Die Vorteile einer Stilberatung: Fachkundige Ratschläge für den männlichen und weiblichen Stil

Körper einer Frau in modischer Kleidung und mit Accessoires

Durch eine Optimierung von Make-Up, Kleidung und Frisur heben Stilberater die Vorzüge von Männern und Frauen hervor

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  • von Paradisi-Redaktion

Als Stilberatung bezeichnet man eine spezielle Typberatung, um den passenden Kleidungsstil oder die richtigen Farben individuell zu bestimmen. Dabei wird von einer Gesamtharmonie zwischen Kleidung, Make-up und Frisur ausgegangen. Frauen, die weiblich wirken möchten, können viel aus ihrem Körper herausholen. Für einen weiblichen Stil ist das Zusammenwirken von Haaren, Make-up und Kleidung sehr wichtig. Auch Männer sollten auf ihr Styling achten. Eine professionelle Stilberatung gibt Stylingtipps für Männer.

Stehen mir eher dunkle oder helle Kleidungsstücke? Lässt es meine Figur zu, dass ich enge Sachen trage oder soll ich die Problemzonen lieber mit weiten Klamotten kaschieren? Trage ich die richtige Brille? Welches Make-up steht mir?

Diese und viele weitere Fragen hat sich wohl jeder schon mal gestellt. Im Internet und in Zeitschriften erhält man bereits viele wertvolle Tipps zum Thema Styling. Diese sind jedoch allgemein gehalten und beziehen sich meist auf einen bestimmten Typ Mann oder Frau.

Gute Gründe für eine Typveränderung

Junge Frau hält zwei Kleider in Hand und überlegt, welches sie nehmen soll
woman is deciding which dress to buy © fotum - www.fotolia.de

Wohlfühlen möchte sich doch wohl jeder gerne. Doch wann wird es Zeit für eine Typveränderung, um sich dieses gute Gefühl möglichst lange zu bewahren? Häufig führen Frauen insbesondere folgende Gründe für eine "Komplettrenovierung" des eigenen Äußeren auf:

  1. Man begegnet der Neuen des Exfreundes und kommt sich wie deren Zwillingsschwester vor
  2. Man wird von seiner Friseurin dezent darauf hingewiesen, dass einem eine etwas peppigere Frisur gut zu Gesicht stehen würde
  3. Man hat sich frisch von einer alten Beziehung getrennt und
  4. man bekommt von jedem Blick in den Spiegel schlechte Laune

In diesen Fällen heißt es "Nicht lange fackeln" und schleunigst dafür sorgen, dass dem Abhilfe geschaffen wird. Gerade zum Beginn des neuen Jahres ist es allerhöchste Zeit, gut Vorsätze schnell in die Tat umzusetzen.

Aufgaben des Stilberaters

Wer eine individuelle Stylingberatung möchte, der kann sich an einen professionellen Stilberater wenden. Sofern dies gewünscht ist, besuchen die Stilberater ihre Kunden auch zu Hause und sehen sich zusammen die bereits vorhandenen Kleidungsstücke im Kleiderschrank an.

Der Stilberater gibt in diesem Zusammenhang Tipps, welche Kleidungsstücke kombiniert werden können und mit welchen Accessoires wie zum Beispiel Tüchern oder Gürtel diese aufgepeppt werden könnten.

Viele Stilberater machen auch eine Farbanalyse und teilen die Kunden je nach Haut-, Haar- und Augenfarbe in den Typ Frühling, Sommer, Herbst, Winter oder in Mischtypen ein.

Sofern dies gewünscht wird, begleiten professionelle Stilberater ihre Kunden sogar zum Friseur oder zur Kosmetikerin. Auch ein gemeinsamer Einkaufsbummel ist möglich, bei dem der Stilberater Tipps zu passenden Kleidungsstücken gibt.

