu führt, dass Supersportwagen nur in minimaler Stückzahl produziert werden.

In einem Parkhaus in Zürich steht seit Wochen ein millionenschwerer Sportwagen

Schon seit einigen Wochen steht in einem Parkhaus in Zürich ein Sportwagen, der seitdem nicht mehr bewegt wurde. Wenn man eine tägliche Parkgebühr von 30 bis 40 Schweizer Franken rechnet, so sind das monatlich etwa zwischen 1.000 und 1.200 Franken, also knapp 1.000 Euro an Parkgebühr. Nun der Besitzer dieses Sportwagens dürfte über einige Euro mehr verfügen, denn bei dem Sportwagen handelt es sich um einen Koenigsegg Trevita, eine Sonderedition einer schwedischen Sportwagenschmiede, von dem es weltweit nur drei Exemplare gibt. Dieser extravagante Renner hat auch den höchsten Anschaffungspreis mit 1,73 Millionen Euro.

Was den Sportwagen so teuer macht, das ist unter anderem die Karosserie, die aus Karbon besteht und mit einer speziellen Diamanten-Farbveredelung überzogen ist. Der V8-Motor liefert über 1.000 PS an Leistung und seine Beschleunigung liegt bei 3,2 Sekunden von Null auf Hundert, beziehungsweise nach 8,7 Sekunden hat er schon 200 Km/h auf dem Tacho. Maximale Geschwindigkeit liegt bei 400 Km/h, so dass der Trevita mit zu den schnellsten Sportwagen auf der Welt gehört.

Bei dem Besitzer des exklusiven Sportwagens soll es sich um einen Leiter eines weltweit führendes Unternehmen handeln, das Echtzeit-Sportdaten vertreibt. Der Wagen stammt aus einem Autosalon in Baden-Württemberg.

Bremsweg und Optik

Doch nicht nur das Fahren im Sport- und Supersportwagen sorgt für Spaß, auch das Bremsen ist eine sichere Sache. Aktuelle Sport- und Supersportwagen schaffen es bei einem leichten Tritt auf das Bremspedal, innerhalb von etwa sieben Sekunden von Tempo 300 zum Stehen zu kommen.

Zum Schluss sei die Eigenschaft benannt, die eigentlich als erste auffällt: die Optik. Egal, ob es sich um einen Porsche, einen Mercedes, einen Ferrari oder Audi handelt, Sportwagen zeigen sich in sportlicher Eleganz. Schnittig und geradlinig präsentieren sie sich.

Genauso könnte man ihre Fahreigenschaften bezeichnen. Und so ist es kein Wunder, dass der Traum fast jeden Mannes ein möglichst aktueller Sportwagen ist. Wenn nicht sogar ein Supersportwagen.

Frau flirtet besser im Cabrio

Frau sitzt im eleganten Cabrio mit Schal und Sonnenbrille
rich © olly - www.fotolia.de

Die Sonne scheint, die Luft ist lau, da ist es Zeit für eine kleine Spazierfahrt! Vor allem flirtwillige Damen haben mit einem Cabrio gleich doppelt gewonnen: zum Einen den unvergleichlichen Fahrspaß, zum Anderen den höchsten Flirtfaktor.

Nach einer forsa-Studie, die bei 1.016 Frauen und Männern über 18 Jahre durchgeführt wurde, haben aus Männersicht Frauen in Cabrios den höchsten Sexappeal. 48 % der Männer finden Frauen im Cabrio attraktiv. Auf Platz zwei folgen mit gerade mal 16 Prozent Frauen im Sportwagen. Da sich aber kaum jemand ein Cabrio leisten kann, muss frau wohl mit einem Mietwagen vorlieb nehmen, wenn sie die Vorzüge des Cabriofahrens genießen will.

630 PS - Bentley bringt schnellstes Luxus-Cabrio auf den Markt

Continental Supersports Convertible - so der Name des neusten Luxus-Cabrios des britischen Automobilherstellers Bentley. Mit 630 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h, ist es das bisher schnellste Cabrio der Marke. Der 2,4 Tonnen schwere Sportwagen beschleunigt in 4,2 Sekunden von Null auf 100 und verfügt über einen Zwölfzylinder-Motor mit 6,0 Litern Hubraum und 463 kW/630 PS. Er hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 16,7 Litern (im Stadtverkehr 25,5 Liter).

Dank der von Bentley integrierten FlexFuel-Technologie, kann neben normalem Benzin, auch Bio-Ethanol getankt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren kann der CO2-Ausstoß so bis zu 70 Prozent reduziert werden. Bentley wird ab Mitte des Jahres diese Technologie bei allen Continental-Modellen verwenden.

Brüste zu groß fürs Cabrio

In England bekam eine 37-jährige Frau zu spüren, dass Übergewicht nicht nur dann stören kann, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Als sie voller Vorfreude ihr nagelneues rotes Cabrio ausprobieren wollte, kam der große Schock: der Sicherheitsgurt passte nicht über ihren Doppel-F-Busen.

Für die Britin stellte das schließlich ein guter Anreiz zum Abnehmen heraus. So hielt sie 18 Monate lang eine strenge Diät und nahm radikal fast 60 Kilo ab. Nun passt sie locker in ihren Sportwagen - und kann gleich doppelt stolz sein.

So bringen Sie Ihr Cabrio sicher durch den Winter

Frau in grauem Cabrio, im Hintergrund Meer, blauer Himmel, Sonnenschein
car © olly - www.fotolia.de

Da Kälte, Eis und Schnee Cabrios schadet, entscheiden sich viele Besitzer dafür, ihr Fahrzeuge lieber in der Garage überwintern zu lassen. Doch es sollten ein paar grundlegende Tipps beachtet werden, damit das Cabrio dennoch keinen Schaden nimmt.

Es sollte, mit einem Bettlaken überdeckt, mit geschlossenem Verdeck in einem trockenen Raum abgestellt werden, der gut belüftet wird. Doch vorher sollte das Fahrzeug gut gereinigt werden, am besten per Hand und mit speziellen Pflegeprodukten, die das Verdeck imprägnieren. Bei kleinen Rissen hilft Silikon zur Abdichtung, dann kann der Winter kommen. Wer keine Garage besitzt, kann auf so genannte “Thermohüllen” zurückgreifen, die vor Frost und Schnee schützen.

Wer sich dazu entschließt, den Winter über durchzufahren, sollte darauf achten, das Verdeck unter zwei Grad Außentemperatur geschlossen zu halten und statt Eiskratzer, auf Enteisungsspray zurückzugreifen, da diese die Plastikfenster ruinieren könnte.

Cabrio fahren kann auch im Winter Spaß machen

Lachendes Paar fährt im Cabriolet, sie hält ihren weißen Sonnenhut fest
happy man and woman driving in cabriolet car © Syda Productions - www.fotolia.de

Ob Schnee und Eis nach Deutschland zurückkehren interessiert viele Autofahrer, die sich in den letzten Wochen der Rutschpartie auf der Autobahn aussetzen mussten.

Besitzer von Cabrios dürften jedoch nochmal um einiges heftiger darauf brennen, dass statt immer neuen Tiefs endlich der Frühling kommt. Denn mit heruntergeklapptem Verdeck macht ein Cabrio nur halb so viel Spaß. Es sei denn natürlich, man besitzt ein Auto, das über solche Luxus-Features verfügt, wie etwa der Luftschal bei Mercedes.

Dort wird konstant warme Luft zwischen Rückenlehne und Kopfteil geblasen, so dass der Hals des Fahrers warm bleibt. So kann auch im tiefen Winter mit offenem Verdeck gefahren werden. Handschuhe, Schal und dicke Jacke sind natürlich dennoch empfehlenswert.

Ähnlich trickreich agieren die Klimaanlagen bei Lexus-Cabrios. Sie haben einen Sensor, der die Luft speziell umleitet, sobald das Dach offen ist. Für einen warmen Hintern sorgt dann noch eine Sitzheizung.

Mit dem neuen 6er BMW "oben ohne" in den Frühling

Die neue 6er-Bauweise von BMW besticht vor allem mit einer besonderen Innenausstattung

Mitten im Winter weckt BMW die Sehnsucht nach dem Frühling, denn im März steht die Markteinführung des Cabrios aus der 6er-Modellreihe an. Billig wird das Vergnügen allerdings nicht. Mindestens 83.300 Euro kostet der 640i, den 650i gibt es sogar erst ab 94.300 Euro.

Größe

Die Neuauflage der 6er-Baureihe ist größer als der 5er-BMW, sieben Zentimeter länger als zuletzt und mit 1,89 Meter auch vier Zentimeter in der Breite gewachsen. In der Höhe ist der Wagen allerdings um einen Zentimeter auf 1,37 Meter geschrumpft. Das Stoffverdeck findet man beim 6er-BMW im bis zu 350 Liter großen Kofferraum.

