Erotische Träume

Treten oft in der Pubertät auf und führen beim Jungen zum ersten Samenerguss

Fast jeder Mensch hat in seinem Leben klar und deutliche oder unterbewusst wahrgenommene erotische Träume, die eine Erektion und sogar einen Orgasmus auslösen können. Das Gehirn verarbeitet im Schlaf die sexuellen Fantasien und Sehnsüchte des Tages.

Links brünetter junger Mann mit kurzem Haar, rechts blonde Frau mit lockigen Haaren, schlafen in weißer Bettwäsche
sleeping young couple © Doreen Salcher - www.fotolia.de

Erotische Träume kennt wohl jede und jeder von uns. Statistisch gesehen erleben Männer sie jede zweite und Frauen jede sechste Nacht. Bei etwa 5 Prozent der Männer und hingegen nur etwa 1 Prozent der Frauen kommt es hierbei auch zu einen nächtlichen Höhepunkt.

Mögliche Traumthemen und deren Deutungen

Oft träumen wir zum Beispiel von bestimmten "Praktiken", für die wir uns im wachen Zustand schämen würden. Oder aber wir träumen von der sexuellen Vereinigung mit jemandem, der uns nahe steht, jedoch eigentlich für uns "tabu" ist, zum Beispiel der Freund unserer besten Freundin.

Eine mögliche Deutung hierfür ist sicherlich eine unterdrückte Leidenschaft oder aber verheimlichte Gefühle. Doch gibt es darüber hinaus noch weitere mögliche Erklärungen für diese nächtlichen "Ausrutscher". Bekannte Themen und Situationen sind unter anderem auch

  • Dreier und Sex im Flugzeug
  • Früchte und Kleidung, die von einem abfällt
  • Häuser und geschlossene Türen
  • Männliche Brust und Masturbation sowie
  • Raubkatzen und Wüstenlandschaften.

Verarbeitung von vielen möglichen Eindrücken

Oftmals werden in Träumen unsere Alltagseindrücke, unbewusst wahrgenommene Reize und Empfindungen in unserem Gehirn verarbeitet. Ein sexueller Traum mit einem Familienmitglied beispielsweise kann ein Indiz dafür sein, dass man ihm oder ihr gegenüber Schuldgefühle hegt. Die "richtige" Interpretation für seinen Traum zu finden, erfordert den Mut, sich mit ihm auseinanderzusetzen und einzelne Traumsymbole mit den bewusst wahrgenommenen Situationen im eigenen Leben abzugleichen.

Folgendes sollte stets bedacht werden: Niemand hat Kontrolle über den Inhalt und den Verlauf seiner Träume. Daher muss sich niemand ihretwegen schämen oder schlecht bzw. schuldig fühlen. Deshalb sollte man diesen "Ausflug" der Phantasie einfach genießen. Vielleicht verhilft er ja zu wertvollen Tipps für das Privatleben.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu erotischen Träumen

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