24. November 2011
Zum Wurzelgemüse zählen auch Pastinaken. Diese Gemüsesorte ist besonders jungen Eltern ein Begriff.
Pastinake ist ein recht mildes Wurzelgemüse, das gut verträglich ist. Dies ist auch der Grund, weshalb Pastinaken häufig in Babynahrung enthalten sind. Viele Eltern geben ihren Babys ab Beginn der Beikost bewusst Pastinake, da sie im Gegensatz zu den meist verwendeten Karottengläschen nicht stopfend wirken. Im Gegenteil: Pastinaken wirken verdauungsanregend. Aber nicht nur für Babys sondern auch für größere Kinder und Erwachsene sind Pastinaken sehr gesund und bekömmlich.
Pastinaken erhält man jedes Jahr in der Winterzeit frisch in unseren Supermärkten. Sie werden daher auch als typisches Wintergemüse bezeichnet. Man sollte möglichst kleine Pastinaken kaufen, da diese deutlich besser schmecken als die großen. Im Kühlschrank hält sich dieses Wurzelgemüse etwa ein oder zwei Wochen frisch.
Bevor man Pastinaken verarbeiten kann, muss man sie gründlich waschen und schälen. Schneidet man sie in kleine Stücke oder Scheiben, so wird dieses Wurzelgemüse recht schnell dunkel. Um dies zu vermeiden, kann man frischen Zitronensaft darüber träufeln. Nun kann das gesunde Gemüse, das z.B. viel Folsäure enthält, nach Herzenslust zubereitet werden. Entweder kocht man die Pastinaken zu Püree, dünstet oder frittiert sie oder isst sie roh als Salat. So passt die Pastinake z.B. sehr gut in einen gemischten Salat, wenn man sie fein raspelt. Beim Braten von Pastinaken sollte man wissen, dass sie ziemlich bald gar sind. Werden sie zu lange gebraten, schmecken sie unangenehm bitter und zudem gehen auch viele Nährstoffe verloren, wenn das Gemüse "totgebraten" wird.
Für eine gesunde Pastinakensuppe benötigt man beispielsweise junge Pastinaken, Kartoffeln, Brühe, Sahne, Wirsingblätter, Milch, Frischkäse und Gewürze. Hat man ganz junge Pastinaken gekauft, dann genügt es oftmals, wenn man sie gründlich wäscht und leicht abraspelt. Das Gemüse wird in einem großen Topf mit Brühe etwa eine Viertelstunde gekocht. Sahne und Milch kommen schließlich dazu, bevor die Suppe püriert wird. Die Wirsingblätter werden anschließend kleingeschnitten, in die pürierte Pastinakensuppe gegeben, und zum Schluss kann die Suppe noch je nach Geschmack gewürzt werden.
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