Herstellung, Zusammensetzung und Verwendung unterschiedlicher Schokoladensorten

Tafeln Schokolade zwischen ganzen Haselnüssen

Man unterscheidet Bitterschokolade, Milchschokolade und weiße Schokolade; zudem gibt es diverse Geschmacksrichtungen - beliebt ist auch die Bio-Schokolade

Schokolade ist ein absolutes Genussmittel. Dabei gibt es klassische Männer- und typische Frauensorten von Schokolade.

Süß gegen bitter

Wer behauptet, Männer würden nicht gerne naschen, der täuscht sich. Auch Männer naschen gerne, wenn auch meist andere Dinge und in geringerer Menge als das weibliche Geschlecht. Schokolade wird zu den Genussmitteln gezählt, und dabei ist es ganz erstaunlich, dass Männer in der Regel andere Schokoladensorten als Frauen bevorzugen.

Während die Frauen zu den süßen Schokoladensorten wie Vollmilch, Nougat oder Joghurt greifen, ziehen die Männer diesen Sorten lieber Bitter- oder Zartbitterschokolade vor. Diese ist weniger süß als die Milchschokolade, die die Grundlage vieler Schokoladensorten bildet.

Schokolade als Stimmungsaufheller: Die Kalorien machen's

Laut Forschern handelt es sich bei dem Laune verbessernden Effekt von Schokolade um einen Placebo-Effekt

Frau hält Apfel und Schokolade in Händen, muss sich entscheiden
making a choice © Tracy Martinez - www.fotolia.de

Viele Menschen greifen bei schlechter Laune oder Traurigkeit zu Schokolade. Der süßen Leckerei wird seit langem nachgesagt, dass im Kakao enthaltene Wirkstoffe wie

die Laune heben. Allerdings handelt es sich wohl eher um einen Placebo-Effekt, wie Forscher der Universität Würzburg nun in einem Experiment feststellten. Die Konzentration dieser Wirkstoffe sei nämlich viel zu gering um die Laune des Menschen wirklich beeinflussen zu können.

Schokoriegel sorgt für bessere Laune als ein Apfel

In ihrem Experiment hatten die Forscher insgesamt 37 Frauen vor die Wahl zwischen einem Apfel und einem Schokoriegel gestellt. Beide Produkte hatten in etwa den gleichen hungerstillenden Effekt, doch der Schokoriegel sorgte für bessere Laune als der Apfel. Nach Ansicht der Forscher handelte es sich wohl eher um einen Placebo-Effekt, der mit der hohen Energiedichte der Schokolade zusammenhing.

Durch den hohen Energiegehalt der Schokolade wird das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert

Eine normale 100 Gramm-Tafel Vollmilchschokolade besteht

Insgesamt liefert sie nun ein Viertel des täglichen Gesamtbedarfs an Kalorien.

Wer also eine Tafel Schokolade verschlingt, führt sich selbst viel energiereiche Nahrung zu und das Belohnungssystem im Gehirn wird aktiviert. Dadurch verbessert sich auch die Laune - auf Kosten der schlanken Taille.

Basis und mögliche Zutaten

Jede Schokoladensorte, die man im Supermarktregal findet, basiert auf den drei Hauptsorten: Bitterschokolade, Milchschokolade und Weiße Schokolade. Diese drei Sorten werden pur verkauft oder zusätzlich mit weiteren Zutaten wie ganzen oder gemahlenen Nüssen, mit Joghurt- oder Fruchtfüllung, mit Alkohol, Nugat, Chili usw.

Schokoladenliebhaber können in den Feinkost- und Supermärkten aus einer fast unüberschaubaren Vielfalt von Sorten und Herstellern ihren persönlichen Favoriten auswählen.

Die Grundlage jeder Schokoladensorte ist die Kakaomasse, zu der weitere Zutaten hinzugefügt werden und die anschließend durch stundenlanges Rühren cremig gemacht wird. Anschließend wird die flüssige Schokolade in eine Form gefüllt, abgekühlt, herausgelöst und landet dann in den Regalen der Verbrauchermärkte.

Nicht jede Schokoladensorte enthält jedoch die gleiche Kakaosorte. Edelschokoladen enthalten hochwertige Kakaobohnen, z.B. von der Sorte Trinitario.

Conchieren mit dem richtigen Lecithin: So wird Schokolade glatt und schmelzig

So verhindert der Emulgator die Bildung von unschönen Kristallklumpen bei der Schokoladenherstellung

Schokolade wird in ein Behälter gegossen
chocolate flow © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Um eine gut schmelzige Schokolade herzustellen, setzen die meisten Hersteller entweder zusätzlich unaromatische Kakaobutter oder pflanzliches Lecithin - in der Regel Sojalecithin - zu. Der Eigengeschmack von Sojalecithin ist so gering, dass er bei der üblichen sehr geringfügigen Verwendung als Emulgator aromatisch nicht ins Gewicht fällt.

