21. Dezember 2009
Massageöle sind ein wichtiger Bestandteil von Massagen. Zumeist gibt es sie in vorgefertigter Form, sie können aber auch selbst gemacht werden.
Bei den meisten Massagen kommen Massageöle zur Anwendung, die als Gleitmittel dienen. Auf diese Weise wird die Haut während der Massage gleichzeitig geschont und gepflegt. Grundlage eines Massageöls ist stets ein pflanzliches, kaltgepresstes Basis- oder Trägeröl. Zur Anwendung kommen dabei vor allem Weizenkeimöl, Mandelöl, Aloe-Vera-Öl, Traubenkernöl, Jojobaöl und Hanföl. Aber auch preisgünstige Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl oder Olivenöl sind gut als Basisöl geeignet. Der Vorteil der kaltgepressten Öle ist ihr sparsamer Verbrauch. Darüber hinaus sind sie auch lange haltbar, wodurch sie nicht schnell ranzig werden. Die Haltbarkeit hängt aber auch von der Aufbewahrung ab. Daher sollten die Öle in dunklen Flaschen aus Braunglas gelagert werden. Die Basisöle können auch selbst als Massageöl dienen, meist vermischt man sie jedoch mit anderen Ölen wie zum Beispiel ätherischen Ölen. In diesem Fall spricht man von einer Aroma-Massage.
Das Massageöl ist sehr wichtig für eine Massage, denn durch das Öl wird die Gleitfunktion der Hände verstärkt. Auf diese Weise bleibt die massierte Person von schmerzhaftem Ziepen oder Reibungen verschont. Die wertvollen Inhaltsstoffe wirken sich zudem pflegend auf die Haut aus.
Wer sich sein eigenes individuelles Massageöl auf natürliche Weise herstellen möchte, kann verschiedene Öle miteinander kombinieren. Als Grundlage verwendet man dafür ein pflanzliches Basisöl wie zum Beispiel Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl oder Aprikosenkernöl. Durch die Beimischung von ätherischen Ölen erhält das selbstgemachte Massageöl seinen Duft und andere wohltuende Eigenschaften. Die ätherischen Öle können bei der Herstellung des selbstgemachten Massageöls beliebig miteinander kombiniert werden. Der Anwender kann dabei seine Phantasie spielen lassen. Als Richtwert gilt jedoch: Nicht mehr als zehn bis fünfzehn Tropfen ätherisches Öl auf 100 Milliliter Basisöl geben. Zudem sollte man beachten, dass einige ätherische Öle hautreizend wirken oder eine allergische Reaktion auslösen können. So sind bestimmte ätherische Öle nicht für die Haut oder ein Massageöl geeignet. Aus diesem Grund sollte man sich vor der Anwendung des Öls darüber informieren, ob sich das ätherische Öl für die Verwendung eignet. Generell sollte auch die Dosierung von unbedenklichen ätherischen Ölen nicht zu hoch ausfallen. Ein Beispiel für die richtige Dosierung ist die Mischung für ein entspannendes Massageöl: Dazu gibt man sieben Tropfen ätherisches Lavendelöl und sieben Tropfen Melissenöl auf 100 Milliliter Mandelöl.
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Dieses Buch ist ein Basisbuch. Die Informationspalette reicht von den gebräuchlichen Massageölen und deren gezie...