Zusätzlich informiert der Stilberater, wo die Problemzonen beim Kunden sitzen und wie diese kaschiert werden können. Brillenträger können sich auch beraten lassen, welche Brille vorteilhaft für das eigene Gesicht ist. Denn der erste Eindruck zählt meist.

Harmonisches Gesamtbild

Eine Stilberatung ist vor allem an Frauen und Männer gerichtet, die sich eine äußerliche Veränderung wünschen. Die Stil- und Farbberatung versucht dabei ein harmonisches Gesamtbild von

  • Kleidungsstil,
  • Make-up und
  • Frisur

zu erzielen. Durch diese Harmonie soll ein besseres Aussehen und ein größeres Selbstwertgefühl des Klienten bewirkt werden.

Tipps und Ratschläge für Frauen

Hervorheben und kaschieren

Für die Wahl des perfekten Outfits kommt es auf die Figur der Trägerin an. Wohl jede Frau hat ihre Vorzüge und Körperstellen, die sie lieber verbergen möchte. Bei der Wahl der Kleidungsstücke kommt es darauf an, die Blicke des Betrachters auf Körperregionen zu lenken, die attraktiv und wohlgeformt sind.

Die geliebten Jeans werden in unterschiedlichen Schnitten angeboten, für jede Figur findet sich die passende Hose.

Individuellen Figur-Typ bestimmen und endlich den richtigen Look finden

Frau misst ihren Bauchumfang mit einem Maßband
Zu fett? © Kzenon - www.fotolia.de

Kann man anhand von Buchstaben den optimalen Look bestimmen? Na klar, denn hat frau erstmal ihre individuelle Figur-Form erkannt, sind Fehleinkäufe ab sofort kein Thema mehr. Grundsätzlich wird hierbei zwischen insgesamt vier verschiedenen Figurtypen unterschieden:

  1. der A-Typ mit schmalen Schultern und breiten Hüften
  2. der V-Typ mit schmalen Hüften und breiten Schultern
  3. der X-Typ mit gleich breitem Schulter- und Hüftbereich und deutlich sichtbarer Taille
  4. der H-typ mit ausgewogenem Schulter- und Hüftbereich und ebenso breiter Taille, so dass die Taillenmarkierung bei diesem Figurtyp leider nur wenig sichtbar ist

Entsprechend dem jeweiligen Figurtyp lässt sich mit den richtigen Farben und Schitten aus jeder Figur das Optimum herausholen, passende Accessoires machen den individuellen Look perfekt.

Mollig na und – die passende Mode für korpulente Menschen

Auch kräftige Menschen können modisch voll im Trend sein

Mollige Frau draußen, hat Arme oben, lacht in Kamera
Joyful plus size girl © Konstantin Sutyagin - www.fotolia.de

Wer zu viel auf die Waage bringt, muss sich auf keinen Fall schämen. Natürlich sollte das Outfit zur Figur passen. Die gute Nachricht zu Anfang. Auch schlanke Menschen können nicht alles anziehen. Alle Gewichtsklassen haben ihre Vor- und Nachteile, was aber nicht bedeutet, dass kräftigere Menschen automatisch vernachlässigt werden.

Immer mehr Designer springen auf den Zug auf und entwickeln Mode für Mollige. Trotzdem sollten nicht alle Stile und Farben vermischt werden. Auch bei dieser Mode gilt, sie muss harmonieren.

Die Farbwahl bestimmt die Wirkung

Knallige Farben machen dick. Diese sollten bei der Wahl des Outfits eher dezent ins Spiel kommen. Natürlich dürfen Farben kombiniert werden. Ein ganzes Kleid in Neongrün lenkt jedoch nicht von der Figur ab. Matte und dunkle Farben schmeicheln den Körper schon eher und machen automatisch schlanker.

Wer Farben mischen möchte, sollte sich immer innerhalb der Farbfamilien bewegen. Zum Beispiel beige und braun oder hellblau und dunkelblau. Je weniger Farben verwendet werden, um so besser wirkt das Outfit. Beim Make-up gilt die gleiche Regel. Wer zu viel aufträgt, macht sich automatisch zum Clown.

