29. März 2004
Die Stammzelltherapie wurde in Jena bereits mehrmals erfolgreich angewendet. Patienten, deren Herzgewebe zerstört war, wurde ein Wachstumsfaktor in das Unterhautfettgewebe gespritzt. Durch diesen Eingriff stieg die Anzahl der Stammzellen, die natürlich im Blut kursieren, um das 25-fache an.
Die Stammzellen lagern sich an dem geschädigten Gewebe an und versuchen es zu reparieren. Nach nur drei Monaten konnten die Forscher eine deutliche Verbesserung der Durchblutung und der Leistung feststellen. Außerdem ist die neue Methode viel einfacher, da den Patienten früher die Stammzellen aus dem Knochenmark entnommen werden mussten.
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