Wettkampfhandschuhe

Spezielle Handschuhe, die Kampfsportler beim Wettkampf benutzen

Wettkampfhandschuhe mit einer Daumenfixierung und Schnürung werden im Boxsport hauptsächlich bei Wettkämpfen eingesetzt. Sie müssen den offiziellen Richtlinien entsprechen und in einer speziellen Liste zur geprüften Sicherheit aufgelistet sein.

Älterer Mann mit grauen Haaren und Schnurrbarrt mit roten Boxhandschuhen
Rentner mit Boxhandschuhe © Bernd_Leitner - www.fotolia.de

Wettkampfhandschuhe werden als Sportausrüstung nahezu ausschließlich im Boxsport eingesetzt und hier vorrangig im Profibereich. Während im Amateurbereich oder in anderen Kampfsportarten häufig ohne Handschuhe gekämpft wird, sind sie gerade in den höheren Gewichtsklassen ein elementarer Bestandteil der Ausrüstung.

Funktion der Handschuhe

Aufgabe der Wettkampfhandschuhe ist es nicht etwa - so oftmals der fälschliche Glaube von Boxunkundigen - den Gegner vor harten Schlägen zu schützen, sondern vielmehr die eigenen Hände des Boxers, die bei den schnellen und kräftigen Bewegungen der Arme und Hände schnell brechen oder anderweitig Schaden nehmen könnten.

Aufbau

Wettkampfhandschuhe besitzen hier ein feines System aus Polsterungen, welches vor allem dort die Hand verstärkt, wo sie von Natur aus am anfälligsten ist, also beispielsweise in den Gelenken von Fingern oder auf dem Handrücken.

Für gewöhnlich besitzen alle Wettkampfhandschuhe eine Daumenfixierung und werden ergänzend hierzu am Handgelenk des Boxers festgeschnürt. Von Amateur- oder Profiboxverbänden werden oftmals strenge Prüfungen von Wettkampfhandschuhen vollzogen, um keinen Boxer einen möglichen Vorteil zu ermöglichen und zudem die grundlegenden Sicherheitsvorschriften sicherzustellen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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