Die schlechten Eigenschaften der Übergrößenabteilung

In vielen Übergrößenabteilungen gibt es Outfits, die einfach nur schrecklich sind. Jeder, der etwas von Mode versteht oder verstehen möchte, sollte auf keinen Fall zugreifen, wenn es sich um Säcke mit abartigen Mustern handelt.

Auch mollige Menschen haben schöne Mode verdient. Wer im Laden nichts findet, sollte im Internet danach stöbern. Dort ist die Auswahl um einiges größer.

Von Frühling bis Winter: Der Haut- und Haarfarbe entsprechend kleiden

Professionelle Stylingberater teilen Frauen in vier Gruppen auf:

  1. Den Typ Frühling,
  2. den Typ Sommer,
  3. Typ Herbst und
  4. Winter.

Auch Mischtypen aus Sommer und Winter bzw. Frühling und Herbst gibt es. Welcher Typ man ist, richtet sich nach der Hautfarbe sowie der Haar- und Augenfarbe.

  • Frühlingstypen können zum Beispiel sehr gut rote, grüne oder gelbe Kleidungsstücke tragen.

  • Sommertypen hingegen hellblau, ein helles Gelb oder kühles Beige.

  • Frauen, die dem Herbsttyp zugeordnet werden können, stehen am besten Kleidungsstücke in den Farben Braun, Grün oder Terrakotta.

  • Wintertypen stehen Farben wie Rosa, Rot oder Zitronengelb.

Dazu kommt die so genannte Farbtypenlehre zur Anwendung, mit der anhand der Augenfarbe, der Haarfarbe sowie des Hauttons die passende Farbe für Kleidung, Frisur und Make-up herausgefunden wird. Die Menschen werden also in verschiedene Farbtypen, die am besten zu ihnen passen, eingeteilt.

Entwicklung der Farbtypenlehre

Der Grundstein für die Farbtypenlehre wurde in den 20er Jahren von dem Schweizer Grafiker, Kunstpädagogen und Maler Johannes Itten (1888–1967) gelegt, der die Arbeiten seiner Schüler anhand von deren Aussehen, Haarfarbe, Augenfarbe und Hautton richtig zuordnete, ohne zu wissen, von wem die Arbeiten stammten.

Darauf bauten Kunstakademien in den Vereinigten Staaten von Amerika auf, als sie später die Farbtypenlehre entwickelten. Nach dieser Theorie besitzt jeder einzelne Mensch über einen von Geburt an festgelegten Hautton, der sich auch im Laufe des Lebens nicht mehr ändert.

Welche Farben zu welchem Hauttyp passen
Welche Farben zu welchem Hauttyp passen
Varianten der Hautfarbe

Trotz der unterschiedlichen menschlichen Hautfarben wird diese in nur zwei Hauptvarianten eingeteilt:

  1. den warmtonigen Typ
  2. den kalttonigen Typ

Der warmtonige Typ wird wiederum in den Frühlings- und den Herbsttyp unterteilt und der kalttonige Typ in den Sommer- und Wintertyp.

Gehört ein Mensch zu den warmtonigen Typen, achtet man bei der Auswahl von Make-up und Kleidung auf warme Farben wie z.B.:

  • Lindgrün
  • Gold
  • Cremeweiß
  • Honig
  • Rostrot
  • Senfgelb
  • Schokobraun

Zählt man eher zu den kalttonigen Typen, sind Farben passend wie:

  • Himmelblau
  • Himbeerrot
  • Platin
  • Schwarz
  • Weiß
  • Pink
  • Violett
  • Silber
  • Zitronengelb

Passt die klassische Einteilung in die vier Jahreszeiten bei einem Menschen nicht, kann auch eine individuelle Farb- und Stilberatung durchgeführt werden, bei der man ein erweitertes Farbbild berücksichtigt. Dabei erfolgt eine Unterteilung in:

  • dunkle Typen
  • helle Typen
  • Mischtypen

Haarlänge

Sehr wichtig für den weiblichen Stil sind natürlich auch die Haare. Bei den meisten Frauen wirken kurze Haare jünger als längere. Längere Haare wirken jedoch dafür femininer. Das geschulte Auge eines Stilberaters erkennt sofort, welche Frisur am besten zur Klientin passt und sie perfekt in Szene setzt.

