Unterschiedliche Anwendungsgebiete, Wirkungsweise und Ablauf eines Steinbads

Dunkle Steine auf weißem Hintergrund, dazwischen grüne Blätter

Das Steinbad mit mineralhaltigem Dampf zur gesundheitsfördernden Entspannung

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  • von Paradisi-Redaktion

Als Steinbad bezeichnet man ein Dampfbad der besonderen Art. Dabei wird mineralhaltiges Urgestein zunächst zum Glühen gebracht und dann in einem Becken mit kaltem Wasser wieder abgekühlt, wodurch es zu einem starken Dampfstoß kommt.

Ziel und Zweck eines Steinbads ist eine sanfte, gesundheitsfördernde Entspannung durch die Anwendung von glühenden Steinen. Dabei erhitzt man ein spezielles Gestein und kühlt es anschließend wieder in einem Becken mit kaltem Wasser ab. Dadurch kommt es zu einem starken Dampfstoß.

Auf diese Weise werden mineralhaltige Wirkstoffe des Gesteins zunächst an das Wasser abgegeben und anschließend verdampft. Die Inhaltsstoffe des Gesteins gelangen somit in den Raum und können von den Besuchern des Steinbads inhaliert werden.

Neben der gesundheitsfördernden Wirkung bietet das Steinbad auch ein besonderes Saunaerlebnis.

Wirkungsweisen

Die Temperaturen in einem Steinbad liegen bei maximal 65 Grad Celsius und sind damit weitaus niedriger als in der klassischen finnischen Sauna. Davon profitieren vor allem Kinder, Senioren und Menschen mit Kreislaufproblemen, denen eine klassische Sauna zu belastend ist.

Zudem ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch.

Die gesundheitsfördernden Effekte sind jedoch genau die gleichen wie in der finnischen Sauna. Dazu gehören

Zudem wird auch das Immunsystem gestärkt, wodurch man verschiedenen Krankheiten und Infekten vorbeugen kann. Vor allem aber wird Stress abgebaut, was zu einer wohltuenden Entspannung führt.

Im Steinbad werden glühende Steine im kalten Wasser verdampft
Im Steinbad werden glühende Steine im kalten Wasser verdampft

Ablauf in einem Steinbad

Angeboten werden Steinbäder zumeist in zahlreichen Wellnessbetrieben und Hotels.

Dampfstöße

  1. Wie es auch bei anderen Saunen und Dampfbädern üblich ist, duscht man zunächst und trocknet sich vor dem Gang ins Steinbad ab.

  2. Danach sucht man sich im Dampfbadraum einen geeigneten Platz. Dafür stehen mehrere Sitz- und Liegestufen zur Verfügung. In der Mitte des Dampfbads befindet sich das Steinbad.

    Über dem Steinbad schwebt ein eiserner Korb, der das erhitzte Gestein enthält. Langsam werden die glühend heißen Steine in das Wasserbad eingelassen. Dadurch kommt es zu einem lauten Zischen und anschließend zu einem starken Dampfstoß.

    Schließlich steigen die mit den Mineralien angereicherten Dampfschwaden empor und verteilen sich im Raum. Der eiserne Korb mit den Steinen wird während der Prozedur mehrfach auf und ab bewegt. Auf diese Weise werden die wertvollen Minerale aus dem Gestein gelöst und über den ganzen Raum verteilt.

    Die Inhaltsstoffe können nun inhaliert werden.

Entspannung

Nach Beendigung des Dampfbades kann man eine kalte Dusche nehmen oder sich in ein Becken mit kaltem Wasser begeben. Zum Abschluss ruht man sich noch einige Minuten lang aus.

Körperpeeling und Massage

Wird vor dem Steinbad ein Körperpeeling durchgeführt, kann die Haut die wertvollen Wirkstoffe, die aus den Steinen freigesetzt werden, besser aufnehmen. Der perfekte Abschluss eines Steinbades ist eine Massage. Mit ihr werden die Mineralien in die Haut einmassiert. Zudem kann der Masseur die von der Wärme bereits gelockerten Muskeln besser behandeln.

Wer die Möglichkeit einer Massage nicht hat, kann die positiven Effekte des Saunaganges jedoch auch mit einer Ruhephase zwischen den Gängen oder zum Abschluss verstärken.

Grundinformationen zum Steinbad

  • Unterschiedliche Anwendungsgebiete, Wirkungsweise und Ablauf eines Steinbads

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Zen serie - pebble on a white background with green plant © Tjall - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Wellness & Entspannung | Sauna Aufguss © Reicher - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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