Ausstattung

Die meisten Veränderungen betreffen den Innenraum des Viersitzers. Dort gibt es jetzt einen Monitor, der einem iPad ähnelt. Neben einer serienmäßigen Zweizonen-Klimaautomatik, einem Audiosystem nebst CD-Laufwerk, einem Multifunktionslenkrad beeindruckt die 6er-Baureihe mit Kurvenlicht, Lenkradheizung sowie einer aktiven Sitzbelüftung. Letzteres allerdings nur gegen Aufpreis.

Technische Merkmale

Technisch besteht eine enge Verwandtschaft mit den Modellreihen 5 und 7. Wie diese weist der 6er-BMW ein aktives Fahrwerk auf. Serienmäßig erhältlich ist die neue Achtgang-Automatik. Beeindruckend das Head-up-Display mit dreidimensional aufbereiteten Grafiken. Die 6er-Baureihe punktet ebenfalls mit Verkehrszeichenerkennung, Nachtsichtelektronik, Rückfahrkamera sowie einem Parkassistenten, der das Auto in passende Lücken lotst.

Leistung

Ungefähr zwei Tonnen Leergewicht bringt das Cabrio auf die Waage. Daher stattete BMW die Motoren auch mit einer höheren Leistung aus. 235 kW (320 PS) hat der 640i unter der Haube, die ihn innerhalb von 5,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Seine Spitzengeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Der Turbomotor mit Direkteinspritzung ist im Durchschnitt mit 7,9 Litern zufrieden (185 g CO2/km).

Im Januar 2011 präsentiert sich das 6er-Cabrio auf der Detroiter Auto Show. Die Modellpalette wird ab März zügig erweitert. Erst erscheint gegen Ende des Sommers das zweitürige Coupé. Zu Beginn des kommenden Jahres folgt das Coupé in der viertürigen Variante.

Bentley Continental GT Speed Convertible ist schnellstes Cabrio

Die britische VW-Tochter Bentley hat mit dem Continental GT Speed Convertible das weltweit schnellste Cabrio gebaut. Seine Weltpremiere feiert der offene Viersitzer auf der kommenden Autoshow in Detroit, welche vom 14. bis 27. Januar ihre Pforten geöffnet hat.

Unter der Haube des edlen Briten steckt der mächtige Zwölfzylinder-Motor des Continental GTC, dessen sechs Liter großer Hubraum eine Leistung von 625 PS generiert und ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern erzeugt. Eine neue Achtgangautomatik verteilt die enorme Kraft auf alle vier Räder des Cabrios, sodass für den Sprint auf Tempo 100 gerade mal 4,4 Sekunden vergehen und eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h erreicht wird.

Obwohl Bentley zu den Preisen bislang keine Angaben gemacht hat, müssen die betuchten Kunden für das Cabrio mindestens 220.000 Euro auf den Tisch legen.

Die schnellsten Sportwagen der Welt

Schnell, schneller, am schnellsten. Wagen, Sportwagen, Supersportwagen - so könnte die Einteilung der Fahrzeuge lauten, wenn es um Tempo geht. Aktuell ist die Höchstgeschwindigkeit von 430 Kilometern in der Stunde überschritten, doch dies dürfte lange noch nicht das Limit sein.

Seit Jahren ist die Position um den schnellsten Sportwagen der Welt hart umkämpft. Natürlich handelt es sich um einen Supersportwagen. Ein erster Platz lässt sich nicht eindeutig bestimmen, schließlich lassen sich Supersportwagen in diejenigen mit und ohne Straßenzulassung unterteilen.

SSC Aero

Der schnellste Sportwagen mit Straßenzulassung ist seit 2007 der von Shilby SuperCars produzierte SSC Ultimate Aero TT mit einer Höchstgeschwindigkeit von 412 Kilometern in der Stunde. Zuvor belegte der Bugatti Veyron 16.4 diesen Rang, welcher in Serie gebaut wurde.

In Punkto Geschwindigkeit wurde der SSC Aero bereits im Jahr 2010 erneut übertroffen, nämlich vom Nachfolgemodell des Bugatti Veyron 16.4, das sich Bugatty Veyron 16.4 Super Sport nennt. Dieser Supersportler ist mit einer Geschwindigkeit von 431,1 Kilometern in der Stunde unterwegs. Allerdings verfügte er bei seiner Testfahrt über keine Straßenzulassung.

In der Kaufversion wird er dieses Tempo nicht ganz erreichen, es ist auf "nur" 415 Kilometer in der Stunde beschränkt.

Porsche

Sensationen werden auf der IAA im September 2011 erwartet, auf der alle großen Hersteller ihre Neuerscheinungen präsentieren werden. Mercedes, Audi und Ferrari fahren mit überarbeiteten Modellen auf. Doch Kenner sprechen davon, dass ein anderer für Schlagzeilen sorgen wird: Porsche mit der neuen Generation des 911.

Äußerlich soll er sich von seinem Vorgängermodell kaum unterscheiden, lediglich die Scheinwerfer stehen steiler bei etwas flacherer Front. Sechs Zentimeter länger soll er sein, das war’s auch schon. Im Inneren jedoch zeigt er erstmalig einen um 0,2 Liter kleineren Hubraum bei einer etwas höheren Leistung mit 350 beziehungsweise 400 PS. An Treibstoff spart er zwei Liter ein.

Neu ist die Schaltung, die manuell betätigt wird und mit sieben Gängen ausgestattet ist. Die Lenkung arbeitet elektrisch. Und die Kombination beider Besonderheiten erklärt die Sparsamkeit im Verbrauch. Andere Hersteller setzen auf Optik.

  1. Mercedes wird den SLS AMG Roadster vorstellen,
  2. Ferrari kommt mit dem 458 Spider daher.
  3. Und mit dem Audi R8 geht das dritte offene Modell an den Start.

Porsche gewinnt Rennen gegen Jumbo-Jet

In Asien wurde für eine Werbeaktion für das Formel-1-Rennen vom 25. bis 27. September in Singapur ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen einem Porsche 911 und einem Jumbo-Jet veranstaltet.

Auf dem Flughafen von Singapur raste der Wagen parallel zur Startbahn neben dem Flugzeug her. Nach einer Strecke von 1,7km überquerte der Porsche die Ziellinie ganz knapp vor dem Jet.

Die Geschichte des Porsche 959

Zu den ersten Besitzern des damals 42.000 DM teuren Porsches gehörte Bill Gates

Sicht aus Fahrzeug auf Landstraße, Grafik Tacho mit 280MPH
speed © Noel Powell - www.fotolia.de

Der Porsche 959 gilt noch immer als der Begründer der 300km/h Sportwagen und als Zeichen für den Fortschritt der Technologie. Seine Geschichte begann kurz nach der Energiekrise in den 80ern. Dort galt der Porsche 959 als revolutionäres Auto und war mit seinen 315 km/h unangefochten. Auch in Sachen Technologie galt er mit seinem elektronischem Allradantrieb als innovativ und stellte immer neue Geschwindigkeitsrekorde auf. Das kostete aber auch.

Seine ersten Besitzer

Mit 420.000 DM konnten sich diesen Luxuswagen nur die Reichen und Schönen leisten. Zu den Besitzern dieses Wagen zählten zum Beispiel Bill Gates oder der König von Spanien, Juan Carlos.

Anfangs war der Wagen auf 200 Exemplare begrenzt und dadurch auch schon vor der Weltpremiere ausverkauft. Beim Gebrauchtwagenverkauf stieg der Wert über eine Millionen Mark.

Mögliche Konkurrenten haben es schwer

Natürlich ließ das die anderen Autokonzerne aufhorchen und Automobilhersteller wie Bugatti oder Lamborghini versuchten dem Wagen Konkurrenz zu bieten. Dies jedoch nur mit geringem Erfolg; manche Versuche dem Wagen Paroli zu bieten, stellten sich sogar als totale Pleite heraus. Es war sehr schwierig, weil der Porsche vor allem durch seine Alltagstauglichkeit begeisterte.

Der Porsche im Rallye-Sport

Anfangs war der Wagen für Rund- und Rallyestrecken gedacht. Dennoch wurde er immer weiter entwickelt, um auch auf Langstrecken gut abzuschneiden. Dies zahlte sich auch aus. Bei der Rallye Paris-Dakar belegten 2 Porsche des Typs 911 die ersten beiden Plätze.

Zu verdanken war es teilweise wohl auch den Bestandteilen aus dem Porsche 959. Daraufhin gewann die endgültige Version des Porsche 959 auch die Pharaonen Rallye in Ägypten. Von der Rallye-WM wurden die Wagen jedoch ausgeschlossen.

Stetige Arbeit an der Alltagstauglichkeit

Als der Porsche dann in die Serienproduktion ging, begeisterte er wieder durch eine technologische Neuheit, die den Porsche bei Überschreitung der 300-km/h automatisch abbremsen ließ und somit kontrollierbarer und alltagstauglicher machte. Ein Antiblockierungssystem, was zu dieser Zeit nicht selbstverständlich war und ein Reifendruckkontrollsystem machten das Auto noch begehrenswerter.

