Kolposkopie

Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung

Die Kolposkopie ist eine frauenärztliche Untersuchung und dient der gynäkologischen Vorsorge. Mit dem Kolposkop (ein spezielles Untersuchungsmikroskop) werden Scheide und Muttermund betrachtet.

Frauenärztin bei gynäkologischer Untersuchung
Gynecological examination © Max Tactic - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Kolposkopie

Kolposkopie bedeutet wörtlich übersetzt "Scheidenbetrachtung". Es handelt sich um eine gynäkologisches Untersuchungsverfahren, bei dem der Arzt die Scheide der Frau mittels einer Vergrößerungsoptik, dem Kolposkop, betrachtet. Entwickelt wurde diese Art der Untersuchung übrigens schon im Jahre 1925.

Durchführung und mögliche Diagnosen

Mit dem Kolposkop hat der Arzt beispielsweise die Möglichkeit, sich den Gebärmutterhals in bis zu 40-facher Vergrößerung anzuschauen. Zur Untersuchung öffnet der Arzt die Scheide mit Hilfe eines Metallspatels, dem Spekulum, und schaut sich mittels des Kolposkop das Gewebe an.

Anschließend betupft der Arzt die Gebärmutter-Schleimhaut mit Essigsäure und danach mit einer Jodlösung, die sich in den Schleimhäuten ausbreitet und diese normalerweise braun färbt. Bleibt die Färbung jedoch aus, deutet dieses auf eine krankhafte Veränderung des Gewebes hin.

Durch die Kolposkopie kann der Gynäkologe zudem kleinste Veränderungen am Muttermund und an der Gebärmutterhals-Schleimhaut erkennen, wie beispielsweise Mikroblutungen, kleine Geschwülste und Gewebedefekte.

Der Zellabstrich als Alternative

Alternative Untersuchungen zur Kolposkopie sind der Zellabstrich, mit Hilfe dessen ebenfalls entartete Zellen erkannt werden können. Er gehört zudem zu den routinemäßig durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen im Bereich der Frauenheilkunde.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 28.07.2008
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