Beim Schwertkampf handelt es sich um eine mittelalterliche Kampftechnik, bei der ein Schwert sowie eine weitere Waffe, beispielsweise ein Dolch oder ein Schild, zum Einsatz kommen. Beliebte Techniken der Schwertkunst sind Zwerg, Ochs, Eber und Dach.
Der Schwertkampf ist eine Kampfsportart asiatischen Ursprungs, der mit einer Schwertwaffe ausgeübt wird. Im fortgeschrittenen Bereich wird zusätzlich zur Schwertwaffe noch eine zweite Waffe eingesetzt, etwa ein Dolch, ein Schlagstock oder ein Schild zur Abwehr.
In Europa ist der Schwertkampf meist unter der Bezeichnung "Schwertfechten" zu finden. Hier liegen seine Ursprünge im Mittelalter und sind aus Ritterkämpfen und Ritterspielen dokumentiert. Beide Stilrichtungen, die asiatische sowie die mittelalterliche, sind in die heutige Kampfkunst eingeflossen und in zahlreichen Elementen immer noch zu finden.
Der Schwertkampf ist eine in Deutschland nur sehr wenig verbreitetet Sportart mit hin und wieder nicht eindeutig definiertem Regelwerk. Sehr häufig wird der Schwertkampf in Rollenspielen praktiziert und von Gruppen aufgenommen, die sich den Lebensformen des Mittelalters besonders verbunden fühlen.
Der Schwertkampf fordert von den Sportlern eine sehr gute Ausdauer und eine hohe Belastbarkeit. Die Konzentrationsfähigkeit wird geschult, ebenfalls wird die Motorik durch das Erlernen exakter Formen und Abläufe verbessert. Der Schwertkämpfer trainiert seinen ganzen Körper, nicht nur einzelne Muskelgruppen. Er erlernt Strategien und muss seine Entscheidungen kurzfristig treffen und anpassen.
Der Schwertkampf erfordert also ein hohes Maß an körperlicher Fitness und geistiger Flexibilität. Wurde er bis vor einigen Jahren ausschließlich von Männern betrieben, so werden inzwischen auch Damen zum Training und vereinzelt zu Wettkämpfen zugelassen. Dennoch bleibt die Sportart im großen und ganzen männerdominiert.
Sowohl im Training als auch im Wettkampf ist es oberstes Ziel, den "Gegner", also den Trainingspartner, nicht zu verletzen oder ihm Schmerz zuzufügen. So wird der Gegner bei der Ausführung der Bewegungen nicht berührt. Die Berührungen werden nur in einigen Übungen angedeutet, ähnlich wie dies auch in vielen anderen Kampfsportarten der Fall ist.
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