Kleidungsstil: Von sportlich bis romantisch

Bei einer professionellen Stilberatung wird auch berücksichtigt:

  • ob die Frau ein eher sportlicher Typ ist, sich romantisch oder lässig kleidet,
  • ob eine Frau eine sehr zarte Figur hat oder eher korpulent ist.

Danach richtet es sich, welche Kleidung diesem Typ Frau steht, damit sich einen weiblichen Stil verkörpert.

  • Frauen, die sehr breite Schultern oder Hüften haben, können diese durch vorteilhafte Kleidungsstücke in den entsprechenden Farben sehr gut kaschieren.
  • Frauen, die sehr groß sind, sollten sich nicht einfarbig kleiden, da dies optisch noch mehr streckt.

Jede Farbe, jede Art von Kleidungsstück kann aus einer Frau einen anderen Menschen machen. So wirkt eine Frau zum Beispiel selbstbewusst und verkörpert dies auch optisch, wenn sie Kleidungsstücke aus glänzenden Materialien trägt.

Fehlkäufen vorbeugen - Das richtige Outfit passend zum Typ

Um Fehlkäufe zu vermeiden kann das Wissen über den eigenen Figur- und Farbtyp helfen

Frau beim Shoppen
searching © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Die meisten Frauen kennen das: Im Geschäft sah das Kleidungsstück noch richtig toll aus und zuhause, bei näherer Betrachtung steht es einem überhaupt nicht mehr. Um diesen unangenehmen und oft teuren Fehlkäufen zu entgehen, ist es ratsam, sich mit dem eigenen Typ zu befassen. Auf der Webseite von T-Online kann man mit einigen Mausklicks, Figur- und Farbtyp ermitteln.

Zuerst bestimmt man, welche Figur der eigenen entspricht. Ist man ein A-Typ mit schmalen Schultern und weiblichen Hüften oder eher der X-Typ, mit ausgeprägter Taille zu femininen Rundungen? Auch H-, O- oder V-Typ sind vertreten. Mit dieser Erkenntnis weiß man bereits, worauf man beim Einkaufen achten sollte. Üppige Kragen und Rüschen am Ausschnitt sind beispielsweise für den V-Typ unvorteilhaft, während der A-Typ damit so richtig auftrumpfen kann.

Der Farbtyp gibt Anhaltspunkte dafür, welche Farbe einem steht

Danach sucht man Haut-, Augen- und Haarfarbe aus. Die sind ausschlaggebend dafür, mit welchem Farbtyp man übereinstimmt. Nicht jede Farbe passt zu jedem Typ. Ein Wintertyp mag es dramatisch kühl, während einem Sommertyp mehr puderige Töne stehen. Der Herbsttyp kann in den Farben bunter Blätter schwelgen und der Frühlingstyp sich den zarten pastelligen Tönen widmen.

Einen Frisurenratgeber bietet die Seite auch. Dort kann man anhand eines hochgeladenen Fotos ausprobieren, was einem wirklich steht.

Passende Schuhe

Die richtigen Schuhe vollenden das Styling. Sie sollten zum Stil der Kleidung passen und farblich abgestimmt sein. Doch Vorsicht bei Stilettos - wer nicht geübt ist, auf schwindelerregend hohen Schuhe zu laufen, sollte für einen besseren und sichereren Gang auf sie verzichten.

Der Brillenkauf - (k)ein Alptraum!

