11. Mai 2009
Durch das Enthaaren wird die Haut des Körpers sehr strapaziert. Das kann sich in Hautrötungen, Spannungsgefühl und in kleinen Pickelchen zeigen, welche auch als Rasurbrand bekannt sind. Wer aber nach der Haarentfernung richtig pflegt, kann diese Probleme ohne große Mühe umgehen.
Wer seine Haut regelmäßig enthaart, setzt sie einer großen Belastung aus. Nehmen wir das Rasieren als Beispiel, wird schnell klar, was die Haut aushalten muss. Denn hier schabt eine oder mehrere Klingen so lange über die Haut, bis alle Härchen entfernt sind. Aber auch das Enthaaren mit Wachs und mit chemischen Enthaarungsmitteln ist sehr belastend. Deswegen ist eine gründliche Vorbereitung der Haut, auf die Prozedur und eine abschließende gute Versorgung der enthaarten Hautstellen sehr wichtig.
Eine Vorbereitung der Haut ist vor allem beim Rasieren nötige. Hier wird auf die zu rasierenden Stellen ein Rasierschaum oder ein Rasiergel aufgetragen. Dies funktioniert als eine Art Puffer zwischen Haut und Klinge, sodass die Klinge nicht mehr direkt über die Haut gleitet. Nebenbei werden mit der Verwendung von Rasierschaum weniger Rasierzüge nötig, da die Haare zuverlässiger entfernt werden. Beim Enthaaren mit Wachs sollten die zu enthaarenden Stellen zuvor entfettet werden, meist geschieht dies, indem die Haut mit einer alkoholischen Lösung abgerieben wird.
Gleich nach dem Enthaaren benötigt die Haut viel Feuchtigkeit. Wurde die Haut epiliert, so kann man auch einen Coolpack auflegen, um den Schmerz zu mindern und Rötungen gar nicht erst entstehen zu lassen. In Drogerien sind eine Reihe von Lotionen und Cremes im Angebot, die speziell für die Bedürfnisse frisch enthaarter Haut konzipiert sind. So spenden sie der Haut viel Feuchtigkeit, beinhalten aber auch hautberuhigende Wirkstoffe. Diese verhindern zum Großteil die Entstehung von Rasurbrand und Hautrötungen. Vor dem Auftragen dieser Produkte sollte die Haut jedoch mit klarem Wasser abspült werden. Da sonst auf der Haut verbleibende Reste des Enthaarungs- oder Hilfsmittels wiederum zu Hautreaktionen führen kann.
Vielfach werben Produkte auch damit, dass ihre Nutzung das Nachwachsen der Haare verzögern würden. Diese Werbeaussage ist durchaus kritisch zu betrachten, da ihre Wirksamkeit bis jetzt noch nicht medizinisch nachgewiesen ist. Vor der Kaufentscheidung sollte man sich die Inhaltsangabe der in Frage kommenden Produkte gut durchlesen. Denn frisch enthaarte Haut ist sehr empfindlich und reagiert unter Umständen auf zugesetzte Parfums. Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für ein Produkt, das für sensitive Haut konzipiert ist.
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