Die verschiedenen Arten und Materialien von Kellen - von Suppenkelle bis Punschkelle

Auf Schöpfkellen kann man in der Küche nicht verzichten. Es gibt sie in verschiedenen Größen und zu unterschiedlichen Zwecken.

Schöpfkellen sind praktische Küchenhelfer und gehören zum Anrichtebesteck; es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, Größen und aus unterschiedlichen Materialien

Arten von Kellen

Die Schöpfkelle

Die Schöpfkelle hat einen langen Stiel, damit man tief in die Töpfe kommt und eine Art tiefen Löffel, also einen halbrunden Schöpfteil zum Ausschöpfen. Entweder sind sie rund oder oval, zu manchen Zwecken haben sie auch eine Ausgussnase um die Flüssigkeit dosiergenau auszugießen.

  • Schöpfkellen braucht man für Suppen, Saucen oder auch kalte Flüssigkeiten.
  • Auch feste Speisen, wie Reis oder Pasta können mit einer Schöpfkelle ausgeschöpft werden.
  • Zum Beispiel kann man auch Pfannkuchenteig damit in die Pfanne schöpfen und ihn so genau dosieren.

Aber eigentlich gehört die Schöpfkelle zum Anrichtebesteck. Die Schöpfkelle gehört wohl zu den ältesten Esswerkzeugen und sie fand aus Holz schon in der Antike Verwendung.

Heute findet man sie aus unterschiedlichen Materialien, oft werden Schöpfkellen auch im Set angeboten. Die Schöpfkelle dient nicht nur dem Ausschöpfen, sondern auch dem Portionieren.

Manche Schöpfkellen haben oben einen Haken, damit man sie an einer Küchenleiste aufhängen kann. Oder sie sind am Ende des Stieles gebogen, dann kann man sie an den Topfrand hängen. Je nachdem für welchen Zweck sie gebraucht werden, unterscheiden sich die Länge des Stiels und die Größe des Löffels.

Suppenkelle

Eine große Schöpfkelle nennt man auch Schöpflöffel oder Suppenkelle. Sie hat einen langen Stiel, der tief in die großen Suppentöpfe reicht, im Durchschnitt ist der Stiel etwa 30 Zentimeter lang.

Die Ausschöpfkelle

Die halbrunde Ausschöpfkelle hat einen Durchmesser von etwa 9 Zentimetern. Die Fassmenge ist nicht wirklich genormt, aber so in etwa gleich.

Schöpfkellen für Saucen haben oft eine Art Tropfenform mit einer Ausgussnase, auch Schnaupe genannt. So kann man die Sauce besser dosieren und über die Speisen verteilen.

Sie sind kleiner und der Stiel ist kürzer, als bei einer Suppenkelle. Man nennt sie auch Gießlöffel.

Die Schaumkelle

Eine Ausnahme bildet die Schaumkelle, sie hat eine breite Schaufel, die mit Öffnungen durchzogen ist. Damit kann man beispielsweise Klöße aus der Brühe schöpfen und die Flüssigkeit ablaufen lassen.

Die Punschkelle

Eine Punsch- oder Bowlekelle, auch Punsch- oder Bowlelöffel genannt, ist aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff. Hiermit wird stilecht die Bowle oder der Punsch serviert. Der Punsch- oder Bowlelöffel gehört meist zu einem Set.

Verschiedene Materialien

Holz

Verschiedene Materialien von Kellen
Verschiedene Materialien von Kellen

Schöpfkellen aus Holz waren schon in der Antike bekannt. Heutzutage bevorzugt man hitzebeständiges Material, welches sich möglichst auch in der Spülmaschine reinigen lässt.

Edelstahl und Kunststoff

Die meisten Schöpfkellen sind aus Edelstahl oder Kunststoff. Rustikale Modelle sind oft aus Metall und haben einen Holzgriff. Diese sind dann nicht für die Spülmaschine geeignet. Diese wichtigen Küchenhelfer findet man auch aus hochwertigem Nylon, welches bis 210°C hitzebeständig ist.

Zu der modernen Generation der Schöpfkellen gehören Modelle aus Silikon. Auch Melamin findet als Kunststoff Verwendung und dient der Herstellung von Schöpfkellen. Rostfreier Edelstahl ist hygienisch, lebensmittelneutral und spülmaschinenfest.

Oft findet man auch Kellen, die aus einem Materialmix hergestellt sind. Beispielsweise eine Edelstahl-Kunststoff Kombination. Für welches Material man sich entscheidet, ist eine Sache der individuellen Vorlieben und des jeweiligen Geschmacks.

Schöpfkellen aus weißem oder hellem Kunststoff haben den Nachteil, dass Lebensmittel, beispielsweise gekochte Karotten oder Tomatensoße, abfärben können. Das sieht dann unschön aus.

Ein ergonomisch geformter Griff liegt gut in der Hand und erleichtert das Arbeiten. Die Aufhängevorrichtung dient dazu, die Kelle an einen Haken zu hängen oder das Stielende ist gebogen, damit man die Schöpfkelle am Topfrand einhängen kann.

Ein anderes Material, welches für Schöpfkellen verwendet wird, ist Chrominox. Manche Modelle haben auch einen Soft-Touch-Griff und einen Thermoring, damit kann man die Kelle auf dem Pfannenrand ablegen.

Befindet sich im Kunststoffgriff eine ergonomisch geformte Daumenmulde, sorgt diese für einen sicheren Halt. Günstige Kunststoff-Schöpfkellen bekommt man schon ab knapp 3 Euro. Sie sind schön bunt und bringen Farbe in die Küche. Kellen aus Edelstahl wirken nicht nur zeitlos und edel, sie sind auch ein bisschen teurer.

Durchsichtiger Kunststoffe oder Glas

Eine Ausnahme bilden Punsch- oder Bowlekellen, man nennt sie auch Bowle- oder Punschlöffel. Sie sind aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff. Meist gehören sie zu einem Set und das Bowle- oder Punschgefäß ist ebenfalls aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff.

So kann man den appetitlichen Inhalt sehen, beispielsweise bunte Fruchtstücke sehen in der Bowleschale und der Kelle besonders hübsch aus.

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  • Portrait of an young attractive woman chef tasting food © gajatz - www.fotolia.de
  • rolling pin and wooden spoons © Marina Lohrbach - www.fotolia.de

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