Auch in den folgenden Jahren bat sich Porsche keine große Konkurrenz und mit einer speziellen Ausgabe des 959 sahnte Porsche nochmals kräftig ab.

Porsche verbessert Beschleunigungswerte des neuen 918 Spyder

Dank eines gewichtsoptimierten Technikpaketes konnte der Zuffenhausener Sportwagenbauer Porsche kurz vor der Markteinführung seines neuen 918 Spyder nochmals dessen Beschleunigungswerte optimieren. Statt nach 2,8 Sekunden sprintet der 887 PS starke Hybrid-Bolide nun in gerade mal 2,6 Sekunden auf Tempo 100, die 200 km/h-Marke fällt nach 7,2 Sekunden und nach insgesamt 19,9 Sekunden liegen 300 Stundenkilometer an.

Somit übetrumpft der Stuttgarter Supersportler jetzt auch den McLaren P1, der erst kürzlich mit einem inoffiziellen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife Aufsehen erregte. Der Brite benötigte dafür lediglich 6:47 Minuten, während der 918 Spyder die anspruchsvolle Rennstrecke in 6:57 Minuten umrundete.

Man muss jedoch betonen, dass die Porsche-Ingenieure bei ihrem neuen Hybrid-Geschoss den Fokus nicht auf maximalen Speed, sondern eher auf die Sparsamkeit gelegt haben. Mit 3,3 zu 8,4 Litern hat hier der britische Sportler P1 klar das nachsehen.

Reinkarnation des Porsche 911 Targa in Detroit

Autobahn bei Nacht von oben: fahrende Autos hinterlassen leuchtende Lichtstreifen
Autobahn3 © patpatterson - www.fotolia.de

Auf die Auferstehung des Porsche 911 Targa musste die recht beschauliche Fangemeinde des Sportlers mit dem feststehenden Dachbügel knapp 20 Jahre warten. Auf der ersten Automesse dieses Jahres in Detroit wurde das neue 911er-Modell von der Zuffenhausener Sportwagenschmiede nun vorgestellt - Marktstart ist der 10. Mai 2014.

Zwanzig Jahre seit letztem Targa

Zuletzt gab es den Targa in der Baureihe 964 zwischen 1988 und 1994, wo der Fahrer das Dachteil zwischen dem knapp zehn Zentimeter breiten Bügel und dem Frontscheibenrahmen noch per Hand entfernen und verstauen mussten. Bei der neuen Version ist dies nicht mehr nötig, da das Bauteil mit Motorabdeckung und Panorama-Heckscheibe elektrisch nach oben gleitet, während das Dachteil hinter den Rücksitzen verschwindet.

350 bis 400 PS

Der Fahrer des neuen Targas muss zum Öffnen und Schließen des Dachs jedoch stehen, während dies beim Cabrio auch während der Fahrt bis Tempo 50 erledigt werden kann. Bis auf die markante Fensterlinie ist der Targa mit den anderen 911ern weitestgehend identisch. Der 3,4-Liter-Boxermotor generiert in der Basisversion 350 PS, während der Targa 4S aus 3,8 Litern Hubraum immerhin 400 PS schöpft.

Porsche bringt GTS-Sportversionen von Boxter und Cayman

Der Zuffenhausener Sportwagenbauer Porsche erweitert im Mai dieses Jahres seine Produktpalette und bringt die GTS-Version für seine beiden Einstiegs-Wagen Cayman und Boxter.

Im Heck beider Modelle werkelt dabei der aus dem Cayman S bekannte 3,4-Liter-Boxermotor, dem die Porsche-Ingenieure eine kleine Leistungsspritze verpassten. Während der Boxter GTS auf 345 PS kommt, leistet der Cayman GTS stolze 355 PS und sprintet dank seines optionalen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe innerhalb von 4,6 Sekunden auf Tempo 100 - der Boxter benötigt dafür eine Zehntelsekunde länger.

Verglichen mit den S-Modellen steigt die Höchstgeschwindigkeit im Boxter von 279 auf 281 km/h, im Cayman von 283 auf 285 km/h. In der Grundausstattung müssen Kunden für den Boxter GTS 69.949 Euro hinlegen, während der Cayman GTS mit 73.757 Euro zu Buche schlägt.

News im Bereich der neuen Sportwagen

Leicht, schnell und nicht immer billig - Sportwagen auf dem Genfer Auto Salon

Mansory, Abt, Aston Martin und Co. - die Highlights der Automesse in Genf

Ausschnitt eines silbernen Sportwagens
sportwagen © mammitzsch - www.fotolia.de

Die erste Automesse des Jahres findet traditionell in Genf statt: der Internationale Auto Salon. Im Messekomplex Palexpo präsentieren alle wichtigen Autohersteller ihre neuesten Modelle. Rund 700.000 Besucher werden erwartet. Elektro-, Brennstoffzellen- oder Hybridautos sind zahlreich vertreten, aber auch Sportwagen und Tuningmodelle.

Mansory

Mansory, der Veredler hochklassiger Autos, zeigt den Cormeum, ein Sportwagen auf der Basis eines Mercedes SLS AMG. Es existieren lediglich 15 Exemplare des 660 PS starken Fahrzeuges. Dank des Einsatzes von Karbon ist der Cormeum 90 Kilogramm leichter als der Original-Mercedes.

Abt

Der Audi- und VW-Tuner Abt nutzt ebenfalls die Kohlenstofffaser an Motorhaube, A-Säule und Heckspoiler, um den Audi R Spyder zu verfeinern. Für 300.000 Euro ist der Tornante von Touring Superleggera aus Italien und der deutschen Sportwagenmanufaktur Gumpert zu haben.

Der Tornante hat einen 4,2-Liter-V8-Motor und bis zu 800 PS unter der Haube. Wer noch mehr Geld zur Verfügung hat, kann sich den Huayra von Pagani zulegen. Rund eine Million Euro soll der 370 km/h schnelle Wagen mit einem 6,0-Liter-V12-Motor von Mercedes-AMG und einer Leistung von 700 PS kosten.

Ähnlich teuer der Koenigsegg Agera R, mit unglaublichen 1.115 PS. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 2,9 Sekunden ist der Agera R prädestiniert für Geschwindigkeitsrekorde.

Spyker

Von dem niederländischen Fahrzeugtuner Spyker gibt es in Genf den C8 Spyder SWB zu sehen, den ein 4,0-Liter-V8 mit 400 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h bringt. Der Verbrauch des Spyder soll bei 13 Litern auf 100 Kilometer liegen. Lediglich 99 Exemplare will GTA Motor von seinem Modell Spano herstellen.

Der Sportwagen besitzt einen 8,3-Liter-V10 mit 820 PS und spurtet in nur 2,9 Sekunden auf 100 km/h. Erst bei 350 km/h ist Schluss für den Spano.

Aston Martin

Der englische Sportwagenbauer Aston Martin, bekannt aus den James Bond-Filmen, stellt im Genfer Auto Salon den V8 Vantage S aus. Ab März soll der wenigstens 132.000 Euro teure Vantage S mit 4,7-Liter-V8 und 436 PS als Coupé und Cabrio auf den Markt kommen. Italiens berühmte Automarke Ferrari bietet mit dem FF das Nachfolgemodell des 612 Scaglietti an. FF steht für Ferrari Four (vier Sitze, vier angetriebene Räder) und satte 660 PS aus einem 6,3-Liter-V12.

Lamborghini

Die Landsleute von Lamborghini sind mit dem Aventador vertreten, einem 700 PS starken Kraftpaket mit einem 6,5-Liter-V12. Der Preis für den Flügeltürer mit Monoque-Chassis aus Karbon beträgt rund 300.000 Euro.

Die besten und schnellsten Sportwagen 2009

Der "Venturi Buckeye Bullet" gehört zu den großen Highlights des letzten Jahres. Mit 750 PS kann das Renngefährt auf 487 km/h kommen. Damit ist der amerikanische Sportwagen das schnellste straßenzugelassene Auto der Welt.

Der "SCC Ultimate Aero TT" gehört mit 412,28 km/h zu den schnellsten Schlitten der Welt. Aber auch die deutschen Sportwagenbauer waren mit dem "GT9-R" im letzten Jahr gut dabei - dieser hat nämlich satte 1120 PS!

Jaguar XJ220: Eins von nur 284 Modellen steht verstaubt in der Qatari-Wüste

Es war ein Kultauto in den 90er Jahren. Der Jaguar XJ220, Baujahr 1992 bis 1994, mit 540 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 350km/h wurde als Must-Have mitunter als teuester Sportwagen gehandelt. Jaguar-Cheftechniker Jim Randle ließ weltweit nur 284 Exemplare bauen.

Nun wurde überraschend einer dieser Flitzer von Phil McGovern in der Qatari-Wüste gesichtet. Mit nur 900 gelaufenen Kilometern staubt er dort vor sich hin. Das Auto ist über einen Händler in Dubai dort gelandet.