Die Wirkungsweise des Lecithins

Wie das Lecithin genau wirkt, haben nun Wissenschaftler der Technischen Universität München untersucht. Dabei konzentrierten sie sich auf die Bindung des Lecithins an die Zuckermoleküle. Sie entdeckten, dass das Lecithin sich an die Saccharose bindet, indem es seinen wasserliebenden Kopf komplett in einer Senke der Zuckerpartikel verschwinden lässt.

Bei diesem Vorgang reduzieren die Lecithinmoleküle die Interaktion ihres hydrophilen Kopfes mit der hydrophoben Kakaobutter auf ein Minimum. Die Wirkung gleicht der von Tensiden im Spülmittel, die Schmutzpartikel umhüllen und so eine gute Löslichkeit im Wasser bewirken.

Das Lecithin umgibt als eine Art fettaffine Hülle den Zucker und ermöglicht es so, dass die Saccharosepartikel in der Kakaobutter vereinzelt und gelöst bleiben. Dies verhindert die Bildung von unschönen Kristallklumpen. Als besonders geeignet für den Prozess des Conchierens erwies sich dabei das Lecithin Phosphatidylcholin (PC).

Conchieren bei der Schokoladenherstellung

Als Conchieren wird die letzte Bearbeitungsstufe bei der konventionellen Schokoladenherstellung bezeichnet, bei der sich der spezifische Schokoladengeschmack und die Aromen aller Inhaltsstoffe in der Schokoladenmasse voll entfalten. Dabei wird das beim Feinwalzen entstandene Schokoladenpulver

  • kräftig geknetet,
  • gemischt,
  • durchlüftet und schließlich
  • verflüssigt.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über die drei Hauptschokoladensorten Bitterschokolade, Milchschokolade und Weiße Schokolade sowie über beliebte Sorten wie Joghurt, Nuss, Nougat oder Frucht sowie die Merkmale von Bio-Schokolade.

Außerdem geben wir Ihnen auch Tipps, wozu die jeweilige Schokoladensorte noch verwendet werden kann. Schokolade dient nämlich nicht nur zum puren Genuss, sondern kann auch zu leckeren

verarbeitet werden. Gerade wenn man viel Schokolade übrig hat, weil die Kinder beispielsweise mal wieder viel zu viel geschenkt bekommen haben, kann man die Schokolade sehr gut weiterverarbeiten und der Familie beispielsweise einen leckeren Schokoladenkuchen servieren.

Bitterschokolade

Zusammensetzung

Bitterschokolade erkennt man an ihrem dunklen Aussehen und dem herben Geschmack. Der Grund für Aussehen und Geschmack ist der hohe Kakaoanteil, den die Bitterschokolade enthält.

Dieser Anteil an Kakao ist auch verantwortlich für die genaue Bezeichnung: Beträgt der Kakaoanteil mindestens 70 Prozent, so spricht man von einer Bitterschokolade. Bei einem Kakaoanteil von etwa 55 Prozent wird die Schokolade unter dem Namen Zartbitterschokolade verkauft.

Da die Bitterschokolade entweder nur einen sehr geringen oder auch gar keinen Milchanteil und auch weniger Zucker als andere Schokoladensorten enthält, schmeckt sie natürlich nicht so süß wie normale Vollmilchschokolade. Dafür hat sie den Vorteil, dass sie laktosefrei ist, wenn keine Milch enthalten ist.

Gerade von Männern wird der bittere Geschmack bevorzugt, Frauen greifen Studien zufolge eher zur Vollmilchschokolade oder auch zur weißen Schokolade.

Herstellung

Für die Herstellung der Bitterschokolade werden Kakaobohnen unterschiedlicher Qualität verwendet; Feinschmecker können bei der fertigen Schokolade durchaus den Unterschied schmecken. Zusätzlich werden aber auch Fett und etwas Zucker benötigt.

Die Zutaten werden so lange miteinander vermischt, bis sich eine Schokoladenmasse ergibt. Bei der Zubereitung von Schokolade ist es grundsätzlich egal, welche Art von Schokolade hergestellt wird, lediglich die Zutaten und die Rührdauer unterscheiden sich.

Anschließend wird die Schokoladenmasse fein gewalzt, um gröbere Bestandteile noch feiner zu machen. Anschließend wird die Bitterschokolade conchiert, also stundenlang erwärmt und durchgerührt.

