Kontrast-Ultraschall kann Patienten invasive Untersuchungen ersparen

Weniger Kosten, mehr ambulante Untersuchungen - die Vorzüge der Kontrast-Echokardiographie

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  • von Paradisi-Redaktion
EKG Auswertung auf Papier

Die kontrastmittelgestützte Ultraschalluntersuchung des Herzens, auch Kontrast-Echokardiographie genannt, kann vielen Patienten risikoreiche, invasive Begutachtungen des Organs ersparen. Denn heutige Ultraschall–Kontrastmittel verbessern die Bildqualität erheblich und tragen so zu einer zuverlässigen Auswertung der Echokardiographie (EKG) bei.

Sie sind effizienter als die gängigen Verfahren der Echokardiographie, denn diese liefern in einem Drittel der Fälle keine diagnostisch verwertbaren Bilder.

Weitere Anwendungsgebiete und Vorteile

Weiterhin eignet sich diese gängige Diagnostikmethode wie die konventionelle Stress-Echokardiographie nicht, um den Blutfluss des Herzens (also die Myokardperfusion) darzustellen. Dafür ist, nach konventionellem Weg, eine Herzkatheter–Untersuchung notwendig.

Jährlich werden in Deutschland mehrere hundertausende Herzen nach dieser Methode untersucht. Die teure Untersuchung könnte in vielen dieser Fälle durch die günstigere Variante des Kontrastultraschalls ersetzt werden und würde damit teure Folgeuntersuchungen nach einem EKG vermeiden. Vor allem, wenn sich der Patient unter Stress befindet, ist die Herzdurchblutung mit Hilfe des Kontrastultraschalls ohne großen Aufwand sichtbar.

Die Herzdurchblutung kann mittels Kontrast-Ultraschall einer wesentlich differentierten und umfassenden Beurteilung unterzogen werden. Auch der Präsident der European Associaton of Echocadiography (EAE) Prof. Dr. Jose Zamorano empfiehlt die Kontrast–Echokardiographie: "In der klinischen Praxis sind Zwischenfälle bei Patienten, die Ultraschallkontrastmittel erhalten, nicht signifikant häufiger und schwerwiegender als bei Patienten, die keine Ultraschallkontrastmittel erhalten."

Weiterhin ermögliche dieses Verfahren die Reduzierung teurer Diagnostikmethoden und erhöhe die Zahl der ambulanten Untersuchungen.

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Erstellt am 16.04.2010
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