1,17 Meter hoch und 570 PS - der Gallardo Superleggera von Lamborghini

Ab Mai 2010 bringt Lamborghini den Gallardo Superleggera, eine gewichtsreduzierte, leistungsgesteigerte Sportwagen-Variante des Gallardo-Coupés, auf den Markt. Ab 208.726 Euro ist der überarbeitete Zweisitzer des Unternehmens italienischen Ursprungs zu haben. Und wer 25.000 Euro mehr investieren möchte, erhält die nur 1,17 Meter hohe Flachmann-Variante mit automatisiertem E-Gear-Getriebe. Im Wagen wurde überwiegend Karbon, Titan und Kunststoff verarbeitet, so dass dieser nur noch ein Gewicht von 1340 Kilogramm auf die Wage bringt.

Der V10-Direkteinspritzer hat eine Leistung von 570 PS, fährt schneller und sparsamer als seine Vorgänger-Modelle und beschleunigt in 3,4 Sekunden von Null auf Tempo 100. Höchsttempo ist 325 km/h. Der Verbrauch liegt durchschnittlich bei 13,5 Liter auf 100 Kilometer und mit einem CO2-Ausstoß von lediglich 319 g/km hat der Super-Sportwagen auch noch eine äußerst weiße Weste.

Neuer Geschwindigkeitsrekord für Serienwagen - Der Veyron 16.4 Super Sport von Bugatti

Mit 1200 PS schoss der neue Veyron 16.4 Super Sport über die Teststrecke und erreichte dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 434 km/h. Damit knackt der Flitzer von Bugatti den bisherigen Geschwindigkeitsweltrekord von 413 km/h, den der SSC Ultimate Aero TT von Shelby aufgestellt hatte.

Schon sein Vorgänger, der Veyron 16.4 mit 1000 PS, war ein echtes Rennpferd unter den Autos, doch der neue Super Sport soll nun alle von den Socken reißen. Im Herbst soll die serienmäßige Produktion im Molsheimer Werk aufgenommen werden. Ein Preis wurde noch nicht genannt, jedoch wird er wahrscheinlich weit über den Preis des vorigen Modells, welcher bei 1,2 Millionen Euro liegt, hinausgehen.

Bugatti Veyron Tuning - Unikate für die Reichsten der Reichen

Nicht das der normale Bugatti Veyron nicht schon einiges zu bieten hätte, immerhin sind 1001 PS und 407 km/h Höchsgeschwindigkeit doch schon was feines, aber einige Bugatti-Liebhaber möchten es halt etwas exklusiver. Der Autotuner Mansory hat sich daher zur Aufgabe gemacht selbst den ausgefallensten Wünschen der Kunden gerecht zu werden und aus den Sportwagen Einzelstücke zu fertigen.

Die neuste Kreation der Autotuner nennt sich Bugatti Veyron Mansory Linea Vincerò d'Oro, dessen Karosserie ausschließlich aus Carbon besteht und von einem Kupferfaden durchzogen ist. Auffällig am Linea Vincerò d'Oro sind, wie der Name schon sagt, die goldenen Akzente an Felgen, Außenspiegeln oder Türgriffen. Doch auch das Interieur lässt keine Wünsche offen und erstrahlt ebenfalls in Gold. Wem jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft, der sollte erst einmal um die zwei Millionen Euro sparen, denn soviel kostet in etwa der Wagen inklusive Umbau.

Kommt der legendäre Lancia Stratos zurück?

Die Gerüchte verdichten sich, es geht ein Raunen durch die Sportwagen-Welt. Es tauchten Fotos eines Prototypen auf, der stark an den legendären Rallye-Wagen Lancia Stratos erinnerte. Nun wird gemunkelt, dass es eine Neuauflage des berühmten Lancia Stratos geben soll.

Offizielle Informationen wurden noch nicht bekanntgegeben, jedoch häufen sich nun die Äußerungen. Angeblich gab ein süddeutscher Unternehmer den Prototypen in Auftrag, so "Auto Bild". Der Lancia Stratos verfügt über einen V6-Motor von Ferrari. Gandini veröffentlichte im Jahr 2000 eine Neuinterpretation des historischen Wagens mit den Namen "S81".

Ein echter Formel-1-Wagen von Lotus für Jedermann

Nun ja, nicht ganz für Jeden. Man muss schon das nötige Kleingeld mitbringen. Genauer gesagt kostet es rund eine Millionen Euro, einen originalen Lotus-Sportwagen zu besitzen. Dann jedoch kann man sich - selbst, wenn man kein Formel-1-Fahrer ist – einen echten Formel-1-Boliden zulegen.

Das schnelle Schätzchen verfügt über beachtliche 478 kW/650 PS und trägt die Bezeichnung T125. Voraussichtlich ab dem nächsten Jahr ist der Wagen zu erwerben. Lotus plant, ungefähr 24 Stück herzustellen. Der Wagen soll so konzipiert sein, dass er auch ohne eine Boxenmannschaft gestartet und gefahren werden kann. Trotzdem wird er nur einen Sitz haben – ein richtiger Bolide eben.

Der Antrieb findet über einen Achtzylindermotor mit einem Hubraum von 3,5 Litern statt, sodass Drehzahlen von über 10.000 Touren möglich sind. Kaufen kann man den T125 jedoch nur, wenn man Mitglied im Club "Exos" ist. Dort wird man auch eingewiesen, trainiert und kann an Rennwochenenden teilnehmen.

Ferdinand GT3 RS - Der erste Porsche auf der Basis eines Fahrrads

Hannes Langeder ist ein Künstler aus Österreich, der jetzt den wohl langsamsten Porsche aller Zeiten gebaut hat. Mit seinem Ferdinand GT3 RS, wie er ihn liebevoll nennt, will er die zerstörerischen Ausmaße der Automobilentwicklung darstellen und hat sich daher nur auf die einfachsten Materialien beschränkt.

Der Ausgangspunkt seines Porsche-Nachbaus war ein Tandem. Daran hat er mit Klebeband ein Gestell aus Leitungsrohren befestigt, die Karosserie sozusagen, die der eines echten Porsche 911 verblüffend ähnlich sieht. Sogar der Heckspoiler sitzt da, wo er sitzen soll. Zum Schluss hat der Wagen noch eine Lackierung in Form einer goldenen Plastikfolie bekommen.

Mercedes SLS AMG - Sportwagen der Extraklasse

SLS AMG - so der Name des neuen Sportwagens von Mercedes-Benz, der seit März diesen Jahres für etwa 177.000 Euro im Handel erhältlich ist. Die 571 PS des Flügeltürers, die für Höchstgeschwindigkeiten von 320 Kilometer pro Stunde sorgen, zeigen klar, warum der Acht-Zylinder-Wagen für den Alltagsverkehr eher weniger geeignet scheint. Der 1620 Kilogramm leichte Sportwagen beschleunigt von Null auf Hundert in 3,8 Sekunden. Die edle Inneneinrichtung ähnelt entfernt an die Gestaltung eines Flugzeug-Cockpits und sorgt für großen Fahrkomfort.

Die transaxle Bauweise zeichnet den Wagen ebenso aus, wie der abgesenkte Fahrzeugschwerpunkt, der eine hervorrangende Dynamik in Kurvenfahrten begünstigt.

Wie wird das Nachfolge-Modell des Lamborghini Murciélago-Coupé aussehen?

Stärkerer Motor, optimierte Schaltung - über den neuen Lamborghini wurde bisher nur wenig verraten

Rückansicht Rennwagen auf Straße
Speed © V. Yakobchuk - www.fotolia.de

Jetzt wurde das letzte Modell des Lamborghini Murciélago-Coupé ausgeliefert und alle Fans sind schon gespannt, wie das Nachfolge-Modell aussehen wird. Dies ist noch das große Geheimnis des Herstellers, aber fest steht, dass der neue Motor 700 PS an Leistung erzielen wird.

Hubraum wurde mittlerweile fast verdoppelt

So schwärmt auch Stephan Winkelmann, der Präsident von Automobili Lamborghini, von dem neuen V12-Triebwerk, das die absolute Krönung sein wird. Aber auch ein neues Getriebe soll den 6,5 Liter Motor dementsprechend unterstützen.

Im Jahr 1964 hatte Lamborghini seinen ersten Zwölfzylinders vorgestellt und mittlerweile wurde der Hubraum fast verdoppelt, aber die Leistung sogar noch mehr als das Doppelte gesteigert.

Weitere Besonderheiten

Bei dem neuen Modell werden, was den Motor und das Getriebe angeht also einige Verbesserungen durchgeführt, so wird der etwa 235 Kilogramm schwere Motor sechs Zentimeter tiefer eingebaut, was ein Vorteil beim Fahrzeugschwerpunkt sein soll. Auch die Schaltung wird noch weiter optimiert.

