Wirbelsäule: Fünf Ursachen und fünf Symptome von Beschwerden

Finden weder Arzt noch Patient Ursache für Beschwerden, liegt diese oft in der Wirbelsäule

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  • von Paradisi-Redaktion
Grauhaariger Arzt in Arztpraxis zeigt Patientin Modell einer Wirbelsäule

Schwindel, Kopfschmerzen, taube Gefühle in den Händen oder den Beinen und es findet sich zunächst keine Ursache?

Dass kann daran liegen, dass weder man selbst noch ein Arzt die Ursache in der Wirbelsäule sucht. Doch genau hier ziehen sich oftmals Beschwerden durch, die dann ganz andere Symptome im Körper auslösen. Insgesamt gibt es sowohl fünf Symptome als auch fünf Ursachen, die auf unterschiedliche Störungen in der Wirbelsäule zurückzuführen sind.

  1. Migräne und Schwindel können oftmals daran liegen, dass sich in der Halswirbelsäule abgenutzte Gelenke befinden oder auch eine Bandscheibe vorgefallen ist. Gerade Kopfschmerzen können dann durch eingeklemmte Nerven entstehen, die durch ausgetretenes Bandscheibengewebe eingeengt werden. Minimal-invasive Eingriffe, wie etwa Hitzesonde-, Katheder- oder Mikrolaserbehandlungen können hier für eine Schmerzfreiheit sorgen.
  2. Schmerzen im Fuß oder Bein: Ziehende Schmerzen bis in den Fuß hinunter können an einem eingeklemmten Ischiasnerv liegen, Schmerzen im Oberschenkel dagegen ein Hinweis auf Gleitwirbel sein. Im ersteren Fall helfen klassische Wärmebehandlungen wie etwa Fango. Bei den Gleitwirbeln dagegen Injektionsbehandlungen oder auch eine Versteifungsoperationen zur richtigen Abstandsgewinnung der Wirbel.
  3. Bewegung: Akut auftretende Schmerzen beim Bewegen können oft mit einem Hexenschuss (Lumbago) diagnostiziert werden. Hier helfen Wärmebehandlungen. Sind Gewebeteile eingeklemmt, hilft wiederum der Mikrolaser.
  4. Taube Hände und Arme: Zumeist liegt es an der Halswirbelsäule. Bandscheibenvorfälle, Abnutzungserscheinungen oder auch "nur" Verspannungen können durchaus zu Taubheitsgefühlen führen. Neben klassischen Behandlungen können auch künstlich hergestelltes Zellmaterial zur Regeneration gespritzt werden.
  5. Schmerzen beim Gehen: Beschwerden beim Gehen, die durch ein Vorbeugen wieder nachlassen, können evt. an einem verengten Wirbelkanal liegen. Leichte Fälle lassen sich mit Injektionen oder Krankengymnastik beheben, schwerere dagegen zum Beispiel mit einem Verfahren, bei dem ein Titan-Implantat eingesetzt wird.

Allen Beschwerden ist allerdings gemeinsam, dass, sollten diese anhalten man einen Arzt aufsuchen sollte, um die genaue Ursache zu klären.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: a chiropractor showing a patient a model of spine © tomas del amo - www.fotolia.de

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