2. Februar 2009
Von Viola Reinhardt
Der Schmerz sitzt fest. Nicht nur an einem Punkt strahlt dieser Schmerz, sondern er weitet sich auch auf weitere Körperbereiche aus. Triggerpunkte sind überempfindliche Regionen, die sich in verhärteten Muskelsträngen befinden und die Lebensqualität doch erheblich beeinträchtigen können. Eine Triggerpunktmassage kann hier eine hilfreiche Möglichkeit sein, um diese Verhärtungen zu lösen.
Die Massage konzentriert sich zielgenau auf die schmerzhaften Triggerpunkte. Diese Triggerpunkte stören in einem erheblichen Ausmaß den Fluss sämtlicher Körperflüssigkeiten, wie etwa das Blut und die Lymphen, blockieren die Lebensenergie im betroffenen Gewebe und unterbinden vielfach auch die Übertragung der Nervenimpulse.
Entstehen können solche Punkte durch Verletzungen, eine ständige falsche Körperhaltung oder Bewegungsabläufe des Körperapparates, sowie oftmals bei Sportlern, wenn diese zwischen einer Trainingseinheit sich nicht genug Zeit für die Regenerationsphase nehmen. Insgesamt 400 Muskeln der menschlichen Skelettmuskulatur können für die Entstehung eines Triggerpunktes in Frage kommen. Die möglichen Folgen zeigen sich dann in Schmerzen im Knie, dem Schulter- und Hüftgelenk, Rückenschmerzen, einem Schulter-Nacken-Syndrom oder auch Einschränkungen in der Bewegung und chronischen Muskelverspannungen.
Eine Triggerpunktmassage hilft dabei diese Verhärtungen aufzulösen. Hierzu wird der erfahrene und ausgebildete Masseur zunächst den Schmerzpunkt mit Ertasten suchen. Diesen kann er anhand der Topografie des Körpers ausfindig machen. Die Technik erinnert etwas an die des Landkartens lesen, da auch der Körper eine Art Berg- und Tallandschaft aufzeigt. Hat der Therapeut diesen Schmerzpunkt gefunden, wendet er eine bestimmte Massagetechnik an. Diese Massagetechnik ist eine Kombination aus Druck (ähnlich wie bei der Akupunktmassage) und eine Art melkender Massagestrich. Sitzt der Triggerpunkt noch nicht allzu lange im Muskel fest, kann bereits eine Behandlung zur Schmerzfreiheit sorgen.
In den meisten Fällen werden, je nach Beschwerdebild, weitere Heilmethoden mit der Triggerpunktmassage ergänzt. Als ebenfalls sehr hilfreich zeigt sich die Ergänzung mit einer Thermotherapie. Fango, die heiße Rolle oder auch regelmäßige warme Vollbäder in den eigenen vier Wänden unterstützen die Heilung und führen in der Regel auch recht schnell zu einem fühlbaren Erfolg.
Habe diese Behandlungsmetode in der Reha kennengelernt und bin vom Ergebniss sehr angetan. Ist am Anfang etwas schmerzhaft aber nach ca. 30 Mi...
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07.10.11 | |
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