Unter Hinzufügung von Fettkristallen wird die Schokoladenmasse anschließend abgekühlt, um dann in Tafelform oder andere Formen gegossen zu werden.

Verwendung

Gute (Zart-)Bitterschokolade erkennt man am Aussehen, am Geruch und vor allem auch am Preis. Häufig findet man die dunkle Schokolade auch in Kombination z.B. mit Chili oder anderen Gewürzen.

Die Bitterschokolade eignet sich natürlich bestens für den Verzehr. Wie jedoch bereits erwähnt, bevorzugen eher die Männer den wenig süßen Geschmack dieser Schokoladensorte.

Zusätzlich kann Bitterschokolade aber auch für Kuchenglasuren oder für die Herstellung verschiedener Desserts verwendet werden. Meistens muss dazu die Schokolade in kleine Stücke gehackt oder grob geraspelt werden.

Unter gleichmäßigem Rühren kann sie dann erwärmt und als Kuchenglasur verwendet werden. Möchte man die Bitterschokolade zum Backen verwenden, so hackt man sie klein und gibt sie als Schokostreusel in einen Rührteig.

Gesundheitswert

Bitterschokolade hat sogar Einfluss auf unsere Gesundheit, und zwar sowohl positiven als auch negativen. Wer regelmäßig Bitterschokolade isst, beeinflusst Studien zufolge positiv seinen Blutdruck.

Bitterschokolade enthält viele Flavonoide, die blutdrucksenkend wirken. Zusätzlich wird durch sie aber nicht nur der Blutdruck gesenkt, sondern das gesamte Herz-Kreislauf-System gestärkt.

Leider hat der Konsum von Bitterschokolade nicht nur positive Seiten. Auch wenn dunkle Schokolade gesünder als helle ist, so ist sie trotzdem ein Dickmacher, wenn man zu viel davon isst.

Gesundheitswirkung von Bitterschokolade

Dunkle Schokolade ist gut für das Herz

Dunkelhaarige Frau beisst genüsslich mit geschlossenen Augen in Tafel Schokolade
chocolate cravings © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Richtig dunkle Schokolade hat bereits lange den Ruf gesund zu sein. An den eigentlichen Inhaltsstoffen jedoch liegt es nicht. Forscher aus den USA wollten nun einmal wissen, was Kakao so gesund macht.

Im Labor wurden die verschiedenen Abschnitte der Verdauung simuliert und die Forscher konnten feststellen, dass es die Darmbakterien sind, die für den gesunden Effekt verantwortlich sind. Denn bestimmte Bakterien wandeln gewisse Substanzen des Kakaos in Stoffe um, die wiederum gut für das Herz sind.

Im Kakao sind unter anderem Polyphenole und Ballaststoffe enthalten, welche von den Milchsäurebakterien im Dickdarm zerlegt werden und sogar eine entzündungshemmende Wirkung hervorrufen. Kombiniert mit der Einnahme von Präbiotika, welche die nützlichen Darmbakterien fördert, ist der Genuss von dunkler Schokolade sogar richtig gut für das Herz, so die Forscher.

Nur wenn dunkle Schokolade bitter schmeckt, hilft sie dem Herzen

Arzneien müssen bitter schmecken, damit sie helfen, sagen manche. Für dunkle Schokolade gilt das auch. Sie ist reich an antioxidativ wirkenden, zellschützenden Flavanolen. Diese sind auch für den bitteren Geschmack verantwortlich.

40 Gramm Zartbitterschokolade pro Tag verbessern die Durchblutung der Herzkranzgefäße, haben Forscher des Universitätsspitals Zürich in der Zeitschrift "Circulation" berichtet. Die "Apotheken Umschau" fand jedoch in dem renommierten Fachblatt "Lancet" den Hinweis, dass die dunkle Schokolade wirklich bitter schmecken muss.

Einige Hersteller entfernen für einen gefälligeren Geschmack nämlich die bitteren Flavanole. Die Folge: Bitter weg, Wirkung weg.

Dunkle Schokolade ist sehr gesund

Forscher der italienischen Università degli Studi dell'Aquila sagen, dass dunkle Bitterschokolade einen so genannten "Anti-aging-Effekt" bewirke und auch gut für den Blutdruck ist und gegen Diabetes vorbeugt. Die in der Schokolade enthaltenden "Flavanole" sind dafür verantwortlich.

Bei 15 Testpersonen, die täglich 100 Gramm dunkle Schokolade - dies sind ein halbes Gramm Polyphenol - aßen, stellte man diese positiven Effekte fest. Eine zweite Gruppe bekam stattdessen täglich nur weiße Schokolade (ohne Polyphenole) und der Effekt stellte sich nicht ein.

Die Forscher behaupten weiter, dass auch Tee und Wein eine ähnliche Wirkung haben.

