10. April 2010
Mit dem Thema Tinnitus beschäftigen sich schon seit vielen Jahren auch Wissenschaftler an der Universität in Münster. Der dieser Erkrankung hört der betroffene Patient Geräusche die seine Mitmenschen nicht wahrnehmen. Dabei handelt es sich um Pfeifen, ein Summen oder auch Brummen in allen verschiedenen Tonlagen und Lautstärken.
Nun sind die Wissenschaftler der Meinung, dass man mit Hilfe von bestimmter Musik diesen lästigen Dauerton quasi abschalten kann. Vorher muss man aber bei der betroffenen Person die jeweiligen Frequenzen der störenden Töne ermitteln, so dass anschließend durch die spezielle Musik der Ton übertönt wird. An einer Studie nahmen acht Patienten, die unter Tinnitus litten, teil und diese durften sich ihre Lieblingsmusik aussuchen.
Die Forscher haben dann in dieser Musik die störenden Frequenzen heraus gefiltert und anschließend wurde die bearbeitete Musik den Teilnehmern ein ganzen Jahr lang vorgespielt. Nach diesem Zeitraum nahmen die Teilnehmer dann die störenden Geräusche weniger intensiv wahr, als zuvor. Wenn die Musik vorher nicht bearbeitet wurde, so konnte man keine Besserung feststellen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
18.12.11 | |
![]() | MUSIKTHERAPIE |
04.11.11 | |
![]() | MUSIKTHERAPIE |
19.08.11 | |
![]() | MUSIKTHERAPIE |
26.07.11 | |
![]() | MUSIKTHERAPIE |
23.07.11 | |
![]() | MUSIKTHERAPIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Musiktherapie Forum


Wie arbeiten Musiktherapeuten? Wird nur Musik gehört? Bei welchen Krankheiten hilft die Musiktherapie? Kann sie ...