17. Februar 2011
Bürogolf zählt zu den Funsportarten und wird vorwiegend zum Spaß und zum Zeitvertreib in Büros in der Mittagspause gespielt. Es handelt sich dabei um eine Variante des Golfspiels, die in geschlossenen Räumen gespielt wird und nur wenig Platz benötigt. Mehr über den neuen Trend Bürogolf können Sie hier erfahren.
Erfunden wurde der neue Funsport Bürogolf in den USA. Von seinen Regeln und vom Aufbau her ähnelt er sehr stark dem klassischen Golf, hat jedoch mit Minigolf entgegen erster Vermutungen nur wenig gemeinsam. Eine der typischen aus dem Golf entlehnten Regeln besagt, dass der Ball nur den Boden, den Schläger und das Loch selbst berühren darf. Landet der Ball im Inventar oder an der Wand, so muss ein Strafschlag ausgeführt werden.
Bürogolf wurde aus den USA über die typischen Finanzmetropolen nach Europa und nach Deutschland importiert. So gewann die neue Bewegung zuerst in Frankfurt am Main an Boden, wird mittlerweile aber auch in den meisten deutschen Großstädten rege gespielt. Tatsächlich gibt es mittlerweile sogar bundesweite Wettbewerbe.
Gespielt wird mit den herkömmlichen Spielgeräten des Golf, also mit Schläger, Golfball und Putter. Die Ausrüstung wird mit "Übungslöchern" aus Metall abgerundet. Am Zug ist immer derjenige Spieler, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt liegt. Sieger wird auch hier, wer seinen Ball mit den wenigsten Schlägen in alle aufgestellten Löcher befördert. Für einen Parcours wird eine Bürofläche mit 400 Quadratmetern oder mehr benötigt, auf dem 9 Löcher verteilt und Spielbahnen definiert werden. Auch Treppen können in den Parcours mit einbezogen werden. Ein offizielles Regelwerk gibt es nicht, so variieren die Spielweisen zum Teil regional.
Das Spiel ist insgesamt schneller und dynamischer als das traditionelle Golfspiel, da die Bälle sich über die typischen Büroteppiche sehr viel schneller bewegen. Betonböden und Fliesen stellen besondere Herausforderungen dar.
Dem Bürogolf kommt neben der entspannenden auch eine wirtschaftliche Funktion zu: Auch hier werden mitunter Kontakte geknüpft oder vertieft, die nicht selten in Vertragsabschlüsse münden. Immer häufiger ist es auch zu beobachten, dass Turniere und Veranstaltungen dazu genutzt werden, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Auf diese Weise verbindet sich das Angenehme mit dem Nützlichen, ohne dass dafür ein zu hoher Aufwand betrieben werden muss.
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Kein praktischer Ratgeber und auch kein Lehr- oder Regelbuch, auch wenn Themen dieser Art ausführlich behandelt ...