24. Februar 2011
Unter der Bezeichnung Minigolf verbergen sich verschiedene Untervarianten des Golfspiels, die auf kleineren Anlagen, den so geannnten Kleingolfbahnen, gespielt werden. So zählen auch Miniaturgolf, Cobigolf, Sterngolf und Filzgolf zum Minigolf. Wie der große Bruder Golf, so zählt auch das Minigolf zu den Präzisionssportarten. Mehr über die Ausstattung und die Grundregeln beim Minigolf erfahren Sie hier.
Eine regelgerechte Anlage besteht aus 18 Bahnen, die je 12 Meter lang und 1,25 Meter breit sind. Eine Ausnahme bildet die Weitschlag-Bahn, sie ist 25 Meter lang. Die Bahnen bestehen aus Beton und sind an den Rändern mit Rohrbanden oder Flacheisenbanden eingefasst. Sie dürfen vom Spieler betreten werden, wenn er einen ruhenden Ball spielen muss. Auf den Bahnen befinden sich verschiedene Hindernisse. Diese bestehen aus Beton oder Naturstein und sich nicht genormt, jedoch in den meisten Anlagen zumindest ähnlich.
Das Ziel des Spiels besteht darin, den Ball mit dem Schläger in das Loch der Bahn zu bringen. Dazu sollen so wenig Schläge als nötig ausgeführt werden. Die Bahnen der genormten Systeme ermöglichen - zumindest theoretisch - das Einlochen mit einem einzigen Schlag. Gelingt dies, so spricht man von einem As. Da die Bahnen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen, werden meist jedoch mehrere Schläge zum Einlochen benötigt.
Von einem runden oder eckigen Abschlagfeld aus beginnt der Spieler sein Spiel auf der Bahn. Innerhalb von maximal 6 Schlägen muss er den Ball im Loch versenkt haben. Gelingt dies nicht, erhält der Spieler für die Bahn 7 Punkte angerechnet und kann sich zur nächsten Bahn begeben. Pro Bahn sind die Hindernisse taktisch geschickt zu umspielen. Bei den meisten Bahnen gibt es einen vorgeschriebenen Weg, den der Ball nehmen muss. Der Ball wird jeweils von dort weiter geschlagen, wo er zum Liegen gekommen ist. Befindet sich der Ball noch in Bewegung, darf nicht in die Roll- oder Flugbahn eingegriffen werden. Pro Schlag wird ein Punkt gezählt, am Ende der Bahn werden die benötigten Punkte in die Liste eingetragen.
Kommt der Ball direkt an der Bande oder an einem Hindernis zum Stillstand, so kann er von dort aus nicht weiter geschlagen werden. Deshalb gibt es auf jeder Bahn bestimmte Markierungspunkte, die sich besser zum Abschlag eignen. Der Spieler darf den nicht mehr manövrierbaren Ball aufheben und auf den nächsten Markierungspunkt legen, um ihn von dort aus zu schlagen.
Sieger ist der Spieler, der am Ende die wenigsten Punkte angesammelt hat.
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