Fahrradhelme

Der obere Stirnbereich, die Schädeldecke und der Hinterkopf sollten vom Helm bedeckt werden

Richtig aufgesetzt bieten Fahrradhelme bei Unfällen einen zuverlässigen Schutz für den Schädel des Radfahrers. Der Fahrradhelm besteht aus einer Schale aus Schaumstoff oder Hartschaumstoff sowie einem Kinnriemen zur optimalen Fixierung auf dem Kopf.

Kleines Mädchen mit Fahrradhelm vor ihrem Fahrrad
cute girl in a helmet is going for a ride © Galina Barskaya - www.fotolia.de

Ein Fahrradhelm ist eine Schutzvorrichtung für den Kopf, die beim Fahradfahren eingesetzt wird.

Der Fahrradhelm soll den Kopf bei einem Sturz oder Aufprall schützen, um schwere Kopfverletzungen zu verhindern.

Arten von Fahrradhelmen

Man unterscheidet

  • Microschalenhelme
  • Weichschalenhelme und
  • Hartschalenhelme.

Microschalenhelme haben einen gehärteten Schaumstoff als Schutzmaterial und sind zusätzlich mit einem Kunststoff überzogen. Hartschalenhelme besitzen eine gehärtete und vor allem geglättete Oberfläche. Das harte Material soll die Sturzwirkung mindern und die geglättete Oberfläche führt im Idealfall zu einem Abgleiten des Helmes vom Aufprallpunkt. So soll ebenfalls Energie weggenommen werden. Außerdem besitzen sie oft einen Kinnriemen, der den Helm auf dem Kopf in seiner Position halten soll.

Kritik am Fahrradhelm

Allerdings ist der Nutzen von Fahradhelmen umstritten. Sieht man heute bei Radsportveranstaltungen nahezu alle Fahrer mit Helm, war dies vor einigen Jahren noch nicht üblich. Auch Kinder werden oft mit Fahradhelmen ausgestattet. Es gibt aber keine wissenschaftlichen Nachweise darüber, ob ein Fahradhelm das Verletzungsrisko minimiert. Ebenso ist der gesamte Kiefer nicht geschützt und Verletzungen können unter Umständen erst durch den Helm entstehen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Fahrradhelmen

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