Dunkle Schokolade sättigt länger als helle Schokolade

Tasse Kakao mit Untertasse und Löffel, umgeben von Kakaobohnen, -pulver und Schokolade
Cup of hot chocolate © Antonio Gravante - www.fotolia.de

An der dänischen Universität in Kopenhagen haben jetzt Forscher Süßigkeiten näher auf die Frage hin untersucht, welche Süßspeisen schneller und länger sättigen.

Für dieses Experiment durften 16 junge Männer mit einem Normalgewicht zuerst zwölf Stunden lang nichts essen. Dann bekamen sie 100 Gramm Schokolade zu Essen; beim ersten Test erhielten sie helle Schokolade, beim zweiten dann die dunkle, wobei die Zahl der Kalorien ungefähr gleich war. Danach sollten die Probanden alle 30 Minuten fünf Stunden lang notieren, wie groß ihr Appetit auf Süßes oder auch herzhafte Nahrung sei.

Nach zweieinhalb Stunden bekamen die Testpersonen Pizza serviert, wovon sie soviel essen sollten, wie sie wollten. Aber nach dem Genuss der dunklen Schokolade war die danach aufgenommene Kalorienzahl um 15 Prozent niedriger, als bei dem Test mit der hellen Schokolade.

Blutdrucksenkende Schokolade - die Dosis macht die Wirkung

Schokolade ist nicht nur der Tröster bei Frust und Traurigkeit, sondern besitzt zudem die positive Eigenschaft einen erhöhten Blutdruck zu senken. Auch als präventives süßes Mittel wirkt sich die Schokolade auf den Blutdruck aus, wobei nicht nur die gegessene Menge entscheidend ist. Diese sollte täglich 30g nicht übersteigen, denn sonst wirkt sich die Schokolade gegenteilig aus und jagt den Blutdruck ebenso hoch als auch das Gewicht.

Beim Kakaogehalt sollte man zudem zu Schokolade mit mindestens 70% Kakao greifen, da hier die meisten gesunden Inhaltsstoffe zu finden sind. Täglich diese 30g zu sich genommen, zeigen in der Tat gesunde Auswirkungen auf den Organismus und auch die Seele findet durch den Verzehr der Schokolade ihre Streicheleinheiten.

Schmerzen können durch Schokolade gelindert werden

Schokolade und generell Speisen und Getränke lenken von Schmerzen ab

Frau beißt auf einen langen Schokoriegel
Girl mit Schokolade © Uwe Bumann - www.fotolia.de

Wie eine Studie bestätigt, kann bei vielen Menschen Schokolade schmerzlindernd wirken.

Wirkung von Schokolade - Tierversuch

Bei Tierversuchen haben Forscher die Wirkung von Schokolade, einer Zuckerlösung sowie von normalen Wasser bei Schmerzen untersucht. Dafür haben die Wissenschaftler den Boden, worüber die Tiere laufen mussten, um an die Schokolade oder das normale Wasser zu gelangen mit Wärmeplatten, die unangenehm heiß waren, präpariert.

Die Ratten hoben beim Laufen dann besonders schnell ihre Beine, doch als sie aßen und tranken blieben sie mehr oder weniger ruhig stehen. Anschließend wurde das Wasser durch ein bitteres Getränk ersetzt und dann stellen die Forscher fest, dass die Tiere auch beim Trinken ihre Beine weiterhin schnell anhoben, um die Schmerzen auszuhalten.

Essen und Trinken als Ablenkung von Schmerzen

Als Fazit stellten die Forscher fest, dass es in der Hauptsache darum geht, dass man etwas Angenehmes isst oder trinkt, und es hängt auch nicht von Kalorien ab, was man früher einmal glaubte, denn Wasser hat keine Kalorien. Es liegt aber wahrscheinlich an einer bestimmten Gehirnregion, so dass sich die Tiere beim Fressen durch nichts ablenken lassen, auch nicht durch Schmerzen.

Dunkle Schokolade senkt das Risiko für eine Hirnblutung um die Hälfte

Dunkle Schokolade hat einen positiven Einfluss auf die Gefäße und senkt das Risiko für Schlaganfälle. Wissenschaftler fanden jetzt jedoch heraus, dass nur das Risiko für einen Anfall aufgrund einer Hirnblutung, nicht aber für einen Anfall durch einen Gefäßverschluss gesenkt wird. Letzteres ist allerdings die deutlich häufigere Ursache für einen Schlaganfall.

