15. Juni 2011
Das Mountainbike ist ein Fahrrad für sportliche Menschen. Bei der Auswahl des Mountainbike-Types kommt es vor allem darauf an, wo der Fahrer sein Gefährt einsetzen will.
Wer mal auf dem flachen Land und mal im Gebirge unterwegs ist, wird nach einem Allrounder unter den Mountainbikes suchen. Für ihn eignet sich das All Mountain. Dank seiner Vollfederung muss der Fahrer nicht auf Komfort verzichten. Sein Fahrwerk gilt als äußerst variabel. Ein ähnliches Modell, das jedoch eine aufrechtere Sitzposition zulässt, ist das Enduro. Mit einem Federweg bis zu 18 Zentimetern lässt es auch Sprünge und Downhills zu, so dass es als Hybrid zwischen All Mountain und Freeride bezeichnet werden kann. Beide Mountainbike-Typen bieten auch Anfängern ein gutes Fahrgefühl.
Will der Fahrer besonders schnell unterwegs sein, entscheidet er sich vermutlich für ein Cross Country. Dieses wurde speziell für Rennen im Gelände konzipiert. Das Cross Country zeichnet sich durch besondere Leichtigkeit aus. Aus diesem Grunde wurde auf Komfort verzichtet, die meisten Cross Countrys wurden lediglich als Hardtail ausgestattet. Der geringe Federweg spricht ebenfalls für sein Einsatzgebiet.
Downhills sind Mountainbikes für Fortgeschrittene. Sie wurden für schnelle Abfahrten in unwegsamem Gelände konzipiert. Wie die Bezeichnung erkennen lässt, eignet sich das Downhill tatsächlich nur für Abfahrten, Sprünge oder Tricks lassen sich mit ihm nicht ausführen.
Das Four Cross ist für spezielle Rennen ausgelegt, bei denen jeweils 4 Fahrer gleichzeitig starten. Wer Spaß an Tempo und Flexibilität hat, sollte sich an diesem Typ versuchen. Auch Dirtjumps und Trials besitzen Eigenschaften, welche auf die jeweiligen Wettkämpfe ausgerichtet sind. Für deren Einsatz sind sie auch gedacht. Wie alle Mountainbikes fehlt ihnen die erforderliche Ausstattung, die eine Zulassung auf öffentlichen Straßen möglich macht. Hierzu zählen unter anderem Klingel, Licht und Rückstrahler. Wenigstens teilweise lässt sich das Mountainbike entsprechend nachrüsten.
Wichtig ist natürlich, dass der Fahrer auf seinem Fahrrad bequem sitzt. Die unterschiedlichen Rahmenhöhen und -längen der ohnehin nicht besonders hohen Konstruktionen erlauben eine gewisse Indidivualität für jeden Fahrer, wobei es sich empfiehlt, vor dem Kauf im Fachhandel unterschiedliche Modelle probezufahren. Bei dieser Gelegenheit kann auch gleich die Art der Federung getestet werden, die ebenso zu den Vorlieben des Fahrers passen sollte.
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