6. August 2009
Von Viola Reinhardt
Draußen herrschen etwa 30 Grad und man hat das Bedürfnis sich mittels einer Massage etwas Entspannung verschaffen zu lassen. Dank der Temperaturen ist es jedoch recht schweißtreibend und lässt rasch das entspannende Gefühl verfliegen. Anders sieht es dagegen aus, wenn man zu einem der kühlenden Elemente in der Massage greift. Entspannung und Erfrischung reichen sich hierbei die Hand und das Wellnesserlebnis wird auch im Sommer perfekt.
Eine Hot-Stone-Massage ist im Winter geradezu ideal, um Verspannung zu lösen und ein wohlig warmes Gefühl auf dem Körper auszulösen. Dreht man allerdings den Spieß im Sommer um und wählt die Cold-Stone-Variante, dann ist das Sinnerlebnis ebenso sicher als auch eine erfrischende Entspannung und eine Anregung des Stoffwechsels und der Durchblutung. Bei dieser Massageform werden die Steine auf bis zu -10 Grad gekühlt und auf bestimmte Stellen des Körpers gelegt, um anschließend damit die Massage auszuführen. Der Organismus muss die kalt-warmen Reize ausgleichen und aktiviert sowohl die Durchblutung als auch den Stoffwechsel, wobei zeitgleich Verspannungen abgebaut werden.
Eine weitere Massageform für die Sommerzeit ist es kaltes Massageöl zu verwenden. Mandel- oder Weizenkeimöl eignen sich hierbei sehr gut und werden je nach Wahl im Kühlschrank aufbewahrt. Kurz vor dem Beginn der Massage wird das gekühlte Öl wieder entnommen und gleich der Körper oder die ausgewählte Massagezone eingeölt. Herrlich erfrischend und ebenfalls anregend auf den Organismus entfaltet sich eine Entspannung, das Bindegewebe wird gefestigt und die Durchblutung sanft angeschubst.
Ebenfalls erfrischend wird die Massage, wenn man ein Basisöl mit Zimmertemperatur und einigen Tropfen ätherisches Zitronenöl mischt. Der frische Duft der Zitrone wirkt sich während der Anwendung auf den Geruchssinn aus, erinnert an Urlaub und lässt somit rasch einen Zustand der körperlichen und geistigen Entspannung gelangen. Auf der Haut zeigt sich diese Ölmischung als sehr erfrischend, so dass man sich selbst bei mehr als 30 Grad nicht verschwitzt fühlt.
Leidet man bei heißen Außentemperaturen unter schweren Beinen, kann man hier mit Franzbrandwein oder auch Latschenkiefernöl die Massage durchführen. Kühlende Effekte werden mittels der Massagemittel ausgelöst, die Durchblutung und Entschlackung angeregt und das Schweregefühl von den Beinen genommen. Besprüht man die Beine anschließend mit kühlem Wasser ist der Erfrischungseffekt gleich noch mal so stark. Diese Massageform eignet sich besonders gut als Eigenmassage in einer Arbeitspause, denn mehr als ein paar Minuten je Bein benötigt man nicht, kann danach jedoch wieder besser stehen oder sitzen und erleichtert dadurch das Arbeiten auf eine angenehme Art und Weise.
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