Forscher der Harvard School of Public Health in Boston untersuchten über mehrere Jahre hinweg etwa 4400 gesunde, normalgewichtige Französinnen, die ihre Ernährungsgewohnheiten sehr genau protokollieren mussten. Frauen, die hierbei durchschnittlich 9 Gramm Schokolade oder mehr pro Tag aßen, hatten ein um 52 Prozent geringeres Risiko für eine Hirnblutung. Die beteiligten Wissenschaftler vermuten, dass Kakao die Wände der Blutgefäße elastischer macht.

Die Vorzüge von bitterer Schokolade

Schokolade ist gute Nervennahrung, macht glücklich und wird in immer mehr Kosmetika als Wundermittel gegen trockene Haut eingesetzt. Wer auf das Naschen dieser Süßigkeit nicht verzichten kann und möchte, sollte jedoch besser zur Bitterschokolade greifen, so die Meinung von Ernährungswissenschaftlern. Wird diese in Maßen verzehrt, kann man sie durchaus als gesundes Nahrungsmittel ansehen.

Entweder pur gegessen oder beim Backen und Kochen verwendet, ist Herrenschokolade eine beliebte Süßigkeit. Besonderer Inhaltsstoff der Bitterschokolade ist Epicatechin, ein Flavonid, welches sogar unser Herz stärken kann. Dabei sollte der Kakaoanteil dieser gesunden Süßspeise sehr hoch sein. Ernährungsberater stufen einen 70 prozentigen Anteil als besonders wertvoll ein.

Wer also gleichzeitig naschen und etwas für seine Gesundheit tun möchte, der sollte beim nächsten Mal die bittere Variante der Schokolade ausprobieren.

Milchschokolade

Milchschokolade ist die beliebteste Schokoladensorte. Bekannter ist sie allerdings unter dem Namen "Vollmilchschokolade".

Zusammensetzung

Die Bestandteile der Milchschokolade unterscheiden sich zur Bitterschokolade hauptsächlich in einem Punkt: Milchschokolade enthält Milchpulver bzw. Milch, die die Schokolade süß und cremig machen. Daneben finden sich in der Vollmilchschokolade Zucker und Kakao, jedoch wesentlich weniger Kakao als bei der Bitterschokolade.

Herstellung

Für die Herstellung von Milchschokolade wird lauwarme Kakaomasse mit Zucker und Kakaobutter vermischt und Milchpulver bzw. Milch hinzugefügt. Anschließend wird die Schokoladenmasse lange Zeit "conchiert", also gerührt.

Je länger sie conchiert wird, desto besser können sich die Aromen entfalten. Wenn die Masse nach einigen Stunden fertig ist, wird sie in verschiedene Formen gefüllt und abgekühlt.

Verwendung

Im Gegensatz zur Bitterschokolade ist die Milchschokolade so weich, dass man sie gut teilen kann. Aufgrund ihrer Beliebtheit wird die Milchschokolade nicht nur als Tafel verkauft, sondern zur Weihnachtszeit auch als Weihnachtsmann und Nikolaus, zur Osterzeit als Osterhase und in der übrigen Zeit als Marienkäfer, Bär oder in Form von anderen Figuren.

Milchschokolade kann aber auch zum Backen oder zur Zubereitung von Süßspeisen verwendet werden. Für einen Schokoladenkuchen kann man sämtliche Vollmilchschokoladenreste in einen Topf geben und langsam erwärmen. Die Schokoladenmasse verfeinert dann den Rührteig und gibt ihm einen intensiven Schokoladengeschmack.

Mousse au Chocolat

Das klassische Dessert mit Schokolade ist natürlich die Mousse au Chocolat, die man durchaus auch zu Hause zubereiten kann. Die Schokolade wird in kleine Stücke gebrochen und langsam im Wasserbad erwärmt.

Währenddessen schlägt man getrennt voneinander Eiweiß mit Salz und Sahne steif und vermischt beides anschließend vorsichtig. Sobald die Schokoladenmasse abgekühlt ist, wird sie mit der Eiweiß-Sahne-Salz-Mischung vermengt. Bis zum Verzehr muss die Mousse au Chocolat unbedingt gekühlt werden.

Leckere Schokolade mit weniger Fett - Forscher entwickeln "Schokolade light"

Frau hält Apfel und Schokolade in Händen, muss sich entscheiden
making a choice © Tracy Martinez - www.fotolia.de

Bisher muss in Schokolade relativ viel Fett enthalten sein, damit sie ihren typischen Geschmack erhält. Gerade das ärgert viele Konsumenten, die ihre süße Versuchung zwar lieben, aber gern auf so einige Gramm Fett verzichten wollen. Fett stellt dem Körper viel Energie zur Verfügung und wer mehr zu sich nimmt, als er oder sie verbraucht, der wird dies relativ bald auf der Waage merken.

