8. September 2009
Um bestimmte Erkrankungen der Schilddrüse diagnostizieren zu können, wird eine Schilddrüsen-Sonographie vorgenommen. Diese ist völlig ungefährlich und ohne Nebenwirkungen.
Wird eine Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse vorgenommen, legt sich die zu untersuchende Person auf den Rücken. Dabei wird der Kopf mit einem kleinen Kissen, das unter die Schultern gelegt wird, leicht nach hinten geneigt. Dann wird auf die Stelle des Halses, an der die Untersuchung erfolgen soll, etwas Gel aufgetragen. Das Gleiche geschieht mit dem Ultraschallkopf, da sonst die Ultraschallwellen durch die Luft zwischen Haut und Schallkopf, völlig reflektiert würden. In diesem Fall käme kein Ultraschallbild zustande. Während der Untersuchung bewegt der Arzt den Ultraschallkopf hin und her und winkelt ihn auf verschiedene Weise an, damit die Schilddrüse aus mehreren Perspektiven angesehen werden kann. Außerdem werden die beiden Schilddrüsenlappen ausgemessen. Zum Ende der Prozedur wird das Gel wieder abgewischt.
Eine Sonographie der Schilddrüse ist für den Patienten völlig ungefährlich und mit keinerlei Nebenwirkungen verbunden.
Als Alternativmöglichkeit zu einer Schilddrüsen-Sonographie kommt auch eine Blutuntersuchung in Frage. Dabei werden die Hormone der Schilddrüse sowie spezielle Eiweiße ermittelt. Eine weitere Alternative stellt eine Schilddrüsen-Szintigraphie dar. Mit dieser nuklearmedizinischen Untersuchungsmethode können auch Funktionsstörungen der Schilddrüse festgestellt werden. Ebenso ist eine Punktion der Schilddrüse, bei der anschließend das Gewebe untersucht wird, eine Diagnosemöglichkeit.
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