Junge Frau hält Brille hoch und schaut durch die Gläser
business lady #105 © Forgiss - www.fotolia.de

Der Brillenkauf entwickelt sich für viele Menschen schnell zum Alptraum - nämlich dann, wenn man sich aufgrund der beim Optiker dargebotenen Vielfalt nur schwer für ein passendes Modell entscheiden kann. Dabei ist die Lösung doch so einfach, denn häufig hilft ein Blick in den Spiegel bzw. Kleiderschrank um zu erkennen, welche Brille dem Träger steht.

So werden gerade Pullover, Hemden und Shirts oft in denjenigen Farben gewählt, die dem Träger gut stehen und in denen er sich wohlfühlt. Folglich sollte die Brille im selben Farbton wie die Kleidung des Trägers ausgewählt werden, da dieser sich mit ihr dauerhaft wohlfühlen muss. Neben der Kleidung sollten jedoch auch Augen-, Haut- und Haarfarbe mit der neu erworbenen Brille harmonieren.

Trends in Sachen Make-up

Nicht nur die trendige Garderobe, auch das Make-up und die Haare gehören zu einem perfekten Styling. Bei der Wahl der Farben spielt die eigene Augenfarbe eine wichtige Rolle, sie sollten zueinander passen, um einen strahlenden Ausdruck zu erzielen.

Aber auch Jahreszeit und aktuelle Trends sollten hier Berücksichtigung finden.

Keine Freundin da? Styleberatung gibt's jetzt im Internet

Blonde Frau beim Onlineshopping am Tablet-PC, bezahlt die Mode mit ihrer blauen Kreditkarte
Woman Shopping Online On Digital Tablet With Credit Card © Andrey Popov - www.fotolia.de

Wer kennt das nicht – man hat ein etwas gewagteres Outfit rausgesucht, ist sich aber nicht ganz sicher, ob man es so tragen kann. Da man nicht immer die Freundin für kompetenten Rat zu sich nach Hause zitieren kann, gibt es nun die Lösung im Internet: Fashion-Seiten.

Auf Seiten wie "Hot or Not", "Fashism" oder "Go Try it On" kann man Fotos von sich hochladen, die anderen Mitglieder der Community bewerten das Outfit dann. Dort kann man tolle Tipps zur Perfektionierung des Outfits erhalten, allerdings auch ungeschönte Kritik. Wer also auf eine ehrliche Meinung steht, der sollte sich seine Outfitberatung demnächst im Internet holen.

Stiltipps für Männer

Polizisten erhalten in Bangladesch Tipps vom Styleberater

Rückenansicht eines Polizisten, Jacke mit Aufschrift Polizei
rücken eines polizisten © Picture-Factory - www.fotolia.de

Was ein guter Polizist werden will, sollte sich früh um sein Aussehen und somit auch selbstbewusstes Auftreten kümmern. So nun vor allem in der Rekrutenschule in Bangladesch, die erstmalig in ihrer Geschichte eine Top-Stylisten zu Besuch hatte.

Diese erklärte den jungen Polizisten nicht nur das korrekte Outfit, sondern auch welche Farben zusammenpassen oder welches Eau de Toilette zu dem jeweiligen Typen passt.

Die Aktion ging von dem Leiter der Sharda-Polizei-Akademie aus und beruhte auf dem Gedanken, dass Polizisten sich gepflegt in der Öffentlichkeit präsentieren und durch ein (neu gewonnenes) Selbstbewusstsein in ihrer späteren Funktion als Polizeichefs respektierbar auftreten müssen.

Jeder Mann sollte einmal überlegen, in welcher Art von Kleidung er sich eigentlich wohlfühlt. Diesen Kleidungsstil sollte man nicht komplett ändern. Wenn "mann" eine Stilveränderung möchte, so genügt es häufig, nur einzelne Kleidungsstücke auszutauschen oder das Styling mit Accessoires aufzupeppen.

Accessoires und Farben

Mit einem Gürtel kann man das Styling ganz leicht aufpeppen. Gleiches gilt auch für eine Sonnenbrille oder einen leichten Schal.