Genau für diese Menschen haben Forscher an der Universität von Warwick nun eine Light-Variante erfunden. Diese verzichtet nicht einfach nur auf etwas Fett, da sonst der Geschmack deutlich anders wäre. Man hat es vielmehr geschafft, die gewohnte Konsistenz zu erhalten und dennoch den Fettgehalt zu senken. Wie war das möglich?

Die Forscher haben winzige Kugeln aus Fett so in der Schokolade verteilt, dass trotz weniger Gesamtfett der zarte Geschmack auf der Zunge bleibt. Jede einzelne Kugel ist kleiner als 30 Mikrometer und damit weniger als die Hälfte, die ein Haar im Durchmesser groß ist. Die Kügelchen bestehen aus Wasser, Saft und aus Limonadenteilchen.

Einen geschmacklichen Nachteil hat die Schokolade für manche allerdings schon. Da man auf Fruchtsaft nicht verzichten konnte, bekommt jedes Stück Schokolade einen leicht fruchtigen Beigeschmack. Das stört viele nicht, da Schokolade in diversen Geschmacksrichtungen inzwischen sehr beliebt ist. Wer jedoch den reinen Schoko-Geschmack möchte, der könnte sich durchaus an der Fruchtsäure stören.

Bisher haben die Forscher den zarten Geschmack mit der Hilfe von Orangensaft oder mit der Hilfe von Cranberry-Saft herstellen können. Man will dies aber noch ändern, indem statt der Fruchtsäure mit Vitamin C gearbeitet wird.

Weiße Schokolade

Auch die weiße Schokolade enthält Kakao. Ihre Farbe erhält sie erst, wenn der Kakaomasse das Kakaopulver entzogen wird.

Zusammensetzung und Herstellung

Schokolade aus Schafsmilch hergestellt

Kuhmilchallergiker können sich freuen. Denn die österreichische Schafsbäuerin Gerlinde Hofer hat speziell für sie Schokolade aus Schafsmilch hergestellt.

Hinzu kommt, dass die Leckerei glutenfrei ist, ohne Aromastoffe und Sojalecithin auskommt. Darüber hinaus wird keine Gentechnik verwendet. Seit kurzem ist die "Schafsmilchschokolade" auch in Deutschland erhältlich.

Weiße Schokolade besteht aus Kakaobutter, Milch bzw. Milchpulver und natürlich Zucker. Würde man diese Zutaten verarbeiten und die Schokolade dann abkühlen lassen, so wäre sie weit von weißer Schokolade entfernt.

Weiße Schokolade erhält erst dann ihre Farbe, wenn während der Verarbeitung das Kakaopulver aus der Masse entfernt wird. Übrig bleibt die Kakaobutter, die der weißen Schokolade ihre charakteristische helle Farbe verleiht.

Da die weiße Schokolade kein Kakaopulver enthält, handelt es sich eigentlich gar nicht um richtige Schokolade. Neben den bereits genannten Zutaten verfeinern viele Hersteller ihre weiße Schokolade aber auch beispielsweise mit Vanille.

Auch das Conchieren hat bei der Herstellung von weißer Schokolade eine große Bedeutung. Conchieren bedeutet so viel wie "Rühren".

Die Schokoladenmasse wird so lange gerührt, bis sie feincremig ist. Erst dann wird sie in Formen gefüllt und abgekühlt.

Damit sich keine Luftbläschen in den Formen bilden, vibrieren diese Schokoladenformen. Dadurch sieht eine Tafel Schokolade aus wie die andere und enthält nichts als leckere Schokolade.

Verwendung

Weiße Schokolade schmeckt sehr süß und kann nicht nur pur verzehrt werden, sondern wird auch gerne zur Verfeinerung von Kuchen und Desserts verwendet.

So kann man aus weißer Schokolade beispielsweise Schokoladenraspel machen oder diese bereits als Fertigprodukt kaufen. Diese weißen Schokoladenstreusel kann man dann als Verzierung über Kuchen, Torten oder Desserts geben.

Zudem wird weiße Schokolade auch für die Herstellung von Pralinen verwendet.

Heiße weiße Trinkschokolade

Beliebt ist auch die heiße Schokolade, die man problemlos zu Hause zubereiten kann. Dazu benötigt man neben der weißen Schokolade nur noch Milch. Ein Teil der Milch wird erwärmt und dann die klein geschnittene Schokolade hinzugefügt.

Nun muss beständig gerührt werden, bis sich die gesamte Schokolade verflüssigt hat. Dann wird die restliche Milch hinzugefügt und die heiße Schokolade auf Gläser verteilt.

Nicht weniger beliebt ist die weiße Schokolade aber auch als Dessert wie z.B. in Form eines weißen Mousse au Chocolat oder auch als weißes Schokoladeneis.

