22. November 2010
Als Beachhandball bezeichnet man eine Variante des klassischen Hallenhandballs. Für ein gutes Beachhandballspiel gibt es ein paar Tipps zu beachten.
Beachhandball wird vom klassischen Hallenhandball abgeleitet. Im Gegensatz zum herkömmlichen Handball, spielt man es jedoch nicht in der Halle, sondern an einem Strand oder auf einem Sandplatz.
Beachhandball zählt zu den Mannschaftssportarten. Wie die meisten Strandsportarten, wird es barfuß gespielt. Die Mannschaften, die gegeneinander antreten, setzen sich aus einem Torhüter und drei Feldspielern zusammen. Außerdem können vier weitere Spieler als Reservisten zum Einsatz kommen. Ein Beachhandballspiel besteht aus zwei Halbzeiten, die eine Dauer von je zehn Minuten haben. Dabei werden die beiden Halbzeiten einzeln gewertet. Das heißt, dass eine Mannschaft, die während einer Halbzeit die meisten Tore erzielt, einen Punkt bekommt. Steht es am Ende der Spielhälfte remis, entscheidet ein Golden Goal. Gewinnen beide Teams je eine Halbzeit, muss ein so genanntes Shoot Out die Entscheidung herbeiführen.
Die Regeln beim Beachhandball sind also nicht allzu kompliziert. Damit ein Spiel erfolgreich verläuft, sollten noch ein paar Tipps beachtet werden. So ist beim Spielen am Strand die Taktik sehr wichtig. Zu bedenken ist auch, dass es große Unterschiede zum herkömmlichen Handball gibt. Anfänger machen häufig den Fehler, mit der Anfangsformation weiterzuspielen. Beim Beachhandball kommt es jedoch bei den meisten Mannschaften bei Abwehr und Angriff zu einer teilweisen oder kompletten Auswechslung des Teams. Durch schnelles Reaktionsvermögen kann sich ein Team dabei einen wichtigen Zeitvorteil verschaffen und diejenigen Spieler, die auf bestimmte Spielzüge spezialisiert sind, in die richtige Position bringen. Spielen jedoch immer dieselben Spieler, bringt dies konditionelle Nachteile mit sich, was zur Folge haben kann, dass man der gegnerischen Mannschaft stets hinterher rennt.
Ein weiterer wichtiger Unterschied zum Hallenhandball besteht darin, dass man für bestimmte Torwurfvarianten, wie beispielsweise dem Kempa-Trick oder dem Spin-Shoot, zwei Punkte erhält. Auch für Torwarttore gibt es zusätzliche Punkte. Aus diesem Grund ist es wichtig, die richtigen Spieler in Position zu bringen, also beispielsweise den Torhüter oder Spieler, die sich gut auf Trickwürfe verstehen, denn es macht oftmals mehr Sinn darauf zu warten Mehrpunktwürfe zu erzielen, anstatt nur einfache Tore. Darüber hinaus ist es wenig sinnvoll den Ball auf Sand zu tippen, da dies wegen des Untergrundes nicht viel bringt.
Bedenken sollte man zudem, dass beim Beachhandball vor allem Fairplay und Spaß im Vordergrund stehen. Darum ist es ratsam, ein Spiel nicht zu verbissen anzugehen.
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