6. Mai 2011
Das Geschlecht eines Kindes scheint unter anderem vom Zeitpunkt der ersten Menstruation der Mutter abzuhängen. Das berichtete Misao Fukada, Wissenschaftler am M&K Health Institut in Japan. Sein Team hatte für eine Untersuchungsreihe 10.000 Mütter interviewt.
Dabei fragten die Forscher auch nach dem Datum der ersten Periode und dem Geschlecht des Kindes. Es zeigte sich, dass ein früher Beginn der Geschlechtsreife zu mehr weiblichen Kindern führte, als ein späterer. Mädchen, die bereits mit zehn Jahren menstruierten, hatten häufiger eine Tochter als die, die erst mit vierzehn ihre Regel bekamen.
Bei den frühen gab es zu 54 Prozent weibliche Babys, bei den späteren bei 47 Prozent. Ein Unentschieden verzeichneten die Frauen, die etwas mit zwölf Jahren ihre erste Periode hatten. Sie gebaren ungefähr gleich viele Jungen wie Mädchen.
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