Geschmacksrichtungen: Nuss, Nougat, Joghurt, Früchte und Co.

Neben den klassischen Schokoladensorten Zartbitter, Milchschokolade und weiße Schokolade gibt es aber weitere teils sehr beliebte Sorten. Ganz oben auf der Favoritenliste der Schokoladensorten stehen auch Nuss, Nougat und Joghurt.

Zusammensetzung und Herstellung

Deutscher bringt Schokolade aus Kamelmilch auf den Markt

In der vergangen Woche wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ein neues Lebensmittel verkostet. Das Produkt heißt "Al-Nassma", übersetzt bedeutet es "leichte, angenehm kühle Brise" und bezeichnet eine Schokolade aus Kamelmilch.

Ein solches Kamel ist auch auf Verpackung zu finden. Der Deutsche Martin von Almsick ist Manager der neuen Schokoladenfabrik. Seine Wurzeln hat Almsick im Kölner Schokoladenmuseum. In den VAE beträgt der Ausländeranteil 80 Prozent, mit Hilfe des neuen Produktes soll das Nationalgefühl gestärkt werden und die eigenen Traditionen stärker betont werden, so zumindest das bestreben der Regierung. In den VAE gehören Datteln und Kamelmilch zu den Grundnahrungsmitteln.

Wenn man eine Schokolade der Sorte Nuss, Joghurt, Nougat oder gar Schokolade mit Keks oder Getreide kauft, so ist der Grundbestandteil dieser Schokoladensorten immer entweder die Bitterschokolade, die Vollmilchschokolade oder die weiße Schokolade. Um mit Alkohol, Keksen, Getreide etc. gefüllte Schokolade zubereiten zu können, gibt es verschiedene Methoden.

One-Shot-Methode

Bei der so genannten One-Shot-Methode wird die Füllung, also z.B. eine Alkoholmasse oder eine Erdbeerfüllung, in die Schokolade "gespritzt". Da dieses Verfahren zwar wenig zeitaufwendig, jedoch nicht bei allen Füllungen möglich ist, gibt es noch zwei weitere Methoden, um Schokolade zu füllen.

Kleinere Unternehmen wenden oftmals das "Kaltstempeln" an, um Schokolade oder Pralinen zu füllen. Dazu wird ein Stempel in die flüssige Schokolade gelegt, sodass eine Hülle entsteht, in die dann später die Füllung hineingefügt werden kann.

Wendeverfahren

Das klassische Verfahren zur Füllung von Schokolade ist jedoch das Wendeverfahren, welches von großen Herstellern angewendet wird. Dazu wird flüssige Schokolade in die jeweilige Form (z.B. Tafelform) gefüllt und bereits nach ganz kurzer Zeit wieder ausgekippt.

In der Form befindet sich nun eine dünne Schicht Schokolade. Darauf kommt dann die Füllung. Ist diese abgekühlt, kommt nochmals eine dünne Schicht Schokolade darauf und die gefüllte Schokolade wird abschließend nochmals gekühlt.

Schokoladensorten, die Zutaten wie gemahlene oder ganze Nüsse, Nougat oder Crispies enthalten, produzieren die Hersteller ähnlich wie normale Schokolade auch. Je nach Grundlage der Schokolade, sei es Bitterschokolade, Milchschokolade oder weiße Schokolade, werden Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter sowie ggfs. Milch miteinander vermischt.

Anschließend wird die Masse lange Zeit gerührt, man spricht vom "Conchieren", bis die Schokolade eine gleichmäßige Masse ist. Zum Schluss wird die Schokolade in Formen gefüllt und abgekühlt.

Verwendung

Die genannten Schokoladensorten werden überwiegend für den Verzehr verwendet, jedoch kann man sie auch zum Backen oder für Desserts verwenden. Gerade wenn man vielleicht zum Geburtstag viel zu viel Schokolade geschenkt bekommen hat, ist dies eine gute Möglichkeit, die Schokolade zu verwerten. Auch die Schokoladenreste des letzten Kindergeburtstages können so verarbeitet werden.

So kann man aus Nussschokolade beispielsweise eine feine Schokoladen-Nusstorte backen. Aber auch Kekse oder Muffins kann man mit Schokoladensorten wie Nougat oder Nuss-Nougat zubereiten.

Herzhafte Schokolade liegt voll im Trend

Schokolade bald auch in herzhaften Geschmacksrichtungen erhältlich? Dies zeigen zumindest aktuelle Trends auf dem Süßwarenmarkt. Selbstverständlich haben die Hersteller längst auf die neuesten Entwicklungen reagiert und so stellen sie zur Zeit auf der Schokoladenmesse "CioccolaTo" in Turin neben den klassischen süßen Leckereien auch herzhafte Knabbereien vor.

