30. Juni 2010
Als Heidelbeeren bezeichnet man eine spezielle Beerenart. Sie gehören zur Familie der Heidekrautgewächse.
Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) ist eine Beerenart, die man auch als Blaubeere, Waldbeere oder Schwarzbeere bezeichnet. Sie zählt zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).
Heidelbeeren wachsen an einem zehn bis sechzig Zentimeter hohen Zwergstrauch. Dieser ist stark verzweigt und besitzt aufrechte, kantige und unbehaarte Äste. Die grasgrünen Blätter des Heidelbeerstrauchs erreichen eine Länge von zwei bis drei Zentimetern und haben eine eiförmige oder elliptische Form. Aus den Blattachseln wachsen einzeln die Blüten, deren Krone rund 3,5 bis 5 Millimeter lang wird. Ein Heidelbeerstrauch kann bis zu 30 Jahre alt werden. Die Reifezeit der Heidelbeeren dauert von Ende Juni bis August. Die reifen Beeren weisen eine blaugraue Farbe auf.
Besonders verbreitet ist die Heidelbeere in den nordischen und gemäßigten Zonen Eurasiens. Dabei findet man sie sowohl in der Ebene als auch im Gebirge. Zu den bevorzugten Standorten der Heidelbeeren gehören frische Laub- und Nadelwälder sowie Moor- und Bergheiden mit feuchtem Klima.
Die ersten europäischen Heidelbeeren gelangen bereits Anfang April auf den Markt und stammen aus Spanien. Weitere wichtige Anbauländer sind Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Polen sowie die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Erntezeit dauert von Juni bis September.
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