6. Januar 2010
Eine Massage ist normalerweise sehr wohltuend für Körper, Geist und Seele. Wird sie jedoch nicht richtig durchgeführt, kann das Gegenteil der Fall sein.
Massagen sind in der Regel eine wohltuende Anwendung nach einem harten, stressigen Tag. Durch eine Massage werden die Muskeln entspannt, die Durchblutung gefördert und Stresszustände abgebaut. Wenn die Massage jedoch nicht fachgerecht ausgeführt wird, kann es zu Unannehmlichkeiten und sogar zu Schmerzen für die massierte Person kommen.
Massagen werden oftmals von professionellen Masseuren und Physiotherapeuten durchgeführt, die eine spezielle Ausbildung absolviert haben. Das Massieren ist aber auch im privaten Bereich sehr beliebt. Häufig werden Partnermassagen zu zweit durchgeführt. Wenn man sich jedoch noch nicht richtig in der Kunst des Massierens auskennt, können Fehler auftreten. Daher sollte man als Anfänger einige Dinge beachten, bevor man eine Massage ausführt, um schmerzhafte oder unangenehme Fehler zu vermeiden.
Wenn man eine Massage zu zweit durchführt, sollte man zunächst für eine angenehme Zimmertemperatur sorgen, damit die zu massierende Person nicht friert. Vor der Massage ist es zudem empfehlenswert eine warme Dusche oder ein Bad zu nehmen. Dadurch werden die Muskeln besser durchblutet.
Ein typischer Fehler, der bei einer Massage passieren kann, ist die Wahl einer unbequemen Unterlage, wodurch der Massagegenuss sehr gestört werden kann. Wer nicht über eine spezielle Massageliege verfügt, kann das Bett oder eine feste Matratze als Unterlage benutzen. Ein weiterer Fehler ist der Verzicht auf ein Massageöl. Doch die Anwendung eines Massageöls ist wichtig, damit die Hände leichter über die Haut gleiten können und es nicht zu unangenehmen Reibungen auf der Haut kommt. Also sollte man lieber ein geeignetes Massageöl wie zum Beispiel Mandelöl oder Olivenöl für die Massage verwenden. Damit die zu massierende Person keinen kalten Schreck bekommt, ist es ratsam das Öl vor der Anwendung mit den Händen vorzuwärmen. Ein weiterer typischer Massagefehler ist das Ausüben von zu starken Druckbewegungen, wodurch es leicht zu Schmerzen kommen kann. Daher sollte man während der Massage stets auf die Reaktion des zu Massierenden achten und sich rechtzeitig darauf einstellen. Schmerzen können auch leicht entstehen, wenn man direkt einen Knochen massiert. Dies sollte man jedoch unbedingt vermeiden. Stattdessen darf nur um den Knochen herum massiert werden. Zudem ist es wesentlich angenehmer, wenn man die Massagegriffe rechts und links von der Wirbelsäule vornimmt. Auf diese Weise lassen sich unangenehme Schmerzen leicht vermeiden.
Wer sich unsicher ist kann auch einen Massagekurs besuchen oder sich durch fachgerechte Literatur über die richtigen Handgriffe informieren. Dieses Wissen kann sich lohnen, denn richtig durchgeführt wird die Massage zu einem entspannenden Hochgenuss.
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