24. Oktober 2009
Von Viola Reinhardt
Gesunde Ernährung, Allergien, starkes Übergewicht und viel Zivilisationskrankheiten werden heute mit den einzelnen Lebensmitteln sehr stark in Verbindung gebracht. Damit man als Verbraucher nicht nur geschützter ist, sondern auch gezielt auf eine Ernährung achten kann, die auf die persönlichen Gegebenheiten und auch Wünsche abgestimmt ist, wird nun die Lebensmittelampel eingeführt. Doch viele Fragen sich, was das überhaupt ist und was die bringen soll.
Rot, Gelb, Grün. Diese Farben kennen wir schon von den Straßenampeln, die uns signalisieren, wann die Fahrt verboten, gerade noch erlaubt oder absolut gestattet ist. Ähnlich soll nun auch die Lebensmittelampel funktionieren, die auf den Verpackungen schon eine Art Warnhinweis gegen soll, was sich wie viel darin befindet. Denn wie Experten festgestellt haben, konsumieren nicht nur die Deutschen zu viel an gesättigten Fettsäuren, Zucker, Salz und Fett, was neben zahlreichen Erkrankungen auch das Gewicht deutlich in die Höhe schießen lassen kann.
Die neue Ampel soll hier sensibilisieren und für Abhilfe schaffen. So signalisiert die Farbe Rot, dass das Produkt für die Gesundheit eher negativ ist, Gelb zeigt ein Mittelmaß an und die Farbe Grün dann volle Fahrt voraus, weil gesund und somit positiv. Vier Punkte soll dann ein Produkt beinhalten, wobei es keines geben wird, dass in nur einer Farbe alle Punkte aufzeigen kann. Außerdem sind ja Salze, Zucker oder Fette nicht grundsätzlich ungesund und können bei einem geringen Anteil in der Ernährung auch Gutes leisten. Schlussendlich entscheidet hier über gesund und ungesund die konsumierte Menge.
Vergleichen und abschätzen ist dann trotz der Lebensmittelampel angesagt, was sich an folgendem Beispiel bestens ersehen lässt. So zeigt dann die Schokolade fast nur Rot an, da sich darin viel ungesättigte Fettsäuren, Fett und auch Zucker befindet. Aber bei einem Colagetränk wird man trotz einer Unmenge an Zucker nur einen roten Punkt finden, weil sich darin keine Fette befinden. Deswegen ist sie es aber nicht besser als die Schokolade. Angesichts dessen bleibt einem als Konsument dann nur das konsequente Lesen der Zutatenliste und der Angaben über die Inhaltsstoffe. Auch mit der Lebensmittelampel bleibt hier als Orientierung, dass das was ganz zu Beginn auf der Zutatenliste steht, auch am meisten im Produkt zu finden ist.
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