30. November 2009
Als Triggerpunktmassage oder Triggerpunkttherapie bezeichnet man eine Methode zur Behandlung von Muskelschmerzen. Dabei werden bestimmte Schmerzpunkte des Körpers gezielt behandelt.
Ziel und Zweck einer Triggerpunktmassage, die auch Triggerpunkttherapie genannt wird, ist die Behandlung von Muskelschmerzen durch eine gezielte Massage von bestimmten Schmerzpunkten des Körpers, die man als Triggerpunkte bezeichnet.
Trigger oder Triggerpunkte nennt man lokal verhärtete Muskelfasern in der Muskulatur. Diese Schmerzpunkte sind lokal druckempfindlich und können Schmerzen in anderen Körperbereichen auslösen. So kann zum Beispiel ein Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel zu Schmerzen im Bereich der Schläfen führen. Ursachen sind zumeist Entzündungen, die durch chronische Überbeanspruchung, Verletzungen, Fehlhaltungen, Kälte, Nässe oder mechanische Reizungen ausgelöst werden. Zudem wirken sich die Triggerpunkte störend auf den Abfluss von Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphflüssigkeit aus, wodurch es zu einem fatalen Kreislauf aus Verspannung und Schmerz kommt. Triggerpunkte können sich an jedem der ca. 400 Skelettmuskeln bilden. Durch die Anwendung von verschiedenen Massagetechniken und Handgriffen im Rahmen einer Triggerpunktmassage, lassen sich die Schmerzen in der Muskulatur lindern. Die Triggerpunktmassage arbeitet dabei auf neurophysiologischer Ebene und zählt zu den manuellen Therapien. Der behandelnde Therapeut liest dabei den Körper wie eine Art Landkarte, um die schmerzenden Muskelstellen gezielt zu behandeln. Auf diese Weise werden die verhärteten Muskelfasern gelockert und aufgelöst. Gestaute Körperflüssigkeiten können wieder abfließen und die Schmerzen lassen nach. Zudem werden Nervenimpulse aktiviert und neue Lebensenergie freigesetzt, wodurch es zu einer positiven Wirkung auf den Allgemeinzustand der zu behandelnden Person kommt.
Zur Anwendung kommt eine Triggerpunktmassage bei chronischen Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Hüftbeschwerden, Knieproblemen und Schulterschmerzen. Nicht anwenden sollte man die Triggerpunktmassage jedoch, wenn man Blutverdünnungsmittel einnimmt, zu Blutergüssen neigt oder unter Krampfadern leidet.
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07.10.11 | |
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27.09.11 | |
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29.05.11 | |
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