Wenn man von einer postpartalen Depression spricht, redet man von einer Frau, die soeben Mutter geworden ist und sich über das Wunder des neuen Lebens nicht freuen kann. Die Ärzte gehen von einer staken Hormonschwankung im Körper aus, die dann das auslöst, was wir umgangssprachlich eine Wochenbettdepression nennen.
Die neuste Studie entlarvt die Depression nun aber als mehr als ein Frauenleiden. Ein Versuch mit 28.000 Männern aus verschiedenen Nationen hat ergeben, dass auch die Väter erkranken können. Man untersuchte die psychische Verfassung der Teilnehmer vor der Geburt ihres Kindes und die ersten Monate danach. Von allen Vätern zeigten 10 Prozent die Symptome einer postpartalen Depression. Das Stimmungstief der Probanden trat zumeist um den dritten Lebensmonat des Babys auf. Interessant war auch, dass Väter aus den USA häufiger erkrankt waren (14,1 Prozent), als die restlichen Probanden aus anderen Ländern. Bei ihnen lag der Durchschnitt bei 8,2 Prozent.
Das die Wochenbettdepression kein Problem der Mütter allein ist, ist eine wichtige Erkenntnis. Therapien sollten also nicht nur für Mütter, sondern für beide Lebenspartner angeboten werden.
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18.04.13 | |
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16.08.12 | |
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19.06.12 | |
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26.04.12 | |
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