11. November 2009
Mediziner der University of California in Los Angeles ermittelten einer Studie, dass Ärzte durchschnittlich 27 Prozent mehr Polypen bei Darmspiegelungen entdecken, die vor 8:30 Uhr morgens stattfinden. Grundlage des Versuchs waren 477 Darmspiegelungen (Koloskopien).
Die Zahl an gefundenen Polypen im Darm nahm mit fortschreitender Tageszeit ab. Ärzte übersahen abends mehr Hinweise möglicher Krebsvorstufen. Für den Patienten spielte die jeweilige Tageszeit jedoch keine Rolle. Vielmehr die Tatsache, dass Ärzte zu späteren Stunden zunehmend unkonzentrierter Arbeiten und der Darm morgens, nach Einnahme eines Abführmittel am Vorabend, sauberer ist.
Die besten Untersuchungsergebnisse weisen somit früh durchgeführte Koloskopien auf.
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