12. November 2005
Kinder, die einen Gehirntumor überlebt haben, leiden noch Jahre später unter den Nachwirkungen der Behandlung, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
In einer Studie der kalifornischen Stanford-Universität kam heraus, dass ein Drittel der untersuchten Kinder drei Jahre nach der Therapie Förderunterricht benötigte und viele unter chronischen Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfen litten. Besonders Bestrahlung scheint belastende Spätwirkungen zur Folge zu haben. Wurde die Strahlenbehandlung mit Chemotherapie kombiniert, verschlimmerte dies die Spätfolgen nicht. Chirurgische Eingriffe beeinträchtigte die Lebensqualität dagegen weniger.
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