1. März 2011
Sushi ist ein japanisches Gericht. Dabei handelt es sich um kleine mundgerechte Happen deren Grundlage gesäuerter Reis bildet. Oft werden sie in Algenblätter eingewickelt, mit rohem Fisch, eingelegten Ingwerplättchen und Wasabi (das ist ein sehr scharfer Meerrettich) verspeist.
Sushi zu machen ist eine Kunst. Japanische Sushi-Köche haben dafür eine oft jahrelange Ausbildung. Um Sushi selber zuzubereiten, braucht man erst einmal einen Reis mit guten Klebeeigenschaften. Dann benötigt man eine Bambusmatte, um die Sushi in Form zu bringen, so bereitet man “Maki”. Das Algenblatt, das so genannte Nori-Blatt bietet die Ummantelung. Im Asia-Laden besorgt man sich für eine Sushi-Variation: Sushi-Reis, Algenblätter, Wasabi, eingelegten Ingwer und Sojasoße. Dann braucht man noch: 1 Salatgurke, 1 Karotte, 1 Avocado, 1 Zitrone und Eismeer-Garnelen (wenn man sich vor dem rohen Fisch scheut).
Zuerst wird der Reis abgekocht, dafür gibt man 2 kleine Tassen Reis in einen Topf und 4 Tassen Wasser sowie etwas Salz. Nun lässt man den Reis kochen, bis sich an der Oberfläche kleine Krater bilden. Dann deckt man den Reis ab, stellt ein Gitter darunter und lässt ihn nachquellen. Nun presst man eine halbe Zitrone aus und mischt den Saft unter den Reis. Zuerst macht man eine Proberolle, auf die Bambusmatte legt man ein Algenblatt und feuchtet es leicht an. Dann legt man horizontal eine Rolle abgekühlten Reis darauf. Mit der Bambusmatte wir der Reis in das Algenblatt eingerollt. Dafür braucht man schon ein bisschen Übung und nicht verzweifeln, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Wenn man nun die fertige Rolle hat, wird sie mit einem scharfen Messer in Scheiben geschnitten. Diese arrangiert man auf eine Platte. Nun kann man sich an die schwierigere Variante wagen.
Die Salatgurke wird gewaschen, in Streifen geschält, entkernt und in Streifen geschnitten. Die Karotte wird gewaschen, geschabt und ebenfalls in Streifen geschnitten. Die Avocado wird geschält, vom Kern befreit und das Fruchtfleisch in längliche kleine Stücke geschnitten. Bei der nächsten Rolle, rollt man dann Karotten-, Salatgurkenstreifen und Avocadostücke mit ein. Beim Aufschneiden der Rolle sieht das dann besonders hübsch aus. Die Sushis werden dann mit den Eismeer-Garnelen garniert. Die Ingwerstückchen werden in kleine Schälchen gefüllt, ebenso die Sojasoße. Auch den Wasabi füllt man in kleine Gefäße. In ihrem Heimatland werden die Sushis meist mit der Hand gegessen. Bei uns benutzt man eher Stäbchen. Die Sushi werden dann mit dem Ingwer belegt und etwas Wasabi, dann werden sie in Sojasoße getaucht und man genießt sie. Die vielen unterschiedlichen Zutaten versprechen ein kulinarisches Feuerwerk im Mund.
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