Das neue Modell wird die Öffentlichkeit im Laufe des nächsten Jahres sehen können, wie der Hersteller Lamborghini verspricht.

Der teuerste Sportwagen der Welt hat nur wirklich reiche Kunden

Der Bugatti Veyron - Luxuswagen der Extraklasse

Sie sind ein Schauspieler und haben ein paar Oscars im Schrank? Sie sind ein Fußballer und haben die letzte WM gewonnen? Sorry, aber dieses Auto kaufen sich nur richtig reiche Leute. Und das sind die Industriellen.

Reiche Kundschaft

30 Prozent dieser "Rakete auf Rädern" gehen in die USA, vor allem nach L.A. Ein weiteres Drittel sieht man in Nahost, in Dubai und Katar. Den Rest findet man in Europa, in der Schweiz, ein paar in Deutschland, ein paar mehr in London.

Es handelt sich hier nicht um ein herkömmliches Auto, sondern um den teuersten Sportwagen der Welt.

Bugatti Veyron

Der Bugatti Veyron hat seinen Namen vom französischen Rennfahrer Pierre Veyron (1903- 1970), der seinerzeit für den Rennstall von Ettore Bugatti sein Leben riskierte. Dieser Wagen hätte ihm sicher gefallen. Er wird seit Anfang 2005 in einem "Atelier" in der Nähe von Straßburg hergestellt.

Bis jetzt gibt es 260 Stück.

Der Wagen fährt in der Spitze 400 Kilometer pro Stunde, braucht von 0 auf 100 2,5 Sekunden, hat 1001 PS und kostet 1,2 Millionen Euro.

Die Innenausstattung kommt vom Pariser Luxusanbieter Hermès. Die Karosserie besteht aus Kohlefaser und Klarlack. Wenn man Sonderausstattung wünscht, ist man schnell noch ein paar 100 000 Euro los.

Nicht mal das Spielzeugmodell dieses Wagens ist wirklich erschwinglich. Im Schloss Dorlisheim, wo die Kunden fürstlich empfangen werden, kostet so ein Miniaturmodell des Bugatti Veyron 4.000 Euro.

Bugatti Veyron Super Sport

Ab Januar 2011 wird der Bugatti Veyron Super Sport hergestellt: Der hat auch sieben Gänge, fährt aber 415 km/ h und hat 1200 PS. Dafür ist er auch ein bisschen teurer. Es liegen aber schon 25 Bestellungen im Schubfach von Edouard Klein, der bei der VW-Tochter Bugatti für den Veyron zuständig ist.

Herr Klein fliegt 120 Tage im Jahr um die Welt. Da besucht er Menschen, die sich den Veyron leisten können. Er hat einen guten Job, um den ihn bestimmt einige Leute beneiden.

Ein Firmensprecher von Bugatti sagt, man brauche sich über Neidkratzer im Lack des Veyron keine Sorgen zu machen, denn vor diesem Kunstwerk bleibt jeder ehrfürchtig stehen, auch der größte Vandale.

Jaguar baut Hybrid-Sportwagen in Serie

In drei Sekunden von 0 auf 100. Höchstgeschwindigkeit 320 km/h. Preis: mindestens 800.000 Euro. Das ist der C-X75. Der Hybrid-Sportwagen aus dem Hause Jaguar geizt nicht mit Superlativen.

Die Öko-Rakete präsentiert sich mit einem Turbo-Benzinmotor sowie je einem Elektroantrieb pro Achse. Die ersten 50 Kilometer kann der lediglich 1.100 Kilogramm leichte C-X75 rein elektrisch angetrieben zurücklegen.

Punkten kann der Hybrid-Jaguar mit niedrigen Verbrauchswerten. So beträgt der CO2-Ausstoß lediglich 99 Gramm auf 100 Kilometer. Der Benzinverbrauch liegt bei umweltfreundlichen vier Litern.

Der Jaguar C-X75, der in Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Rennstall Williams entstand, ist allerdings eine echte Rarität. Nur 250 Fahrzeuge sollen zwischen 2013 und 2015 vom Band laufen.

Pariser Autosalon: McLaren wird 2013 einen neuen Sportboliden auf den Markt bringen

Von 1993 bis 1997 wurde ein Auto gebaut, das damals mit 1,5 Millionen DM Listenpreis das teuerste Serienauto der Welt war. Es handelte sich um den McLaren F1, einen Sportboliden mit 680 PS, 6,1 Liter-V-12-Benziner und dem Fahrersitz in der Mitte. Das Auto brauchte 3 Sekunden von 0 auf 100 und gilt immer noch als echte Legende.

Jetzt baut McLaren einen Nachfolger, der noch gigantischer zupackt. Auf dem Pariser Autosalon (noch bis 14. Oktober) stellten die Briten die Studie P1 vor, aus der bis 2013 ein Auto entwickelt werden soll, das Geschichte schreiben und garantiert mehr als eine Million Euro kosten wird.

Technische Basis ist der seit 2011 gebaute McLaren MP4-12 C mit Kohlefaser-Chassis und 3,8 Liter-V8-Biturbobenziner. Der neue P1 wird 900 PS stark sein und als Hybrid auch über einen Elektromotor verfügen.

BMW ELi4219 rollt auf 42 Rädern

Obwohl dieses Gefährt niemals auf der Straße fahren wird, dürfte sich der vierjährige Eli über den Entwurf freuen, welcher von BMW extra für ihn angefertigt wurde. Die insgesamt 42 Räder sitzen jeweils zu sechst an den sieben Achsen und werden von 19 Motoren mit einer Gesamtleistung von zusammen 8721 PS angetrieben.

Der Entwurf kam überhaupt erst zustande, als ein Leser das US-Autoportal Jalopnik.com anschrieb, woraufhin ein Mann von seinem Neffen Eli erzählte, der ein riesiger Fan der bayrischen Traditionsmarke ist.

Kurz darauf wurde die Redaktion des beliebten Autoportals mit unzähligen Design-Vorschlägen überhäuft, darunter eben auch ein Entwurf von BMW selbst.

Neuer McLaren P1 auf dem Genfer Autosalon

Mit dem McLaren P1 stößt neben dem Enzo-Nachfolger von Ferrari sowie dem Porsche 918 ein neuer Supersportler in die Riege der schnellsten und exklusivsten Autos. Auf dem kommenden Autosalon in Genf wird der 916 PS starke Zweisitzer mit Hybridantrieb der Öffentlichkeit präsentiert und anschließend in einer Kleinauflage von 375 Fahrzeugen zu einem Preis von stolzen 1,18 Millionen Euro angeboten.

Äußerlich hat der P1 die markante Mittelmotor-Keilform mit seinem Vorgänger F1 aus den 90er-Jahren gemein. Ansonsten wirkt der neue Bolide mit seinen organischen Schwüngen der Karosserie weitaus verspielter, wie man es auch am Stil des McLaren-Einstiegs-Sportlers MP4-12C erkennen kann.

Im Heck des P1 schlummert ein 3,8-Liter-V8-Biturbo-Benziner, der durch die KERS-Hybridtechnik unterstützt wird. Addiert man die 737 PS des Benziners mit den 179 Elektro-PS kommt der McLaren auf sagenhafte 916 PS Leistung, die den Supersportler bei durchgetretenem Gaspedal unter drei Sekunden auf Tempo 100 katapultieren. Nach weiteren vier Sekunden kratzt die Tachonadel die 200er-Marke und zehn Sekunden später erreicht der P1 eine Geschwindigkeit von 300 Stundenkilometern.

Neben dem Motor sowie der Aerodynamik gehen die enormen Fahrleistungen auch auf das Konto eines extremen Leichtbaus mit dem großzügigen Einsatz von Magnesium, Titan sowie Karbon.

Aston Martin beschenkt sich zum 100-jährigen Bestehen mit einem Speedster

Die britische Sportwagenmanufaktur Aston Martin beschenkt sich zum 100-jährigen Bestehen mit der Studie CC 100 selbst. Der Speedster mit seiner Kohlefaser-Karosserie ist ein schickes Unikat im Look des legendären Le-Mans-Rennwagen DBR1 von 1959.

Allerdings fügt sich der rassige Sportler mit seinem sechs Liter großen V12-Aggregat wegen des Haifischmaul-Kühlergrills sowie der seitlichen Kiemen auch gut in die aktuelle Modellpalette von Aston Martin ein. Im Gegensatz zu den Serienmodellen wurde beim CC 100 allerdings auf das Dach sowie die Scheiben komplett verzichtet.

Pagani präsentiert neuen Supersportler Zonda Revolucion für 2,6 Millionen Euro

Die Sportwagenschmiede Pagani baut den Zonda bereits seit dem Jahr 1999 und stellt zum Produktionsende die ultimativen Spitzenversion namens Revolucion vor. Ultimativ ist auch der Preis des Mittelmotor-Coupé mit 2,6 Millionen Euro, womit er rund vier mal so viel wie die Standardmodelle kostet.

