Blondinen - Falsche Meinungen, Vorurteile und die Pflege des Klischees

Rockige Blondine mit Nietenarmband hält sich Hand mit pinken Fingernägeln an Schläfe

Wir erklären Klischees über Blondinen und warum es sie immer noch gibt

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  • von Paradisi-Redaktion

Das Klischee von blonden Frauen sieht in etwa so aus: Maße 90-60-90, lange blonde Haare (wahlweise auch kurz, doch das kommt weniger gut an), blaue Augen, eine sexy Ausstrahlung und einfach nur schön blöd. Doch was steckt eigentlich wirklich hinter diesem Vorurteil, wie geht die einzelne Frau mit solch einem Denken um und hat das Blondsein im Leben tatsächlich einen positiven Effekt?

Der Geschmack der Männer

Evolutionär betrachtet ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Männer auf blonde Frauen regelrecht abfahren und das besonders auch dann, wenn sie noch eine tolle Figur aufzuweisen hat. Witzigerweise bevorzugen die meisten Männer für eine Liebelei zwar eine Blondine, doch wenn es um das Heiraten und Familie gründen geht, tendieren sie dann doch eher zu Brünett oder gänzlich dunkelhaarig.

Warum das so ist, wurde bislang noch nicht richtig aufgeschlüsselt, allerdings entspricht es den Tatsachen. Blond bei einer Frau signalisiert in der Regel weniger Sexappeal und mehr die Botschaft "unschuldig, engelhaft und beschützenswert". Männer reagieren hier natürlich zumeist sofort mit ihrem angeborenen Beschützerinstinkt und weil Frauen real betrachtet den einen oder anderen Vorteil daraus ziehen können, lassen sie sich dann großzügiger Weise beschützen.

Blond ist nicht gleich blöd

Beruflich ist das Blondsein jedoch eher ein zweischneidiges Schwert. Hier entscheidet dann nicht nur die Haarfarbe, sondern auch die gesamte Ausstrahlung und die vorhandene Intelligenz, die zwar einer blonden Frau vielfach abgesprochen wird, allerdings bei einigen mehr als zur Genüge vorhanden ist.

Frauen halten das Klischee selbst aufrecht

Denn in den allermeisten Fällen bedeutet Blond auch Köpfchen statt nur viel "Holz vor der Hütte", auch wenn das so manch einer nicht glauben kann. Schuld an diesem "Bild" sind oftmals die Blondinen selbst, denn leider gibt es viele weibliche Wesen die aus Bequemlichkeit oder Berechnung "dumm" spielen, um den Weg des geringsten Widerstandes begehen zu können. Was dann herrlich dazu beiträgt, das Klischee kräftig am Laufen zu halten.

Der "Blondinen-Effekt"

Haben Sie eigentlich schon einmal von dem "Blondinen-Effekt" gehört? Den soll es tatsächlich geben und der ist für alle blonden Frauen recht diffamierend. Bei diesem Effekt geht es nämlich darum, dass den Blondinen doch wirklich nachgesagt wird, dass sie verlernt haben selbst zu denken und zu handeln. Doch wie nett: Alles ist trainierbar, auch das Nicht-mehr-blöd-sein und das selbst nach vielen Jahren.

Beruhigend? Eigentlich mehr zum Aufregen und man fragt sich ernsthaft ob da jemand bei der Erfindung des Effektes nicht gerade akut schwarzhaarig war. Schwamm drüber, wenden wir uns mal kurz einem anderen Thema zu.

Mit den richtigen Waffen kämpfen

Blond ist

  • beautiful,
  • hilfreich und
  • auffallend.

Kombiniert eine Frau das mit ihrer Intelligenz, ihrem Wissen und Können, dann hat sie klar einen Vorteil auf ihrer Seite - Klischee hin oder her. Denn neben einer größeren Auswahl bei der Partnersuche, steigen auch in Bezug auf die Karriereleiter die Chancen, wenn eine Blondine nur die richtigen Waffen einsetzt.

Und es ist doch sehr berauschend, wenn man im Vorstandsmeeting als blonde Frau milde belächelt wird und dann von 0 auf 100 an den Männern und dunkelhaarigen Frauen auf den Posten der Vorsitzenden vorbeischießt. Blond is beautiful, nicht wahr?

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Beautiful blond grungy girl © Serhiy Kyrychenko - www.fotolia.de

Autor:

Viola Reinhardt - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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