Eisbaden

Winterbaden bei Wassertemperaturen von 15 bis 0 Grad Celsius

Für alle, die auch in der kalten Jahreszeit nicht auf das Baden in der freien Natur verzichten möchten, ist Eisbaden genau das Richtige. Sobald der Herbst anfängt, ist dies in vielen verschiedenen Gewässern ein beliebtes und auch ein sehr gesundes Hobby.

Junge beim Baden und Plantschen in einem See oder Fluss
the boy bathes in water. © Andrey Armyagov - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Eisbaden

Beim Eisbaden wird ein Bad bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt genommen. Meist treffen sich die Eisbader in Gruppen und tauchen dann mit dem nackten Körper in das eiskalte Wasser ein. Dies wird oft an Badeseen gemacht, wo zu diesem Zwecke die Eisdecke aufgeschlagen wird. Hierbei wird meist zwischen einigen Sekunden bis maximal fünf Minuten im Wasser geblieben. Ratsam ist es, mit dem Training für das Bad im eisigen Wasser schon im Frühherbst zu beginnen.

Wirkung

Taucht der menschliche Körper in das Eiswasser ein, sinkt zunächst die Hauttemperatur des Badenden. Dann beginnt der Körper auf die neue Situation zu reagieren: Energie, die er in Form von Kohlenhydraten gespeichert hat, wird nun in Wärmeenergie umgewandelt.

Die Gefäße weiten sich und die Blutzirkulation verbessert sich. Eisbaden stärkt das Immunsystem und lässt den Körper so weniger anfällig für Infektionen werden.

Schock und Unterkühlung vermeiden

Beachten sollten vor allem Neulinge, dass sie den Körper langsam an das Eistauchen gewöhnen müssen, damit es nicht zu einem Schock für den Organismus kommt. Die Hände sollten stets in der Luft gehalten und die Füße durch Neoprensocken geschützt werden, da gerade diese Gliedmaßen leicht unterkühlen können. Länger als fünf Minuten sollte man nicht im Wasser bleiben und nach dem Eisbaden sofort warme Kleidung anziehen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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