Beispielsweise findet man hier Zartbitter-Schokolade gefüllt mit Kichererbsen, Rosmarin, Salz, Olivenöl und Käsecreme.

Wirklich süß schmecken viele dieser Spezialitäten natürlich nicht. Ursprünglich als Beilage zum Kaffee gedacht, eignen sie sich mittlerweile eher als Knabberei zum Aperitiv.

Lebensmittelneuheit: Schokolade mit Geschmacksrichtung "Salami"

Hanna Frederick, ihres Zeichens Schokoladenmacherin, hat eine Neuentwicklung in Sachen Schokolade mit ungewöhnlichem Geschmack vorgestellt. Die Vorstellung der Schokolade mit Salamigeschmack fand dann auch sinnigerweise bei einem Meeting der neuseeländischen Fleischindustrie statt.

Die Verkoster zeigten sich begeistert angesichts dieser neuen Schokoladenkreation, denn zu Beginn schmeckt die Schokolade tatsächlich nach Schokolade, um gegen Ende des Schmelzes den Geschmack einer rauchigen Salami anzunehmen. Die Schokoladenmacherin selbst konnte bereits mit ihrer Schokolade aus Orangenschalenmüll und auch mit der Kreation inklusive Testosteron für den Mann ein gewisses Aufsehen erregen.

Bio-Schokolade - gesund naschen mit leckeren Variationen

Wer bewusst "sündigen" möchte, für den ist Bio-Schokolade genau das Richtige. Man erhält sie in vielen verschiedenen Sorten und schlemmt aufgrund der Zutaten aus biologischer Herstellung etwas gesünder.

Bio-Schokolade kann natürlich bei übermäßigem Verzehr genauso dick machen wie normale Schokolade auch. Nur weil die Zutaten aus biologischem Anbau stammen, bedeutet dies natürlich nicht, dass diese Schokolade weniger Kalorien enthält. Trotzdem unterstützt man durch den Kauf von Bio-Schokolade auch die Umwelt.

Die Bauern, die den Kakao für Bio-Schokolade liefern, achten auf nachhaltigen Anbau und natürlich werden auch keine Chemikalien verwendet, so wie dies bei herkömmlichem Kakao der Fall ist.

Für jeden Geschmack die richtige Sorte

Bio-Schokolade ist zwar teurer als die normale Schokolade, aber in Sachen Geschmacksrichtungen steht sie ihr in nichts nach. Über eine zu geringe Auswahl braucht man sich also nicht beschweren, wenn man Bio-Schokolade kaufen möchte.

Neben der wohl beliebtesten Schokolade, der Vollmilch-Schokolade, erhält man die Bio-Schokolade auch in den Sorten Zartbitter, Nougat oder Weiß.

Außerdem variieren viele Hersteller von Bio-Schokoladen die Geschmacksrichtungen mit Obstsorten wie Cranberries, Mango oder Kokos oder auch herzhaften Zutaten wie Chili. Wem dies noch nicht genug ist, der kann auch zu Sorten wie "Grüner Tee", "Joghurt", "Vanille", "Nuss", "Pfefferminz" und vielen anderen greifen.

Weiterer biologischer Schokogenuss

In den Supermärkten, vor allem aber in den Bio-Supermärkten, erhält man neben den Schokoladentafeln aber noch weitere Variationen der Bio-Schokolade. So gibt es

  • Kuvertüre aus Bio-Schokolade
  • Schokoladengetränke
  • Schokoriegel
  • Schokoladencreme zum Aufstreichen aufs Brot

und viele weitere Leckereien.

Viele Produkte aus Bio-Schokolade sind zudem schöner verpackt, als die herkömmlich produzierten Schokoladenprodukte. Sie eignen sich daher sehr gut zum Verschenken, z.B. in einem Geschenkkorb.

Wer traut sich heutzutage schon noch, herkömmliche Schokolade einfach so zu verschenken? Schön eingepackte Bio-Schokolade hingegen macht etwas her und ist mal etwas Besonderes, was sich der Beschenkte nicht alle Tage selbst kauft.

Grundinformationen und Hinweise zu Schokoladen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Chocolate & Nuts © Sebastian Duda - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Dark chocolate © fortyforks - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: hot chocolate © NorGal - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: chocolate sweet food dessert © picsfive - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Schokoladenstückchen und Kakaobohnen © emuck - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: chocolate with ingredients-cioccolato e ingredienti © Marco Mayer - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Delicious close-up of chocolate © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: chocolate flow © Mikael Damkier - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beautiful girl eating chocolate,close-up © Ovidiu Iordachi - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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