Dafür erhält der betuchte Kunde allerdings einen Supersportler mit viel Karbon und dank dem 800 PS Starken von AMG zugelieferten V12-Motor enormen Leistungsgewicht von 1,33 Kilogramm pro PS. Neben einem zwölfstufigen ESP sowie äußerst leichten Karbon-Keramikbremsen hat Pagani nochmals die Aerodynamik optimiert und einen über das Multifunktionslenkrad steuerbaren Heckflügel angebracht.

Sobald der in Handarbeit gefertigte Revolucion ausgeliefert ist, wird dessen Produktion endgültig gestoppt, da der Pagani Huayra seit zwei Jahren dessen offizieller Nachfolger ist.

Hybrid-Coupé BMW i8 wird zu spannendsten Premiere auf der IAA in Frankfurt

In rund vier Wochen präsentiert der Münchner Autobauer seinen neuen Öko-Sportler i8 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt der Weltöffentlichkeit.

Trotz gewöhnlicher Zurückhaltung versprechen die Verantwortlichen eine "Revolution der Freude", wenn man den Sportler mit seinem Alurahmen und der Karosserie aus kohlefaser-verstärktem Kunststoff fährt.

Angesichts der Daten dürfte dies wohl zutreffen, da neben dem 96 Kilowatt starken E-Motor an der Vorder- noch ein 230 PS starker Verbrenner an der Hinterachse für den nötigen Vorschub sorgt. Im Gegensatz zu der Antriebseinheit im i3 ist der Sportler mit einem 2-Gang-Getriebe gekoppelt, womit ab der ersten Umdrehung die maximale Durchzugskraft an die Reifen geleitet wird.

Obwohl die Bissigkeit der hochgezüchteten und normal motorisierten Supersportler beim i8 fehlen dürfte, hinterlassen seine verlässliche Spurstabilität sowie das enorme Elektro-Drehmoment in Verbindung mit dem Allradantrieb mit Sicherheit prägende Fahreindrücke.

Rein elektrisch beträgt die Reichweite magere 35 Kilometer, während der maximal 250 km/h schnelle Hybrid in Kombination mit dem Verbrenner immerhin 500 Kilometer weit kommt.

An Nachhaltigkeit interessierte Sportwagenfans müssen für den neuen i8 mindestens 125.000 Euro einkalkulieren.

Das Aus für Jaguars Super-Hybrid C-X75 - Antrieb doch nicht serienreif?

Die Ingenieure des britischen Formel-1-Teams Williams entwickelten vorsorglich einen 1,6 Liter großen Vierzylinder für die Königsklasse, da man dachte, dass die Sechszylinder bald der Vergangenheit angehören und die Formel 1 auch das Downsizing-Fieber packt. Verwendung fand das Aggregat anschießend für einen effizienten Supersportler namens C-X75, den Williams gemeinsam mit Jaguar entwickelte.

Eigentlich sollten von diesem hybriden Allradler 250 Exemplare zum Stückpreis von stolzen 815.000 Euro gebaut werden, was nun aus schlechten ökonomischen Bedingungen doch nicht mehr geschieht. Zwei E-Motoren mit je 204 PS treiben bei der Raubkatze die Vorder- und Hinterachse an, sodass die Gesamtleistung zusammen mit dem Verbrenner mit Kompressor- und Turboaufladung bei 862 PS liegt.

Allerdings dürfte gerade dieses Power-Package den Ingenieuren Kopfzerbrechen bereitet haben, da die Integration der verschiedenen Motoren in eine Antriebseinheit sowie deren Kühlung kein leichtes Unterfangen darstellt. Wahrscheinlich wollte man mit der Serienherstellung keinen Imageverlust riskieren, wenn der millionenteure Sportler bereits nach wenigen tausend Kilometer in Rauch aufgeht.

Ferrari bringt "458 Speciale" für die Rennstrecke - mehr Leistung und aktive Aerodynamik

Eigentlich hat Ferrari aus Maranello mit dem 458 Spider bereits einen kompromisslosen Boliden für viel Fahrspaß auf der Straße und Rennstrecke entwickelt. Die Ingenieure der Sportwagenschmiede haben nun noch eine Schippe draufgelegt und mit dem 458 Speciale die schärfste Version mit 35 PS mehr sowie aktiver Aerodynamik auf die Beine gestellt.

Der 4,5-Liter V8-Sauger entfaltet nun brachiale 605 PS und hat mit dem reduzierten Gewicht des Sportlers von 1290 Kilogramm leichtes Spiel. Durch das Leistungsgewicht von rekordverdächtigen 2,13 Kilogramm pro PS knackt der Speziale den Sprint von Null auf Tempo 100 in glatten drei Sekunden und erreicht nach 9,1 Sekunden die 200 km/h-Marke.

Während der Traditionsautobauer die Spitzengeschwindigkeit des 458 Spider mit 325 Stundenkilometer beziffert, gibt es bislang keine Informationen darüber, wann der Vortrieb des Speciala endet. Sowohl an der Front als auch am Heck wurden strömungsoptimierte und bewegliche Teile angebracht, womit ein Ausgleich zwischen Auf- und Abtrieb geschaffen und somit die Rundstreckenperformance nochmals verbessert wird.

Sportwagenmanufaktur Bulleta Motors schickt neuen RF22 ins Rennen

Die recht junge Sportwagenschmiede aus den USA will im kommenden Jahr ihren neuen RF 22 auf die Konkurrenz loslassen. Abgeleitet ist der Name des Boliden vom US-Kampfjet Lockheed F-22 Raptor und trumpft durchaus mit seinen technischen Daten.

Unter der Haube steckt nämlich das vom Lotus Evora bekannte V6-Triebwerk, welches dank einer ordentlichen Leistungsspritze und Kompressoraufladung statt 280 nun 505 PS aus dem 3,5-Liter-Triebwerk generiert und ein gewaltiges Drehmoment von 555 Newtonmetern an die hinteren beiden Walzen schickt. Für den Spurt von Null auf Tempo 100 vergehen mit so viel Power gerade mal 3,6 Sekunden. Dies liegt auch am niedrigen Gewicht der Mittelemotorsportlers von gerade mal 1400 Kilogramm, was durch konsequenten Einsatz von Kohlefaser realisiert wurde.

Neben einem automatisierten Sechsganggetriebe können potentielle Kunden für ihr Exemplar auch ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe wählen. Bislang hat der Sportwagenwagenbauer aus Irvine noch keine Angaben zum Preis des Porsche-Schrecks gemacht.

Gebrauchte US-Sportwagen-Ikone Dodge Viper - Ungehemmter Fahrspaß mit über 400 PS

Zielflagge, Autorennen
0111274 © imageit - www.fotolia.de

Die Dodge Viper hat trotz ihrer knapp 20 Jahre langen Modellgeschichte weniger Tradition als ein Shelby Mustang oder die Mustangs vorzuweisen, zählt aber dank ihres brachialen Auftretens mit den geschwollenen Formen und der lang gezogenen Motorhaube trotzdem zu einer der US-Sportwagen-Ikonen überhaupt. Wahre Fans der Giftschlange müssen für ein gebrauchtes Exemplar gar nicht mal so viel Euros pro PS anlegen - bei rund 33.000 Euro geht´s los.

Allerdings sollte man gerade bei den Versionen mit Sidepipes auf Rost an den Aluminium-Schwellern achten. Ansonsten neigt die Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit den Jahren zur Rissbildung, was jedoch nicht weiter tragisch ist. Die Besonderheit an der Viper ist wohl die Tatsache, dass sie der einzige Supersportler ist, unter dessen Haube ein LKW-Motor mit 10 Zylindern werkelt. Der Saugmotor wurde mit der einstigen Konzerntochter Lamborghini überarbeitet und schöpft aus seinen acht Litern Hubraum stolze 405 PS und entfaltet ein Drehmoment von 630 Newtonmetern.

Ohne Traktionskontrolle, ABS oder andere elektronische Helfer wird die Kraft über eine Sechsgang-Handschaltung an die Hinterachse geleitet, sodass die Giftschlange nicht gerade einfach zu fahren ist und bei zu viel Gas gerne übersteuert. Sportwagenfans mit einer Schwäche für großvolumige Sauger aus den USA dürften mit einer gut erhaltenen Viper durchaus auf ihre Kosten kommen.

McLaren nennt Leistungsdaten des limitierten Supersportlers P1 - 916 PS und Hybridantrieb

Pünktlich zur Auslieferung an die Kunden, hat die britische Sportwagenschmiede McLaren nun erstmals exakte Leistungsdaten seines neuen Boliden P1 bekannt gegeben.

Der V8-Biturbo-Benziner leistet 737 PS und ist mit einem 179 PS starken E-Motor gekoppelt, sodass insgesamt stolze 916 PS im Heck des Hybridlers ihren Dienst verrichten. Für den Sprint auf Tempo 100 vergehen gerade mal 2,8 Sekunden, während die Tachonadel bereits vier Sekunden später an der 200 km/h-Marke kratzt und nach insgesamt 16,5 Sekunden die 300er-Marke fällt. Erst bei 350 Stundenkilometern endet der Vortrieb des P1 durch eine elektronische Abriegelung.

