30. Oktober 2009
Wer ein Baby erwartet, greift für den neuen Erdenbürger auch gerne mal tief in die Tasche: Inzwischen werden in Deutschland rund 1.400 Euro allein für die Erstausstattung für jedes Baby investiert.
Von den Ausgaben für die Erstausstattung fließen ganze 800 Euro in Kleidung und Textilien. Solche Zahlen waren bisher nur aus Italien und Frankreich zu hören, doch inzwischen geben auch die Deutschen viel Geld für die Kleidung der Kleinsten aus. Das liegt nicht nur an der Inflation, sondern vor allem an der wachsenden Zahl von Einzelkindern und solchen, die die Mütter erst jenseits der 30 bekommen - also zu einem Zeitpunkt, wo schon ein gewisses finanzielles Polster besteht.
Vor allem zwei Trends zeichnen sich in der Kleiderwahl für Babys und Kleinkinder ab: Einerseits wird die Babykleidung individueller und modischer. Gestreifte Strampler sind out, immer häufiger werden auch bei den Kleinsten Shirts und Hosen mit modernen Motiven.
Noch deutlicher allerdings geht der Trend zu Bio-Ware: Fair-Trade-Baumwolle, "grüne" und organische Materialien stehen ganz hoch im Kurs, da sie einerseits für ein gutes Gewissen bei den Eltern sorgen und andererseits oft weniger reizend für die sensible Kinderhaut sind. Nahezu jedes Label für Kinderkleidung hat inzwischen eine Kollektion aus Bio-Baumwolle und Seide. Die Kleidungsstücke sind dabei oft auch sehr modern und liebevoll gestaltet.
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