2. März 2011
Alzheimer ist die häufigste Demenzerkrankung. Die Nerven im Gehirn werden bei einer Erkrankung von Amyloidplaques verklebt. Das sind Eiweiße. Israelische Forscher haben nun ein Nasenspray entwickelt, das nach der Einnahme sogenannte Makrophgen im Gehirn aktiviert.
Makrophgen sind Fresszellen und sie fressen auch Amyloidplaque. Damit hilft dieses Nasenspray bei Alzheimer im Frühstadium dahingehend, dass der geistige Verfall stark verlangsamt werden kann. Das schreibt Teamleiter Dan Frenkel von der Universität Tel Aviv in der Fachzeitschrift "Neurobiology of Aging".
Er hatte dieses Nasenspray an Mäusen getestet, die genetisch als Alzheimer-Versuchstiere gezüchtet waren. Während und nach der Behandlung mit dem Spray wurden ihre Hirne gescannt.
Sie zeigten mehr geistige Aktivität und keine Nebenwirkungen. Bis das Nasenspray für Menschen zugelassen werden kann, sind aber noch weitere Forschungen notwendig.
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