Im Gegensatz zu anderen Supersportlern zeigt sich das zweisitzige Mittelmotor-Hybrid-Coupé mit einem Spritverbrauch von 8,3 Litern pro 100 Kilometer nicht gerade durstig - für knapp 10 Kilometer kann man auch rein elektrisch fahren.

Von dem P1 will McLaren lediglich 375 Exemplare bauen, für die der exklusive Kundenstamm jeweils 1,1 Millionen Euro auf den Tisch legen muss.

Lamborghini bringt zum 50-jährigen Jubiläum limitierten Veneno

Ausschnitt eines silbernen Sportwagens
sportwagen © mammitzsch - www.fotolia.de

Auf dem diesjährigen Automobilsalon in Genf präsentiert die italienische Sportwagenschmiede Lamborghini seinen neuen Veneno Roadster. Während das Coupé auf Basis des Aventador auf drei Exemplare limitiert ist, soll im kommenden Jahr mit dem Roadster eine auf neun Modelle begrenzte Version des offenen Sportlers folgen.

Unter der Haube des aus kohlefaserverstärktem Kunststoff bestehenden Roadsters werkelt ein 6,5-Liter großer Zwölfzylinder-Motor mit einer Leistung von 750 PS, der seine Kraft dank permanenten Allradantrieb sowie einem zügig schaltenden ISR-Getriebe an alle vier Walzen leitet.

Der Veneno bringt dank konsequenter Leichtbauweise lediglich 1490 Kilogramm auf die Waage und kann somit ein Leistungsgewicht von nur 1,99 Kilogramm pro PS sein Eigen nennen. Für den Sprint auf Tempo 100 vergehen dabei gerade mal 2,9 Sekunden, erst bei 355 Stundenkilometern wird der unbändige Vortrieb des Supersportlers durch eine elektronische Abriegelung gestoppt.

Bei dem neuen Hingucker der italienischen Audi-Tochter hat allerdings Qualität seinen Preis - knapp 3,3 Millionen Euro verlangt Lamborghini für seinen neuen Stier. Hierzulande kommen nochmals Mehrwertsteuer in Höhe von rund 627.000 Euro dazu.

Alfa Romeo hofft auf Erfolg des neuen Coupés "4C"

Ausschnitt eines silbernen Sportwagens
sportwagen © mammitzsch - www.fotolia.de

Obwohl Alfa Romeo inzwischen nur noch eine Kompakt-Limousine sowie einen Kleinwagen anbietet ist der italienische Fahrzeugbauer mit viel Tradition längst noch nicht tot. Da der Absatz der zwei Modelle Mito und Giulietta in letzter Zeit jedoch nicht gerade berauschend war, setzt Alfa viel Hoffnung auf einen Erfolg des neuen puristisches Coupés "4C". Zugegebenermaßen fordert der rund vier Meter lange und gerade mal 1,18 Meter hohe Sportler von dem Fahrer eine gewisse Sportlichkeit, welche anschließend jedoch auf dem Asphalt belohnt wird.

Der Alfa Romeo 4C ist nämlich aufgrund seines niedrigen Gewichts von gerade mal 895 Kilogramm und einer Leistung von stolzen 240 PS unter der Haube ein absoluter Spaßmacher. Mit einem Drehmoment von 350 Newtonmetern bei 2.100 Umdrehungen liegt er auf dem Niveau eines Cayman S aus dem Hause Porsche. Während das Monocoque aus Verbundwerkstoff gefertigt ist, besteht die Karosserie aus Kunststoff und die Crashzonen sowie das Dach aus Aluminium.

Die jährliche Produktionskapazität des 4C zum Grundpreis von 50.500 Euro soll bei 3.500 Exemplaren liegen - 1000 Modelle sind dabei für Europa bestimmt.

Jaguar präsentiert neues F-Type Coupé in Los Angeles

Am Vorabend der Los Angeles Auto Show hat der britische Luxusautobauer Jaguar sein neues F-Type Coupé im Rahmen einer Verfolgungsjagd und Hubschrauber-Scheinwerfern spektakulär präsentiert. Das neue Modell wird hierzulande im Frühjahr 2014 für einen Basispreis von rund 67.000 Euro auf den Markt kommen.

Viel PS für schnelle Beschleunigung

Neben einem Cabrio und Coupé können die Kunden auch eine sportliche R-Version auswählen, der von einem 550 PS starken 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner befeuert wird. Im Zusammenspiel mit der Achtgangautomatik sprintet der Sportler damit in gerade mal 4,2 Sekunden auf Tempo 100, während die Höchstgeschwindigkeit von den Briten mit rund 300 Stundenkilometer angegeben wird. Für diesen bislang schnellsten Jaguar muss man mindestens 103.700 Euro hinlegen.

Lamborghini schickt seinen Gallardo in Rente - Nachfolger steht bereits in den Startlöchern

Nach zehnjähriger Bauzeit ist nun im norditalienischen Werk Sant'Agata Bolognese das letzte Exemplar des Mittelmotorsportler Gallardo vom Band gerollt.

Erfolgsmodell mit bis zu 570 PS

Während die jetzige VW-Tochter Lamborghini in den ersten vier Jahrzehnten seiner Firmengeschichte jährlich gerade mal 250 Supersportler baute, kletterten die Produktionszahlen seit Einführung des Gallardos auf über 2.000 Einheiten pro Jahr.

Neben dem Coupé sowie dem offenen Spyder setzte die Sportwagenschmiede im Jahr 2007 mit der Leichtbauversion Superleggera noch eins drauf und fügte in den Jahren 2008 sowie 2012 noch diverse Facelifts für den auserwählten Kundenstamm hinzu. Im Heck aller Gallardo-Varianten werkelte dabei stets ein bis zu 570 PS starker V10-Saugmotor.

Nachfolgemodell "Carbrera"

Bereits im nächsten Jahr wird das Nachfolgemodell namens "Carbrera" erwartet, welches sich optisch an den markanten Formen des Gallardos orientieren soll und mit einer Leistungsspritze aufwarten dürfte.

Toyota präsentiert neue Sportcoupé-Studie FT-1 mit Formel-1-Genen

Auf der Automesse in Detroit zeigt der japanische Autobauer Toyota gerade seine neue Sportcoupé-Studie FT-1, welche von einem Designteam des Calty Designzentrums in den USA entworfen wurde und auf die künftige Designsprache von Toyota verweisen soll.

Inspiriert wurde Calty Research dabei vom legendären Toyota 2000GT aus dem Jahr 1967. Die sehr dynamische Linienführung mit dem verstellbaren Heckflügel sowie den ausgeprägten Luftein- und Auslasskanälen könnten durchaus auch bei folgenden Serienmodellen der Japaner für eine perfekte Aerodynamik sorgen.

Bei der sportlichen Studie mit Heckantrieb wurde unter anderem die Gewichtsverteilung optimiert und der komplette Innenraum mit dem weit hinten positionierten Cockpit auf den Rennsport zugeschnitten.

Bislang ließ Toyota jedoch noch nicht verlauten, welches Aggregat unter der Haube des FT-1 zum Einsatz kommt.

Neuer McLaren P1 - Tiefflieger mit Formel 1-Genen

Kurve von Rennstrecke mit Grünstreifen in der Mitte
Rennstrecke © engel.ac - www.fotolia.de

Ein Motor mit unversiegbarer Leistung inklusive elektrischem Turbobbost, Bremsen mit abartiger Verzögerung, Fahrwerk wie im Rennwagen und eine fast vollständig aus Karbon gefertigte Karosserie - dem Formel 1-Gefühl kommt man kaum näher als mit dem neuen McLaren P1.

Besondere Merkmale

Im Heck des Supersportlers befindet sich der 3,8-Liter große V8-Treibsatz für das neue Flaggschiff der Briten, der 737 PS leistet und ein Drehmoment von 720 Newtonmetern entfaltet. Hinzu kommt eine 179 PS starke und auf Wunsch per Knopfdruck abrufbare E-Maschine, mit der man auch knapp zehn Kilometer rein elektrisch fahren kann.

Entwicklung des P1

Bei der Entwicklung des P1 stand von Anfang an die Performance im Vordergrund, weshalb es nicht überrascht, dass die Karbonflunder auf der Nürburgring-Nordschleife antrat, um die Rundenzeit des Porsche 918 Spyder zu schlagen.

Während der Zuffenhausener Hybrid-Sportler dafür 6:57 Minuten benötigte, wird in der Szene gemunkelt, dass der P1 für die Umrundung der Nordschleife nochmals 10 bis 20 Sekunden weniger Zeit benötigt hat, was komplett neue Maßstäbe setzen würde.

