Salatgurke (Schlangengurke) - Zubereitungsmöglichkeiten und Tipps zum Einpflanzen

Als Salatgurken werden besonders große Gurkensorten mit einer glatten Schale bezeichnet, die im Allgemeinen roh verzehrt werden. Sie werden aufgrund ihrer Form auch Schlangengurken genannt. Während die meisten Einlegegurken im Freiland angebaut werden können, reifen Salatgurken in mitteleuropäischen Breiten im Gewächshaus, da sie viel Wärme benötigen. Lesen Sie über Zubereitungsmöglichkeiten und Tipps zum Einpflanzen.

Tipps zum Anbauen und Zubereiten von Salatgurken

Was sind Salatgurken? - Merkmale und Gesundheitswert

Gurken werden in unterschiedliche Sorten eingeteilt, wobei die Unterscheidung nach Sortengruppen für die Verarbeitung von besonderer Bedeutung ist. Man kennt Salatgurken, deren Früchte besonders lang und schmal wachsen. Ihre Schale ist glatt, dünn und sattgrün gefärbt.

Salatgurken sind bis zu 60 Zentimeter lange und schlanke Früchte, die im frühen Erntestadium zarte Kerne besitzen. Im Gegensatz zu Einlegegurken ist die Schale glatt und stachellos, wodurch die Salatgurke ein ansprechendes Äußeres erhält. Der Gurkenhals weist eine leichte Verengung auf.

Nährwerte und gesundheitliche Vorzüge der Salatgurke

Salatgurken weisen eine Menge gesunder Inhaltsstoffe auf. So enthalten sie

Sie sind aber nicht nur gesund, sondern können haben auch einige heilende Effekte. So können sie

  • bei Diabetes unterstützen
  • die Hautgesundheit fördern
  • die Verdauung anregen
  • entwässern
  • das Gehirn unterstützen
  • beim Abnehmen helfen

Wie viel Kalorien haben Salatgurken?

Salatgurken sollten bei einer gesunden Ernährungsweise unbedingt auf dem Speiseplan stehen. Sie weisen pro 100 Gramm nur 12 kcal auf. Dabei kann der Wassergehalt bis zu 97 Prozent betragen.

Verzehr und Zubereitungsmöglichkeiten von Salatgurken

Salatgurken können mit und ohne Schale verzehrt werden. Am häufigsten werden sie in Scheiben geschnitten oder zu einem Gurkensalat verarbeitet.

Gurkensalat

Hierzu wird die Gurke mit einem Hobel in dünne Scheiben geschnitten und in einer Schüssel mit Salz vermengt.

Nach einer Ziehzeit von bis zu einer Stunde kann das ausgetretene Wasser abgegossen werden. Die Gurkenscheiben werden noch einmal in einem Sieb mit Wasser gespült, damit das anhaftende Salz entfernt wird.

Anschließend werden die Gurkenscheiben zurück in die Schale gegeben und mit Pfeffer, Dill und einer Prise Zucker versehen. Eventuell muss noch einmal nachgesalzen werden.

Je nach Rezept können weitere Küchenkräuter beigefügt werden. Letztlich wird der Gurkensalat mit einem Becher Schmand, Sauerrahm oder Joghurt verrührt.

Bayrischer Kartoffelsalat mit Salatgurke

Aus dem Schwäbischen und Bayerischen ist auch ein Kartoffelsalat mit Salatgurke bekannt. Je nach Belieben fügt man dabei Gurken, Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüsebrühe, Schnittlauch, Dijonsenf, Dill sowie Salz und Pfeffer zusammen.

Salatgurken einlegen

Möchte man eine Salatgurke einlegen, gilt es, sie im richtigen Moment zu ernten. Einige Sorten sindd abei besonders gut geeignet. Informieren Sie sich hier ausführlich über das Einlegen von Gurken.

Kann man Salatgurken einfrieren?

Vom Einfrieren von Salatgurken wird in der Regel abgeraten. Es ist jedoch durchaus möglich, solang man sie zuvor in Essig einlegt. So kann man auch nach dem Auftauen noch knackige Gurken genießen.

Anbau und Ernte: Tipps zum Einpflanzen von Salatgurken

Salatgurken werden in vielen Regionen im Gewächshaus angebaut. Sie benötigen zum Gedeihen viel Wärme, tolerieren direkte Sonneneinstrahlung, starke Nässe und einen andauernden Hitzestau aber nicht. Im Gewächshaus lassen sich durch technische Hilfen die optimalen Bedingungen schaffen.

Salatgurken können selbst herangezogen werden. Dazu wird die entsprechende Saat benötigt, bei deren Auswahl darauf geachtet werden sollte, dass die Sorte nur wenige Bitterstoffe besitzt und zudem resistent gegen den Mehltau ist.

Im beheizten Gewächshaus können die Samen ab Mitte März in die Erde gebracht werden. Es werden immer 2-3 Samen gleichzeitig gelegt und anschließend mit Erde bedeckt. Alternativ kann ab April eine Vorkultur auf der Fensterbank erfolgen.

Früher sollte dies nicht geschehen, da die Pflanzen ansonsten unnötig in die Höhe schießen. Der Fachmann spricht von "geilen Trieben". Während der Wachstumsphase ist die Erde ständig feucht zu halten; die Blätter dürfen allerdings nicht mit Wasser in Berührung kommen.

Ab Mitte Mai können die Pflanzen ins unbeheizte Gewächshaus gesetzt werden. Sie haben dann bereits eine Höhe von etwa 20 Zentimetern erreicht.

Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte etwa 60 Zentimeter betragen. Damit die Gurkenranken sich in die Höhe ausbreiten können, benötigen sie spiralförmige Rankhilfen beziehungsweise gespannte Schnüre.

Das regelmäßige Gießen erfolgt mit erwärmtem Regenwasser. Die ersten Gurken können ab Anfang Juni geerntet werden.

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