30. März 2009
Von Viola Reinhardt
Wer hat es erfunden? Nein, gewiss nicht die Schweizer, aber wer genau ist nicht zu entschlüsseln. Japanisch klingt der Name des Bades, das eigentlich keines ist, und erlaubt seinem Nutzer doch ein hohes Maß an Entspannung und Gesundheit. Dem Okkaidobad auf der Spur zu sein, ist eine spannende Angelegenheit.
Das Okkaidobad ist eine besondere Erfindung, die man sowohl der Wellnessbranche als auch der Medizin zuordnen kann. Entspannung in der Einzelkabine ist die eine Seite der Medaille, die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Körper die andere. Kohlensäure trifft Dampf, so könnte man in aller Kürze das Okkaidobad erklären. Doch damit ist es nicht getan, denn viel komplexer zeigt sich das Dampfbad der besonderen Art.
Entschlackung und Entspannung für den Körper und die Seele stehen im Vordergrund dieser Behandlungsart, die sich noch nicht überall im deutschsprachigen Raum durchgesetzt hat. Dabei zeigt sich das Okkaidobad nicht nur als äußerst Gesundheitsfördernd, sondern gilt auch als Jungbrunnen für die Haut. Aspekte, die im Zeitalter der Gesundheitsreformen und der Anti-Aging-Welle sicherlich nicht zu verachten sind.
Bei der Benutzung des Okkaidobads steigt man in eine Kabine und setzt sich in einer bequemen Position hin. Angst muss man keine haben, denn man kann jederzeit die Gesundheitskabine verlassen. Nachdem man in der Kabine ist wird ein Kohlensäure-Sauerstoffgemisch in die Kabine gelassen. Statt mit Wasser wird hier mit Sauerstoff gebadet, der eine vielfältige positive Wirkung auf den menschlichen Organismus bewirkt. Einerseits werden während dem 30minütigen Okkaidobad Schlacken aus dem Gewebe gelöst und anderseits die Zellen mit wertvollem sauberem Sauerstoff versorgt. Ein doppelt wichtiger Vorgang, denn Altes wird entfernt und dagegen Neues zugeführt. Ein idealer Tausch, der eine Vielzahl von Effekten enthält.
Diese Effekte zeigen sich mit einer verbesserten Durchblutung des Körpers, einer rosigen Haut und einem insgesamt stabileren Immunsystem. Wirkungen, die wirklich nicht zu verachten sind. Die Haut wird durch die geöffneten Hautporen aufnahmefähiger für anschließende pflegende Lotions und Öle, das Gehirn kann sich besser konzentrieren und die Abwehrkräfte erhalten einen neuen Schub an Kraft und Energie.
Wer das Okkaidobad einmal testen möchte, sollte mit etwa siebzig Euro rechnen, wobei dieser Preis schwankend und vom Anbieter abhängig ist. Sich diesen kleinen Luxus für die eigene Gesundheit und Entspannung zu gönnen, kann sich mehr als positiv auswirken. Und wenn man selber das Geld nicht investieren möchte: Der nächste Geburtstag oder Hochzeitstag kommt bestimmt!
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04.08.11 | |
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