Dammriss

Ein Einriss des Damms, der bei Frauen während der Geburt auftreten kann

Wenn bei der Entbindung der kindliche Kopf durch das äußere weibliche Geschlechtsorgan tritt, kann es unter Umständen zu einem Dammriss kommen. Dammrisse können von leicht bis schwerwiegend, z.B. bei großen und schweren Kindern, reichen.

Zwei Hände in Handschuhen holen ein Neugeborenes aus dem Mutterleib
geburt © fux - www.fotolia.de

Der so genannte Dammriss ist eine Verletzung, die nur Frauen erleiden können, und die in den meisten Fällen als Begleiterscheinung bei der Geburt auftritt.

Die Dammregion bezeichnet die Region zwischen Scheidenöffnung und After.

Ursachen für einen Dammriss

Diese empfindliche Region wird besonders in der letzten Phase der Geburt, wenn der Kopf des Kinds durch die Scheidenöffnung austritt, stark beansprucht und gedehnt. Oftmals hält der Damm diesem Druck nicht stand und reißt ein. Dabei kann es zu einem oder auch zu mehreren Dammrissen kommen.

Vorbeugung

Da diese Risse sehr schlecht heilen, wird deshalb wenn nötig oft ein prophylaktischer Dammschnitt gesetzt. Diesen führt der geburtsbegleitende Arzt aus, wenn abzusehen ist, dass der Damm reißen würde. Den glatten Dammnschnitt kann man nach der Geburt gut nähen, und der Heilungsprozess verläuft schneller, schmerzfreier und meist mit weniger Komplikationen.

Dammrisse oder -schnitte sind bei Geburten keine Besonderheit und werden auch nicht als Schwierigkeiten betrachtet, sondern sie werden von vornherein einkalkuliert.

Um einem Dammriss bei der Geburt vorzubeugen ist es hilfreich, in den letzten Schwangerschaftswochen die Dammregion mit einem speziellen Massageöl zu massieren und dadurch geschmeidig und gut durchblutet zu erhalten. Diese Vorsichtsmaßnahme kann dazu beitragen, dass man um den Damriss herumkommt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Dammriss

Artikel über die Entstehung und Vorbeugung eines Dammrisses

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