28. Juli 2010
Als Fluor wird ein Spurenelement bezeichnet. Es ist wichtig für die Stabilität von Zähnen und Knochen.
Bei Fluor handelt es sich um ein Spurenelement. Es wird für die Bildung und das Wachstum der Knochen benötigt. Darüber hinaus härtet es den Zahnschmelz.
Elementares Fluor ist für den Menschen überaus giftig, da es die Haut verätzt. So erfolgt die Aufnahme von Fluor in den Körper in Form von Fluoriden. Da die benötigte Fluoridmenge recht gering ist, zählt man Fluor zu den Spurenelementen. Ob es für den Menschen eine essentielle Bedeutung hat, ist nach wie vor umstritten. Die Verteilung von Fluorid im Körper ist recht ungleichmäßig. Größtenteils findet man es in den Zähnen und Knochen.
Zu den positiven Eigenschaften von Fluorid gehört, dass es den Zahnschmelz härtet und vor Karies schützt. Aufgrund des Einbaus von kleinen Mengen an Fluorid in den Apatit der Zähne, anstelle von Hydroxid, kommt es zur Entstehung von Fluorapatit. Da Fluorapatit im Wasser schwerer löslich ist, verfügt er gegenüber dem Speichel über eine größere Stabilität. Darüber hinaus hat das Fluorid durch die geringe Löslichkeit des Fluorapatits einen remineralisierenden Effekt auf die Zähne. Außerdem hemmt Fluorid bestimmte Enzyme, wodurch es zu einer Unterbrechung der Glykolyse in den kariesverursachenden Bakterien kommt. Auf diese Weise wird das Wachstum der Bakterien gebremst. Daher ist Fluorid von großer Bedeutung für die Kariesprophylaxe. So empfehlen Mediziner schon Babys und kleinen Kindern die Verabreichung von Fluortabletten. Die Zugabe von Fluoriden zu Zahnpasta, Speisesalz, Milch, Trinkwasser oder Tabletten bezeichnet man als Fluoridierung.
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