Neben den sensationellen Fahrleistungen des limitierten Supersportlers ist jedoch auch der Preis von 1.067.000 Millionen Euro überirdisch, der die Kunden jedoch nicht von dessen Kauf abhielten.

Mittlerweile sind alle 375 angekündigten Exemplare verkauft - auf der Liste der möglichen Nachrücker stehen bislang weitere 50 Namen.

Koeniggsegg proklamiert Geschwindigkeitsrekord für neuen One:1

Mit einer Rekordgeschwindigkeit von 431 Stundenkilometern ist der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport das bislang schnellste auf der Straße zugelassene Fahrzeug.

Dieser Rekord wird wohl nach dem Genfer Autosalon an den neuesten Supersportler namens One:1 des schwedischen Sportwagenbauers Koeniggsegg gehen. Der rund 1.360 PS starke Fünfliter-V8 wird von zwei Turboladern zwangsbeatmet und liefert brachiale 1.371 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterachse des gerade mal 1.360 Kilogramm schweren Boliden.

Sportwagen soll Rekorde brechen

Laut den Schweden soll der One:1 vier bestehende Rekorde in Luft auflösen: Den Sprint auf Tempo 200, 300 sowie 400 km/h und natürlich die exakte Temporekordmarke von 431,072 km/h des Bugatti.

Passend zum Thema

    Audi präsentiert den neuen TT auf dem Genfer Autosalon

    Nahaufnahme Front silberner Sportwagen
    Fast car moving with motion blur © hfng - www.fotolia.de

    Auf dem Genfer Autosalon hat die VW-Tochter Audi jetzt seinen neuen Kompakt-Sportler TT der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei dessen Formgebung hat Designer Peter Schreyer wichtige Elemente wie die optisch abgesetzten Kotflügel sowie die abfallende Dachlinie beibehalten. Neu ist dagegen, dass die dritte Generation des Coupés mit aggressiv blickenden Scheinwerfern sowie einer breiteren Front eine Spur sportlicher wirkt als sein Vorgänger.

    Anders als bei zahlreichen Modellen der Konkurrenz beherbergt der neue TT nur ein einziges 12,3 Zoll großes Kombiinstrument hinter dem Lenkrad, womit das Interieur schlank und puristisch wirkt. Unter der Haube kann der Kunde zwischen einem Selbstzünder mit 184 PS, dem 230 PS starken Benziner sowie dem stärksten Zweiliter-Benziner mit 310 PS wählen.

    Roadster kommt im Spätherbst auf den Markt

    Den neuen Sportler kann man auf Wunsch auch mit den aus dem A8 bekannten individuell ansteuerbaren LED-Matrix-Scheinwerfern sowie LED-Licht ordern. Für den ab Spätherbst lieferbaren TT als Roadster haben die Ingenieure eine Leichtbaukarosserie entwickelt, welche einen Gewichtsvorteil von 50 Kilogramm mit sich bringt und zudem über neue Scheinwerfer verfügen soll.

    BMW Z4 bietet Roadster-Feeling mit Komfort

    Der bereits seit 2009 bis heute gebaute Z4 aus dem Hause BMW kann sich als wahres Sonnenkind bezeichnen: Ausgereifte Technik, beste Fahreigenschaften auf der Straße und meistens gut gepflegte Gebrauchtwagen. Somit können potentielle Kunden beim Kauf des Roadsters eigentlich nicht viel falsch machen, vorausgesetzt sie bringen das nötige Kleingeld mit.

    Teures Fahrvergnügen bereits bei Gebrauchtwagen bei guter Qualität

    Preislich geht es bei dem Z4 mit seinem zweiteiligen Hardtop nämlich erst bei knapp 17.000 Euro los, während man für ein knapp vier Jahre altes Modell mit rund 30.000 Kilometer Laufleistung schon 25.000 Euro hinlegen muss. Bei den zahlreichen Gebrauchtwagenbörsen bekommt man dagegen einen Jahreswagen oder eine Version mit hoher Motorisierung meist nicht unter 30.000 Euro.

    Allerdings darf man nicht vergessen, dass man dafür einen exzellenten Roadster mit vorbildlicher Qualität erhält.

    Ferrari bringt puristischen Supersportler F 458 "Speciale"

    Die Lösung der Scuderia vom F458 "Italia" zum "Speciale" hat nur einen Weg zugelassen: Weniger Gewicht, mehr Leistung und eine Neuprogrammierung der Elektronik. Insgesamt speckte der Supersportler nach der Diät durch neue Räder, mehr verbautem Karbon sowie einem puristischen Interieur ganze 90 Kilogramm ab.

    Gesteigerte Leistung, verfeinerte Aerodynamik und neue Bremsen

    Gleichzeitig haben die Ingenieure auch am 4,5 Liter großen Motor Hand angelegt und die Leistung von 570 auf 605 PS gesteigert, womit der "Speciale" nun das stärkste V8-Aggregat in der Firmenhistorie im Heck trägt. Für die perfekte Straßenlage wurde zudem das elektronisch gesteuerte Fahrwerk völlig neu programmiert, die Aerodynamik noch mehr verfeinert und neue Bremsen für die optimale Verzögerung verbaut.

    Gerade bei der Luftführung hat die Scuderia ihrem Ruf alle Ehre gemacht, indem sie im Bug drei kompakte Klappen sowie an den Flanken zwei kleine Finnen verbaut haben. Durch den anfallenden Luftdruck bei über Tempo 180 öffnen sich diese und lenken den Fahrtwind am Unterboden vorbei, was zu einem höheren Abtrieb führt. Am Heck bewegen sich gleichzeitig zwei elektronisch gesteuerte Klappen und führen die Luft optimal durch den Diffusor.

    Fazit: Das Fahrerlebnis könnte kaum radikaler und intensiver sein. Das Ganze hat allerdings auch seinen Preis, der beim "Speciale" mit 232.530 Euro knapp 15 Prozent über dem des "Italia" liegt.

    Bugatti zeigt in Peking neues Editionsmodell "Black Bess"

    Auf der kommenden Auto China in Peking wird die Sportwagenschmiede Bugatti mit dem "Black Bess" sein bereits fünftes Editionsmodell auf Basis des Veyron vorstellen. Der Name, entlehnt von einem schnellen Rennpferd in Großbritannien, geht auf den Bugatti Typ 18 zurück, mit dem Unternehmensgründer Ettore Bugatti im Jahr 1912 das Bergrennen am Mont Ventoux für sich entscheiden konnte.

    Neben speziellen Tintenzeichnungen auf den Lederpaneelen der Türinnenverkleidung hebt sich die Sonderedition unter anderem durch goldenen Lack an Radnaben und Kühlergrill sowie dem mit rotem Leder bezogenen Lenkradkranz vom Basismodell ab. Aus technischer Sicht hat sich dagegen nicht viel geändert, auch beim "Black Bess" dient der Veyron Grand Sport Vitesse mit 1.200 PS im Heck und seinem Topspeed von 408,84 km/h als Basis.

    Für das auf gerade mal drei Einheiten limitierte Sondermodell müssen die betuchten Kunden knapp 2,15 Millionen Euro auf den Tisch legen - Mehrwertsteuer exklusive versteht sich.

    Ein Ferrari für 3,6 Millionen Euro - der F12 TRS ist ein exklusives Unikat

    Ein Ferrari gilt vielen Autobesitzern als unerreichbarer Wunschtraum. Ein unbekannter Millionär hat sich nun für rund 3,6 Millionen Euro ein Einzelstück anfertigen lassen, das das Unternehmen auf der "Cavalcade", einer Veranstaltung für ausgewählte Ferrari-Kunden auf Sizilien, der Öffentlichkeit präsentierte. Das Unikat, ein umgebauter F12, wurde nach Maß gefertigt.

    Cabrio F12 TRS

    Aus einem Coupé entstand das Cabrio F12 TRS mit Änderungen an Front und Heck. Handschuhfach, Audioanlage und die zentralen Lüftungsdüsen fehlen genauso wie auch elektrische Fensterheber. Anstelle einer Klimaanlage kühlt künftig der Fahrtwind.

    Der 6,3-Liter-V12 leistet weiterhin 740 PS, die Beschleunigung auf Tempo 100 erfolgt in 3,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 300 km/h.

    Inspirationen der Designer

    Die Designer haben sich bei der Entwicklung des extrem sportlichen Zweisitzers ohne Dach vom legendären 57er Testa Rossa inspirieren lassen. Tiefere Einblicke gewährt ein durchsichtiger Einsatz in der Motorhaube.

    Den neuen Look prägen Alcantara, Carbon und Leder. Lackiert wurde der F12 TRS im Ferrari-typischen Rosso Corsa.

    Grundinformationen und Hinweise zu Sportwagen

    • Baumerkmale und Arten von Sportwagen und Supersportwagen

    War der Artikel hilfreich?

    Fehler im Text gefunden?

    Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

    Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

    Quellenangaben

    • Bildnachweis: vitesse © matteo NATALE - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

    Weitere Artikel zum Thema