Merkmale verschiedener Reithosenarten: Breeches, Jodhpur und Stiefelreithosen

Junge Frau sitzt im Sattel und umarmt ihr Pferd
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  • von Paradisi-Redaktion

Die modernen Cowboys zeigen zwar, dass man auch mit einen Paar Jeans wunderbar auf einem Pferd reiten kann, allerdings gibt es auch spezielle Reithosen. Reithosen, wie die Jodhpurs oder die Breeches, sind perfekt für das Tragen beim Reiten von Pferden zugeschnitten.

Stiefelreithosen, Jodhpurs und Breeches

Jede Sportart wartet mit ganz spezifischen Ansprüchen an den Sportler und seine Kleidung auf. Das gilt selbstverständlich auch für den Reitsport. Dementsprechend muss ein guter Reiter nicht nur wissen wie er mit seinem Pferd umgehen muss, er sollte auch so gekleidet sein, dass er bei der Ausübung seines Sports nicht beeinträchtigt wird. Deshalb gibt es für Reiter auch seit vielen Jahrhunderten spezielle Bekleidung.

Besonders wichtig sind die Passform und die Beschaffenheit der Hose. Nach der Passform, beziehungsweise nach dem Schnitt, unterscheidet man unter anderem die Stiefelreithosen, die Jodhpurs und die Breeches. Die Stiefelreithosen sind grundsätzlich sehr nah am Bein geschnitten und werden vorwiegend aus elastischen Stoffen gefertigt. Die Stiefelreithosen werden mit kniehohen Reitstiefeln getragen.

Bei den Jodhpurs handelt es sich um Reithosen, die zumeist einen geraden Schnitt haben. Es gibt die Jodhpur-Hosen aber auch noch heute in ihrer klassischen Form. Bei dieser sind die Beine bis zu den Knien recht eng geschnitten, während die Oberschenkel weit geschnitten sind.

Die Jodhpurs verfügen meist über einen Steg an den Füßen, der verhindert, dass die Hosenbeine nach oben rutschen können. Zu den Jodhpur-Hosen werden meist Stiefeletten getragen.

Die Breeches sind den Jodhpur-Hosen recht ähnlich, da sie an den Oberschenkeln sehr weit geschnitten sind und unterhalb der Knie eng anliegen. Die Breeches haben sich aus der ursprünglichen Form der Kniebundhose entwickelt.

Getragen werden die Breeches übrigens hauptsächlich beim Jagdreiten. Die Jodhpurs werden unter anderem beim Geländereiten oder beim Gangpferdereiten getragen. Und die klassische Stiefelreithose wird vor allem beim Turnierreiten getragen.

Praktische Modifikationen

Für Reiter sind der Schnitt und die Passform ihrer Hose enorm wichtig. Doch nicht nur das, die Hose muss noch mehr können. Wenn es beispielsweise darum geht, einen guten Halt im Sattel zu haben, dann ist auch der Besatz der Hose wichtig. Bei so einem Besatz kann es sich um einen Stoff-, Leder- oder Kunstlederbesatz handeln.

Dieser ist entweder nur im Bereich der Knie zu finden, oder er zieht sich vom Gesäß bis hinunter an die Knie. Bei der zweiten Variante handelt es sich um einen so genannten Vollbesatz, der enorm viel Halt im Sattel garantiert.

Doch so ein Besatz sorgt auch dafür, dass sowohl der Stoff der Hose als auch das Gesäß (bei Vollbesatz) und die Knie des Reiters geschont werden.

Grundinformationen und Hinweise zu Reithosen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Reiten © Christoph Hähnel - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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