Für welche Farbe sich der Mann entscheidet, hängt davon ab, was unternommen wird.

  • Wenn ein Bürotag evtl. mit Kundengesprächen ansteht, so sollten die Farben eher dunkel-dezent sein.
  • In der Freizeit kann "mann" ruhig Farbe bekennen und auch einmal buntere Kleidungsstücke zum Beispiel mit einer dunklen Hose kombinieren.

Keinesfalls dürfen weiße Socken zu einer dunklen Hose getragen werden. Auch wenn man meint, das sieht niemand: Spätestens wenn "mann" sich hinsetzt, rutscht die Hose ein Stück nach oben. Auch Socken in Sandalen waren und sind ein absolutes No-Go!

Hinweise zum Tragen von Hemden

Wer zum Beispiel beruflich einen Anzug tragen will oder muss, sollte das Hemd in die Hose stecken und einen Gürtel tragen. Freizeithemden dagegen können ohne weiteres auch über der Hose getragen werden. Auf Krawatten sollte man dann jedoch verzichten.

Kleidungswahl in Abhängigkeit von der Statur

Auch die Statur des Mannes ist entscheidend für das richtige Styling. Wer durchtrainiert ist, kann ruhig auch mal zu Muskelshirts greifen. Bei untrainierten Männern sehen diese Shirts hingegen eher unvorteilhaft aus.

Und besonders wichtig: Männer sollten immer darauf achten, die richtige Größe zu tragen. Zu weite Klamotten schlackern und sehen genauso unpassend aus wie zu enge. Enge Kleidungsstücke eignen sich besonders für kleinere Männer, da sie dadurch größer wirken. Weite Kleidungsstücke hingegen machen kleine Männer eher noch kleiner.

Auch Männer, die professionelle Stylingtipps möchten, können sich an einen Stylingberater wenden. Diese machen meist Hausbesuche beim Kunden und sehen zusammen mit ihm die bereits vorhandenen Kleidungsstücke durch. Hier erhält man Tipps zum Kleidungsstil und den Kombinationen der einzelnen Kleidungsstücke.

Vorteile eines neuen Stylings

Findet man die typgerechten Farben, Kleidung, Haarschnitte und das richtige Make-up heraus, lassen sich die Vorzüge jedes Menschen hervorragen hervorheben und gleichzeitig Makel und kleine Fältchen kaschieren.

So kann es durch die passende Stilberatung zu einem frischeren, sympathischeren und jüngeren Äußeren kommen, wodurch sich der Klient auch wieder besser fühlt, da sein Selbstbewusstsein steigt.

Der Rest von Europa mag den deutschen Stil nicht

Drei lachende Freundinnen mit Einkaufstaschen beim Shoppen
so many new things © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Einer Umfrage des großen Verbrauerportals Ciao zufolge haben die Deutschen einen fast so schlechten Kleiderstil wie die Engländer, die auf dem letzten Platz liegen. Besonders die Spanier und Italiener wissen die deutsche Kleidung nicht zu schätzen – 40% von ihnen geben sogar an, sich über das deutsche Mode-Bewusstsein lustig zu machen.

Dabei lassen sich die Deutschen ihr Outfit einiges kosten, sogar überdurchschnittlich viel. Der Umfrage nach gegen 95% der Deutschen 250 Euro für Kleidung und Accessoires aus – im Monat! 70% der Umfragenteilnehmer, die nicht aus Deutschland kamen, geben im Monat weniger als 90 Euro für ihre Kleidung aus.

Der Umfrage zu folge finden 50%, dass Italien das modischste Land ist.

Grundinformationen zur Stilberatung

  • Die Vorteile einer Stilberatung: Fachkundige Ratschläge für den männlichen und weiblichen Stil

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: fashion accessories © Ben Heys - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Rainbow Spiral Wave © Adroach - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Rack of dresses at market © PicciaNeri - www.fotolia.de
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