Natürliche Abführmittel für schnelle Hilfe durch Pflaume und Co.

Wie man bei Verstopfung eine schonende Linderung erreichen kann

Immer mehr Menschen setzen auf natürliche Hilfe aus der Natur. Gerade Abführmittel aus der Natur sind sehr wirksam - so kann der Gang zum Arzt oder in die Apotheke oft vermieden werden.

Getrocknete Pflaumen haben eine abführende Wirkung
Getrocknete Pflaumen haben eine abführende Wirkung

Künstliche Abführmittel meiden

Während jahrelang auf künstliche Abführmittel gesetzt wurde, setzen sich nun auch immer mehr Ärzte für natürliche Abführmittel ein. Gerade bei Kindern sollten Eltern künstliche Abführmittel vermeiden, da es durch sie sehr leicht zu einer Darmträgheit kommen kann und somit das Problem der Verstopfung vermehrt auftritt.

Natürliche Abführmittel kommen gehäuft in der Natur vor und so kann der Einsatz von belastenden Abführmitteln zu 90 Prozent vermieden werden. Und auch in Extremfällen kann durch die Verwendung eines Clusters die Medikamenteneinnahme vermieden werden.

Die richtige Ernährungsweise

Ausreichende Trinken ist das A und O und auch Obst und Gemüse sollten in einer ausreichenden Menge verzehrt werden.

Kiwis

Als natürliche Vorbeugung gegen Verstopfung sollte täglich mindestens eine Kiwi verzehrt werden. Die exotische Frucht sorgt dafür, dass der Stuhl genügend Feuchtigkeit im Darm anzieht und sich so keine Verstopfung bilden kann.

Für diese große Wirkung der kleinen Frucht sind die unscheinbaren schwarzen Kernchen in der Kiwi verantwortlich, sie werden kaum verdaut und ziehen genügend Feuchtigkeit im Enddarm und so stellt die Kiwi die ideale Vorsorge gegen Verstopfung dar.

Leinsamen und Flohsamen

Als natürliches Abführmittel bewehrt hat sich die Gabe von täglich ein bis zwei Esslöffeln Leinsamen, die bevorzugt morgens eingenommen werden sollten. Eine weitere Möglichkeit ist die Einnahme von drei Esslöffel Flohsamen, die über den Tag verteilt mit je einem Viertel Liter Wasser eingenommen werden sollten.

Diese beiden Methoden eignen sich bei schweren Erkrankungen auch für den Dauergebrauch.

Milchzucker

Doch auch die Wirkung von Milchzucker ist abführend und so kann Milchzucker direkt mit der Nahrung eingenommen werden, gerade bei Kleinkindern macht dies großen Sinn, denn der Milchzucker kann unbemerkt unter die Nahrung gemischt oder in der Milch aufgelöst gefüttert werden.

Dörrobst oder Sauerkrautsaft

Oft belächelte Hausmittelchen aus Omas Zeiten sind bei vielen Menschen erfolgsversprechend und gehen eigentlich mehr in die Richtung gute und ausgewogene Ernährung. So wurde zum Beispiel Dörrobst als natürliches Abführmittel eingesetzt, besonders Pflaumen sind hier bekannt für ihre abführende Wirkung.

Aber auch Getränke wie Pflaumensaft und Sauerkrautsaft wirken bei vielen Menschen sehr gut als natürliches Abführmittel.

Schärfe und Hülsenfrüchte

In südlichen Ländern hingegen setzt man neben dem Genuss von ausreichend Rohkost auf scharfe Speisen die den Darm wieder in Gang bringen sollen und auch der Genuss von Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen und Co. sorgt für eine beschleunigte Darmentleerung.

Ernährungsumstellung und Veränderung der Lebensweise

Grundsätzlich gilt bei Verstopfung den Weg über eine Speiseplanveränderung zu gehen. Wer gezielt Speisen einsetzt, die den Darm in Schwung bringen, kann auf darmschwächende Abführmittel aus der Apotheke verzichten.

Schon heute sind dank Bewegungsmangel und unausgewogener Ernährung zahlreiche Menschen aus den sogenannten Industriestaaten von Abführmitteln abhängig und auch das Missbrauchspotenzial bei Crash Diäten steigt stetig an.

So sind ausreichend Bewegung und sportliche Aktivitäten weitere wichtige und schonende Vorsorgemaßnahmen bei Verstopfung.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: dry plum © Tomo Jesenicnik - www.fotolia.de

Autor:

Tanja Tasci - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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