So schonen Sie Ihre Hände beim Hausputz

Eine saubere und aufgeräumte Umgebung trägt maßgeblich dazu bei, dass wir uns wohlfühlen. Dazu gehört der regelmäßige Hausputz in den eigenen vier Wänden, denn dort will man es doch schön haben. Damit die Hände beim Hausputz nicht leiden, sollte einige hier aufgeführten Tipps beachtet werden.

Schonende Produkte, Handschuhe, eine pflegende Vorsorge und ein Verwöhnprogramm im Anschluss schützen Ihre Hände

Das Bad strahlt, die Küche blitzt, der Boden glänzt und die Gläser funkeln - nur die Hände sehen zum Fürchten aus. Sie kommen schon an einem "normalen" Tag sehr häufig mit Wasser in Berührung, doch an einem großen Putztag werden sie bis zu 40-mal gewaschen.

Bedenkt man, dass zum Putzen die unterschiedlichsten Reinigungsmittel verwendet werden, die ebenfalls die Haut belasten, dann ist es kein Wunder, wenn die Haut und Nägel nach dem Hausputz kaum noch vorzeigbar sind.

An den Händen hat unsere Haut kaum Talgdrüsen, sie kann sich also nicht selbst fetten, wird schnell rau und trocken. Entsprechend müssen wir unsere Hände besonders intensiv pflegen, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.

Wer da nicht gegensteuert, riskiert sogar ernste Hautprobleme. Wird die Haut erst einmal rissig, dann haben Bakterien und Viren leichtes Spiel. Sie können in die Haut eindringen, die Folge können Ekzeme sein.

Die Wahl der Reinigungsprodukte

Alle Putzmittel lösen Verunreinigungen und Fett, immerhin wurden sie speziell dafür entwickelt. Viele vergessen dabei aber, dass genau diese Eigenschaften auch unsere Hände belasten.

Wer umweltfreundliche Produkte bevorzugt, schont seine Hände. Immerhin sind diese Reiniger meist etwas schonender und somit verträglicher für Haut und Nägel.

Besonders vorsichtig sollte Putzmittel verwendet werden, das bereits vom Hersteller als "reizend" eingestuft wird. Ein Blick auf die Angaben des Herstellers ist schon bei der Kaufentscheidung wichtig, wenn man nicht nur an den Schmutz, sondern auch an die Folgen für die Hände denkt.

Beim Entfernen von sehr hartnäckigem Schmutz, dem man nur mit einem scharfen Reiniger zu Leibe rücken kann, schützt nur das Tragen von Handschuhen.

Handschuhe bei der Hausarbeit

Putzen Sie noch mit bloßen Händen? Keine gute Idee. Der beste Schutz vor Wasser und Reinigungsprodukten ist das Tragen von Putzhandschuhen bei der Hausarbeit. Nur wer den direkten Kontakt mit Putzmitteln weitestgehend meidet, hat auch nach dem großen Hausputz noch vorzeigbare Hände.

Nach neuesten Studien sind die Deutschen allerdings Handschuh-Muffel, nur die wenigsten Menschen steifen welche über. Dabei ist zu beachten, dass selbst der mildeste Reiniger unsere Hände entfettet und sie trocken und rissig werden lässt.

Der perfekte Putzhandschuh

Die meisten Menschen empfinden Putzhandschuhe als unangenehm, dabei gibt es sehr große Unterschiede. Viele greifen zu dünnen Latexhandschuhen, die sich nicht nur unangenehm auf der Haut anfühlen, sondern auch nach neuesten Erkenntnissen dermatologisch bedenklich sind.

Dicke, wiederverwendbare Gummihandschuhe eignen sich bei der Putzarbeit besonders gut und tragen sich sehr angenehm. Sie sollen locker sitzen und mit Baumwollstrick ausgekleidet oder mit Baumwolle beflockt sein. Selbst für Latex-Allergiker sind diese Handschuhe bestens geeignet.

Wer mit sehr aggressiven Reinigern arbeitet, sollte zu chemikalienundurchlässige Mehrweg-Handschuhe greifen.

Die Größe der Handschuhe muss stimmen. Dabei sollte der Schaft schön lang sein, damit das Wasser, beim Griff in den Putzeimer, nicht oben hineinläuft.

Handpflegemittel

Bevor es an den Hausputz geht, sollten die Hände mit einer Hautschutzcreme (gibt es in Apotheken) versorgt werden. Wie eine zweite Haut umhüllt sie die Hände und lässt kein Wasser oder Schmutz eindringen.

Kleiner Tipp: Auch für die Gartenarbeit ist diese Schutzcreme ideal.

Nach der Hausarbeit benötigen die Hände ein kleines Pflegeprogramm. Mit einem Handpeeling werden Schmutzreste entfernt und die Hände wieder schön weich und geschmeidig.

Danach sollte man ihnen so viel Pflegestoffe wie möglich gönnen. Ein Handbad in erwärmtem Olivenöl und Honig tut rissiger Haut besonders gut. Die Hände danach nicht abspülen, sondern nur abtupfen und die Reste einmassieren.

Nach jeder Handwäsche sollte der Klecks Handcreme zur Routine werden, dann bleiben Hände und Nägel auf Dauer weich und geschmeidig.

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