12. Januar 2012
Ein Fingernagel ist ein Fingernagel – und der einzige Unterschied ist, ob er kurz oder lang ist? So ganz stimmt das nicht. Wer sich einmal die Mühe macht, die Nagelform seiner Mitmenschen genauer unter die Lupe zu nehmen, wird feststellen, dass es nicht nur kurze und lange, sondern auch breite und schmale Fingernägel gibt. Und für beide gibt es auch die optimale Methode, sie in Form zu feilen.
Insbesondere Frauen, die mit ihrer natürlichen Nagelform nicht ganz zufrieden sind, können mit ein paar Tricks und der richtigen Feiltechnik für einen optischen Ausgleich sorgen. Unabhängig von der Form der Fingernägel gibt es jedoch einige Grundprinzipien, die beim Feilen beachtet werden sollten.
Zu allererst wäre da falsches Manikür-Werkzeug zu nennen. Es gibt Nagelknipser, die über integrierte, grobe Metallfeilen verfügen. Dies mag ein Notbehelf für unterwegs sein (wobei man hier auch sehr gut mit der Reibefläche einer Streichholzschachtel auskommt), ist aber nichts zur Pflege der Nägel.
Generell sind Metallfeilen eher ungeeignet, und auch auf das Kürzen mit einer Nagelschere sollte verzichtet werden. Besser, man bringt die Nägel mit einer Sandpapierfeile in Form – oder aber man verwendet gleich eine Glasfeile, die die Nagelränder gewissermaßen versiegelt und so vor Bruch und Absplittern schützt. Eine Glasfeile kann sogar bei lackierten Nägeln angewendet werden, ohne dass der Lack beschädigt wird. Generell sollte immer nur in eine Richtung gefeilt werden, nämlich jeweils vom Nagelrand zur Nagelmitte.
Um nun zu breite Nägel, die schnell unfeminin wirken können, optisch zu verschmälern, kann man mit der Feile eine ovale Form zaubern. Diese gilt bei Fingernägeln als ideal. Das Oval streckt und sorgt dadurch, dass der längste Punkt in der Mitte der Nagelspitze liegt, für ausgewogene, weibliche Proportionen.
Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Nägel in der Mitte nicht zu spitz zulaufen, denn dies sieht schnell unnatürlich aus und verleiht der Trägerin zudem einen krallenhaften, aggressiven Touch. Zusätzlich lassen sich Nägel optisch verschmälern, wenn der Lack nicht bis zu den Nagelrändern aufgetragen, sondern vielmehr seitlich ein Streifen freigelassen wird.
Wer unter zu schmalen, kindlich wirkenden Nägeln leidet, feilt sie am besten in eine rechteckige Form. Hierfür werden die Nagelspitzen möglichst gerade gekürzt, die Ecken sanft abgerundet. Die Nagelspitze sollte nicht spitz oder oval zulaufen, sondern auf der selben Höhe liegen wie die Ecken. Beim Lackieren darf hier in die Vollen gegriffen und der gesamte Nagel ausgemalt werden, damit er größer und kräftiger wirkt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
03.05.12 | |
![]() | NAGELFEILEN |
22.08.11 | |
![]() | NAGELFEILEN |
19.06.11 | |
![]() | NAGELFEILEN |
29.06.10 | |
![]() | NAGELFEILEN |
25.04.09 | |
![]() | NAGELFEILEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Nagelfeilen Forum

