23. Januar 2012
Ohrenschützer haben die Aufgabe, den Gehörgang des Trägers vor übermäßigen Lärmeinflüssen oder vor starken Witterungseinflüssen zu schützen. Je nach Einsatzgebiet kommen unterschiedliche Ohrenschützer-Arten zum Einsatz. Dabei wird unterschieden nach Ohrenschützern, welche die Ohrmuschel umschließen und solchen, die ganz oder teilweise in den Gehörgang eingeführt werden.
Die ersten Ohrenschützer bestanden aus Metallbügeln, die an den Enden mit einem Fell besetzt waren. Ähnliche Modelle sind auch heute noch aktuell. Dabei setzen einige hauptsächlich auf den wärmenden Effekt. Sie besitzen kaum sichtbare Bügel und Ohrteile, deren Außenmaterialien aus Wollfilz oder Polyester-Fleece in dezenten Farben bestehen. Teilweise können diese gefüttert sein.
Bei anderen Bügel-Ohrenschützern wird der wärmende Effekt durch Kunstfell-, Fell- oder dicke Polyesterpolsterungen hervorgehoben.
Mit besonders flauschigen Kunstfellpolsterungen besetzte Modelle werden unter der Bezeichnung Earmuffs angeboten. Das Design kann die unterschiedlichsten Farbgebungen aufweisen, so dass die Ohrenschützer auf die jeweilige Kleidung abgestimmt werden können. Die Bügelform ist übrigens auch beim Gehörschutz gebräuchlich.
Bei anderen Modellen werden die Ohrteile nicht durch Bügel zusammengehalten. Die Fixierung erfolgt lediglich durch das Überziehen über die Ohrmuscheln. Sie sind als Earbags bekannt. Earbags können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. In der Regel ist es Fleece, da dieses Gewebe leicht dehnbar ist.
Damit starke Winde das Material nicht durchdringen können, besitzen die meisten Earbags ein Innenfutter. Auch im Arbeitsschutz gibt es Ohrenschützer, bei denen die Ohrteile nicht miteinander verbunden sind. Sie werden allerdings ganz oder teilweise in den Gehörgang eingeführt. Man spricht von Gehörschutzstöpseln.
Eine Kombination aus Earbag und Bügel-Ohrenschützer trägt die Bezeichnung Earband. Hierbei hält ein auf Bügel gespanntes Band beide Ohrteile zusammen. Es wird im Bereich des Nackens getragen.
Auch Mützen können mit Ohrenschützern ausgestattet sein. Zu unterscheiden sind Modelle, bei denen die Ohrteile bei Bedarf aus der Innenseite geklappt werden können und solche, bei denen die Fixierung auf der Außenseite der Mützen gelöst wird. Sie klappen dann über die Ohren.
Bekannt sind Letztere auch unter den Bezeichnungen Fliegermützen oder Tschapkas. Diese erlebten Mitte des 21. Jahrhunderts ein modisches Comeback. Auch an gestrickten Mützen können Ohrteile vorhanden sein.
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24.07.11 | |
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16.02.11 | |
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06.11.10 | |
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29.05.10 | |
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16.04.10 | |
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