Der Einsatz verschiedener Luftpumpen - Fahrradreifen, Luftmatratzen, Bälle und Co.

Nahaufnahme Stück eines Fahrradreifens auf Blumenwiese
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  • von Paradisi-Redaktion

Luftpumpen werden verwendet, um hohle Behältnisse im Innern mit Luft zu befüllen. Der dabei in den Behältnissen entstehende Innendruck macht diese häufig erst einsetzbar. Unterschieden werden diverse Arten von Luftpumpen.

Im 17. Jahrhundert experimentierten Wissenschaftler erstmals mit der Wirkungsweise des Luftdrucks. Otto von Guericke war derjenige, der das Prinzip der Luftpumpe erfand. Nach diesem arbeiten noch heute gängige Luftpumpen, wobei sich Größe und Aufbau je nach Einsatzgebiet unterscheiden können.

Kolbenpumpen

Die Hand-Luftpumpe besitzt einen Zylinder, in welchem ein beweglicher Kolben Luft komprimiert und in den jeweiligen Behälter weiterleitet. Dieser Kolben ist mit einer starren Verbindung am Handgriff fixiert, so dass der Benutzer bei jedem Hub individuell über Pumpfrequenz und Menge der beförderten Luft entscheiden kann.

Ein Ventil, das sich am Behälter oder am Pumpenzylinder befindet, verhindert, dass die Luft aus dem Behälter zurück in den Zylinder strömen kann. Dafür wird beim Rückhub von außen neue Luft in den Zylinder gesaugt. Diese Art Luftpumpe wird Kolbenpumpe genannt.

Fahrradpumpen

Kolbenpumpen lassen sich in weitere Unterarten einteilen. Eine davon ist die Fahrradpumpe. Fahrradpumpen kommen beim Befüllen von Fahrradschläuchen oder schlauchlosen Reifensystemen zum Einsatz. Beim Aufpumpen des Fahrradreifens ist auf den zulässigen Innendruck zu achten, den der Hersteller auf dem Reifenmantel angibt.

Grundsätzlich erhöht ein niedriger Innendruck den Rollwiderstand auf glattem Untergrund. Im weichen Gelände hingegen sinkt der Reifen weniger ein, so dass der Rollwiderstand geringer ist. Bei der Bestimmung des optimalen Reifendrucks spielen auch der erwünschte Grip, das Körpergewicht des Fahrers sowie die Umgebungstemperatur eine Rolle. In der Praxis schwankt der Reifendruck am Fahrrad in der Regel zwischen 2 und 7 bar.

Passt die Fahrradpumpe nicht zur Ventilart, können Adapter aufgesteckt werden. Kamen am Fahrradreifen ursprünglich nur Handpumpen zum Einsatz, erleichtern inzwischen Stand- und Fußpumpen das Befüllen des Reifens enorm.

Ballpumpen und Doppelhubpumpen

Im Gegensatz zur Fahrradpumpe besitzt die Ballpumpe am unteren Zylinderende ein Ventil, das den Rückfluss der Luft aus dem Ball verhindert. Die Befüllung erfolgt über eine Nadel, die am Ende des Pumpenzylinders aufgedreht wird. Luftmatratzen mit einem großen Luftvolumen werden per Doppelhubpumpe oder elektrisch befüllt.

Grundinformationen und Hinweise zu Luftpumpen

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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