Tipps gegen Hörschäden von zu lauten Haushaltsgeräten

Jeder Haushalt verfügt über moderne Hilfsgeräte, die das Leben wesentlich leichter machen. Allerdings sollte man aufpassen, dass Waschmaschine, Föhn und Co. keine Hörschäden verursachen.

Ist man auf Dauer übermäßigem Gerätelärm ausgesetzt, kann sich dies negativ auf die Ohren auswirken

In der heutigen Zeit gehören Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Staubsauger und Mixer zum Alltag. Sie haben den großen Vorteil, dass sie dem Menschen mühselige Arbeit abnehmen. Manche Geräte verursachen jedoch übermäßigen Lärm, was sowohl auf die Nerven als auch auf das Gehör gehen kann.

Bestimmte Haushaltsgeräte erreichen bei Betrieb Spitzenwerte von fast 100 Dezibel, was durchaus einen hohen Wert darstellt. So besagen die Lärmrichtlinien der Europäischen Union, dass ab 85 Dezibel am Arbeitsplatz ein Hörschutz getragen werden muss.

Nach Ansicht von Audiologen besteht bei Haushaltsgeräten in der Regel jedoch keine Gefahr für einen plötzlich auftretenden Hörschaden.

Ist man allerdings auf Dauer dem Gerätelärm ausgesetzt, kann sich dies durchaus negativ auf die Ohren auswirken. Darüber hinaus verursacht längerer Lärm auch psychischen Stress. Das liegt daran, dass das Gehirn versucht, den Lärm auszugleichen, was wiederum Stress hervorruft.

Aus diesem Grund ist es ratsam, erst einmal den Lärmpegel eines Haushaltgerätes zu überprüfen, bevor man es kauft. Dieser wird in der Einheit dB (Dezibel) gemessen. Darüber hinaus gibt es aber auch verschiedene Möglichkeiten, laute Geräte leiser zu machen und damit Hörschäden zu vermeiden.

Waschmaschine

Eine Waschmaschine kann einen Lärmpegel von bis zu 78 dB erreichen, was der Lautstärke einer verkehrsreichen Straße entspricht. Um den Lärmpegel zu senken, wird empfohlen, eine Gummigranulatmatte unter die Maschine zu legen.

Auf diese Weise werden die Vibrationen, die beim Schleudern entstehen, nicht an den Fußboden und die Wand übertragen, wodurch es wesentlich ruhiger wird.

Matten aus verdichtetem Gummigranulat erhält man für ca. 10 Euro im Baumarkt. Mittlerweile werden aber auch Waschmaschinen mit integriertem Dämpfungssystem angeboten, deren Lärmpegel nur noch bei 51 dB liegt.

Föhn

Der Föhn zählt zu den Haushaltsgeräten, die man dicht an das Ohr hält, was bei 99 Dezibel nicht ganz unproblematisch ist. Diese Lautstärke entspricht nämlich einem Presslufthammer. Um den Lärmpegel abzusenken, ist es ratsam, die Haare nicht auf der höchsten Stufe zu trocknen. Neuere Geräte verfügen über einen deutlich niedrigeren Lärmpegel von etwa 54 dB.

Staubsauger

Eines der wichtigsten Haushaltsgeräte ist der Staubsauger, der jedoch mit bis zu 81 Dezibel so laut wie ein Rasenmäher ist. Moderne Geräte mit Spezialdüse und aerodynamischen Kanal senken den Lärmpegel auf rund 70 dB ab.

Wer sich wegen des Lärms nicht extra ein neues Gerät kaufen möchte, kann sich aus dem Baumarkt einen Gehörschutz besorgen, der den Lärmpegel je nach Modell bis zu 30 dB absenkt. Noch effektiver ist das Tragen von speziellen In-Ear-Kopfhörern. Auf diese Weise hört man den Staubsauger gar nicht mehr.

Standmixer

Standmixer können einen Lärmpegel von bis zu 93 dB erreichen. Die Vibrationen des Mixers lassen sich jedoch mithilfe von Handtüchern dämpfen. Außerdem sollten die Klingen regelmäßig geschärft werden.

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  • Frau hält sich Ohren zu © style-photographs - www.fotolia.de

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