Jungfräulichkeit
Der Zeitpunkt bis zum ersten Mal
Von Jungfräulichkeit wird gesprochen, wenn eine Frau noch keinen Geschlechtsverkehr gehabt hat. Das Junfernhäutchen ist bei ihr bis zu dem Zeitpunkt der Entjungferung meist noch intakt. Früher galt die Jungfräulichkeit als Bedingung für die Heirat.
Von Jungfräulichkeit spricht man, wenn eine Frau noch keinen Geschlechtsverkehr hatte. Teilweise wird auch ein Mann ohne sexuelle Erfahrungen als Jungfrau bezeichnet. Weitaus häufiger ist damit jedoch ein Mädchen oder eine Frau gemeint. Ein meist unsicheres Zeichen für die Jungfräulichkeit ist das Jungfernhäutchen, das sich am Eingang der weiblichen Scheide befindet. Es handelt sich hierbei um eine dünne Haut, die eine Öffnung für das Menstruationsblut hat. In vielen Fällen reißt das Hymen, wie das Jungfernhäutchen auch genannt wird, beim ersten Geschlechtsverkehr, was dann zu leichten Blutungen führen kann. Es kann jedoch auch schon in Kinderjahren beim Sport gerissen sein oder reißt erst beim dritten oder vierten Geschlechtsverkehr. Daher ist ein noch intaktes Jungfernhäutchen kein sicheres Zeichen für die Jungfräulichkeit. In einigen Kulturen ist es Brauch, dass die Frau als Jungfrau in die Ehe geht. Auch der katholische Glauben sieht Geschlechtsverkehr erst in der Ehe vor, so dass hier Mann und Frau auch jungfräulich in die Ehe gehen sollten.
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